Deepfakes, Kryptobetrug

Deepfakes und Kryptobetrug auf dem Vormarsch

17.12.2024 - 10:45:00 | pressetext.de

Jena - Die digitale Bedrohungslage fĂŒr Nutzer nimmt weltweit zu. Der aktuelle ESET Threat Report H2 2024 zeigt alarmierende Entwicklungen: Verbraucher und Unternehmen in Europa und Deutschland werden zunehmend zur Zielscheibe von Betrugskampagnen, Datendiebstahl und ausgeklĂŒgelten Angriffsmethoden. Besonders betroffen sind Bankkunden, Touristen sowie Social-Media-Anwender. Mit ihren Attacken zielen die Cybergangster auf persönliche Daten und Geld ihrer Opfer ab. Ihre Ergebnisse haben die ESET-Experten unter https://www.welivesecurity.com/de (https://www.welivesecurity.com/de) veröffentlicht. Den vollstĂ€ndigen Report gibt es hier: https://web-assets.esetstatic.com/wls/en/papers/threat-reports/eset-threat-report-h22024.pdf (https://web-assets.esetstatic.com/wls/en/papers/threat-reports/eset-threat-report-h22024.pdf)

Jena - Die digitale Bedrohungslage fĂŒr Nutzer nimmt weltweit zu. Der aktuelle ESET Threat Report H2 2024 zeigt alarmierende Entwicklungen: Verbraucher und Unternehmen in Europa und Deutschland werden zunehmend zur Zielscheibe von Betrugskampagnen, Datendiebstahl und ausgeklĂŒgelten Angriffsmethoden. Besonders betroffen sind Bankkunden, Touristen sowie Social-Media-Anwender. Mit ihren Attacken zielen die Cybergangster auf persönliche Daten und Geld ihrer Opfer ab. Ihre Ergebnisse haben die ESET-Experten unter https://www.welivesecurity.com/de ( https://www.welivesecurity.com/de ) veröffentlicht. Den vollstĂ€ndigen Report gibt es hier: https://web-assets.esetstatic.com/wls/en/papers/threat-reports/eset-threat-report-h22024.pdf ( https://web-assets.esetstatic.com/wls/en/papers/threat-reports/eset-threat-report-h22024.pdf )

"In der zweiten JahreshĂ€lfte versuchten Cyberkriminelle SicherheitslĂŒcken und neue Wege zu finden, um ihre Opferzahlen zu vergrĂ¶ĂŸern – in einem stĂ€ndigen Katz-und-Maus-Spiel mit den Verteidigern. Dadurch sehen wir neue Angriffsmethoden, rasant ansteigende Bedrohungen in unseren Telemetriedaten und Zerschlagungen etablierter Netzwerke, die Raum fĂŒr neue Bedrohungen frei machen", erklĂ€rt Ji?Ă­ KropĂĄ?, Direktor der Bedrohungserkennung bei ESET.

KryptowĂ€hrungen sind Ausgangspunkt fĂŒr Kriminelle

Der Boom von KryptowĂ€hrungen wie Bitcoin hat die AktivitĂ€t von Cyberkriminellen in Deutschland beflĂŒgelt. Malware, die auf Krypto-Wallets abzielt, hat sich auf macOS-GerĂ€ten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 mehr als verdoppelt. Auch Windows- und Android-Nutzer sind verstĂ€rkt betroffen.

Hinzu kommt die Gefahr durch sogenanntes Kryptojacking. Darunter verstehen IT-Experten den Missbrauch von Computern zum SchĂŒrfen von KryptowĂ€hrungen. Oft reicht der Besuch einer schadhaften Webseite aus und schon verwenden die Cyberkriminellen die Rechenleistung des eigenen Computers oder Smartphones, um die digitalen WĂ€hrungen zu generieren. Aus den Daten der Forscher geht hervor, dass oft Internetseiten mit deutscher URL fĂŒr diese Art von Betrug genutzt wurden. Nicht nur Erotikportale, sondern auch Webauftritte von Musikverlagen, Chauffeurservices und Restaurants wurden kompromittiert und lockten arglose Nutzer in die Falle – ohne, dass Webseitenbetreiber oder Betroffene etwas davon mitbekamen.

