Johann Lafer: Spitzenkoch kämpft gegen Lymphdrüsenkrebs
30.05.2026 - 23:51:47 | boerse-global.deWie der 68-Jährige öffentlich mitteilte, leidet er an einem Non-Hodgkin-Lymphom – einer Form von Lymphdrüsenkrebs. Die Erkrankung wurde vor rund zweieinhalb Jahren als Zufallsbefund bei einer Routineuntersuchung entdeckt.
Diagnose mit Folgen: „Schatten in der Leiste“
Die erste Diagnose erfolgte Anfang 2024. Bei einer Untersuchung waren Schatten im Bereich der Leiste aufgefallen. Weitere Checks zeigten: Auch Hals und Bauchraum waren betroffen.
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Lafer unterzog sich verschiedenen Behandlungen – darunter einer Stammzellentherapie und alternativen Methoden. Der Erfolg blieb aus. Im Januar 2026 verschlechterte sich sein Zustand drastisch: Schwellungen und starke Schweißausbrüche machten eine neue Strategie nötig.
Chemotherapie: Vier Zyklen geschafft
Seit Januar läuft eine intensive Chemotherapie. Vier Behandlungszyklen von jeweils 24 Stunden Dauer hat Lafer bereits hinter sich. Ein fünfter Zyklus steht unmittelbar bevor.
Die Therapie hinterlässt Spuren: Lafer verlor rund 25 Kilogramm Körpergewicht. Besonders bitter für den Koch: Sein Geschmackssinn setzte zeitweise aus – eine existenzielle Einschränkung für einen Mann, der von Aromen lebt.
Hoffnungsschimmer: „Die Lymphknoten werden kleiner“
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Trotz aller Belastungen gibt es Grund zur Zuversicht. Aktuelle CT-Ergebnisse zeigen: Die Lymphknoten werden kleiner. Die Therapie schlägt an.
Lafer selbst beschreibt die Situation als „Weg der Besserung“. Er kämpfe konsequent und sei entschlossen, die Krise zu überwinden. Der Tod sei für ihn keine Option.
Der TV-Koch, bekannt aus unzähligen Sendungen und Kochbüchern, setzt auf Transparenz. Seine Offenheit macht die Schwere der Erkrankung deutlich – doch die jüngsten Untersuchungen lassen Raum für eine positive Prognose.
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