Fake-Investitionen mit Promi-Deepfakes: Politiker und VorstĂ€nde werben fĂŒr dubiose Anlagemöglichkeiten

Eine neue Betrugsmasche machte in Deutschland die Runde: GefĂ€lschte Videos mit deutschen Politikern und Firmen warben fĂŒr spezielle Investitionen. Hinter diesen "Geheimtipps" steckten allerdings betrĂŒgerische Webseiten, die zu scheinbar attraktiven Investments rieten – kleiner Einsatz fĂŒr großen Gewinn. Besonders perfide: Deutsche Marken wie Lufthansa werden von den Kriminellen instrumentalisiert, um das Vertrauen der Opfer zu gewinnen. Am Ende ist das ins "Investment" gesteckte Geld weg. In anderen LĂ€ndern liefen Ă€hnliche Kampagnen liefen. Dort drĂ€ngten Kriminelle ihre Opfer zusĂ€tzlich in TelefongesprĂ€chen dazu, noch mehr Geld zu investieren.

Bankdaten von Nutzern in Gefahr

Laut der ESET-Telemetriedaten nehmen auch die Angriffe auf Bankkunden zu. Cyberkriminelle nutzen beispielsweise gefakte Apps zum Online-Banking, um Login-Daten zu stehlen. Hiermit ist es den Hackern sogar möglich, Konten zu knacken, die durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung geschĂŒtzt sind. Die schadhaften Apps leiten die erbeuteten Daten dann direkt an die Cyberkriminellen weiter. Die Hacker brachten ihre Opfer unter einem Vorwand, beispielsweise einem angeblichen Problem mit ihrem Online-Konto, zur Installation der Spionage-App.

In Kombination mit einem kompromittierten Smartphone konnte dies Betroffenen bares Geld kosten: Bei einer Kampagne in Tschechien nutzten die Angreifer die gestohlenen Daten, um mit Hilfe von NFC-Daten, die von einem kompromittierten Telefon an das gerootete MobilgerÀt des Angreifers weitergeleitet wurden, Geld von Geldautomaten abzuheben.

Touristenfalle: Betrug bei Hotelbuchungen

Eine neue Betrugsmasche zielt auf Kunden beliebter Buchungsplattformen wie Booking.com und Airbnb ab. Dabei nutzen Kriminelle gestohlene Konten von Hotels, um nachtrĂ€glich gefĂ€lschte Zahlungsaufforderungen zu senden. Zudem erstellten sie mit Hilfe des Telekopye ( https://www.welivesecurity.com/de/eset-research/telekopye-geht-zu-betrug-bei-hotelbuchungen-uber/ )-Tools tĂ€uschend echt aussehende Fake-Seiten von Hotels, auf die sie in ihren Nachrichten verlinkten. Hiermit war es Betroffenen fast unmöglich, den Betrug zu erkennen. Die Informationen in den Benachrichtigungen waren fĂŒr die Opfer persönlich relevant, kamen ĂŒber den erwarteten Kommunikationskanal an und die verlinkten, gefĂ€lschten Websites sahen wie erwartet aus.

Nur ĂŒber Details in der URL ließen sich Unstimmigkeiten entdecken – dies erforderte allerdings ein tiefes Vorwissen ĂŒber den Aufbau und die Funktion solcher Plattformen und ihrer Funktionsweise.

Weitere Informationen finden Sie im Blogpost ( https://www.welivesecurity.com/de/eset-research/eset-threat-report-h22024/ )und im ESET Threat Report H2 2024 ( https://web-assets.esetstatic.com/wls/en/papers/threat-reports/eset-threat-report-h22024.pdf )

(Ende)

Aussender: ESET Deutschland GmbH Ansprechpartner: Michael Klatte Tel.: +49 3641 3114 257 E-Mail: michael.klatte@eset.de Website: www.eset.de

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