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Johor Tech Smart City: Malaysia plant 18,5-Milliarden-Projekt mit Huawei

14.06.2026 - 01:18:33 | boerse-global.de

Südkorea und Malaysia investieren Milliarden in vernetzte Städte. Auch Deutschland treibt die Digitalisierung kommunaler Dienste voran.

Smart City: Milliardenprojekte in Asien und Digitalisierung in Deutschland
Johor - A futuristic cityscape with glowing digital networks connecting modern buildings and autonomous vehicles, symbolizing smart city technology. 14.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Südkorea und Malaysia treiben mit milliardenschweren Projekten die vernetzte Stadt der Zukunft voran. Auch in Deutschland gewinnt die Digitalisierung kommunaler Dienste an Fahrt.

Südkorea setzt auf Suwon als Vorzeige-Stadt

Das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr hat am 12. Juni 2026 die Gewinner seiner Smart-City-Initiative bekanntgegeben. Suwon wird zur zentralen Demonstrationsstadt für die nächste Generation urbaner Technologien. Die Hafenmetropole Busan und Seongnam erhalten den Status spezialisierter Smart Districts.

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Das auf drei Jahre angelegte Projekt sieht staatliche Förderung von umgerechnet rund 11,7 Millionen Euro für Suwon vor. Busan und Seongnam können jeweils mit etwa 5,8 Millionen Euro rechnen.

In Suwon arbeiten die Behörden mit Hyundai Motor und Kia zusammen. Geplant sind autonome Parkroboter, Carsharing-Dienste und Lieferroboter. In Busan entsteht in Centum City eine offene Testumgebung für urbane KI – inklusive autonomer Sicherheitsroboter. Seongnam setzt in Pangyo Techno Valley auf Gesundheitsdienste für Senioren und datengestütztes Management chronischer Erkrankungen. Partner sind das Seoul National University Bundang Hospital und Kakao Healthcare.

Malaysia: 80 Milliarden Ringgit für High-Tech-Stadt in Johor

Ebenfalls am 12. Juni 2026 sicherte sich der malaysische Bundesstaat Johor Partnerschaften mit Huawei und Agibot für das Projekt „Johor Tech Smart City". Die Entwicklung umfasst über 930 Hektar in der Sonderwirtschaftszone Johor-Singapur. Der Wert des Vorhabens: umgerechnet rund 18,5 Milliarden Euro.

Die Projektentwickler Genting Property und ACGT Sdn Bhd versprechen mehr als 10.000 neue Arbeitsplätze. Das Konzept vereint einen Agrar-Technologie-Campus mit einem KI-Campus. Huawei steuert das Design der intelligenten Campus-Lösungen bei. Weitere Partner sind der chinesische Gemüsekonzern Shouguang, der Agrarroboter-Spezialist XAG und der Satellitendienstleister AIRSAT.

Die Regionalregierung betont, dass lokale kleine und mittlere Unternehmen in die Lieferkette integriert werden sollen.

Digitale Verwaltung: Deutschland zieht nach

Auch in Deutschland beschleunigt sich die Digitalisierung kommunaler Dienstleistungen. Das Bundesministerium für Digitales und das Land Thüringen unterzeichneten am 10. Juni 2026 eine Vereinbarung zur Digitalisierung von fünf zentralen Verwaltungsleistungen – darunter Wohngeld und Eheschließung. Bis zum 31. März 2027 sollen alle thüringischen Gemeinden angebunden sein.

Die Stadt Essen startete am 12. Juni eine neue Bürger-App. Lauchhammer führt vollständig digitale Bezahlmöglichkeiten für Geburts- und Heiratsurkunden ein. In Recklinghausen bereitet die Verwaltung einen „Digitalen Tag" am 25. Juni vor – mit Schwerpunkt auf Glasfaserausbau und Smart-City-Strategien.

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Notfall-Management: Philippinen setzen auf V2X-Technologie

Das philippinische Ministerium für Wissenschaft und Technologie stellte am 12. Juni das Projekt sERVis-STEER vor. Das System nutzt Vehicle-to-Everything-Technologie (V2X), um Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeugen automatisch Vorrang an Kreuzungen zu verschaffen. Ein Gipfeltreffen der Beteiligten am 4. Juni koordinierte bereits den Echtzeit-Datenaustausch zwischen Krankenhäusern und Verkehrsbehörden.

Pakistan: Bargeldlose Bezahlung für Wasserrechnungen

In Lahore führten die Digitalbanking-Plattform Zindigi und die Wasserbehörde WASA am 12. Juni ein QR-basiertes Bezahlsystem ein. Einwohner können ihre Versorgungsrechnungen künftig per Handy-Scan begleichen. Das Projekt unterstützt die regionale Vision einer bargeldlosen Wirtschaft.

Jakarta: 93 Prozent Integration mit Nachbarstädten

Das Jakarta Future Festival 2026 vom 5. bis 7. Juni befasste sich mit der langfristigen Resilienz der indonesischen Hauptstadt. Über 250 Sprecher diskutierten die Integration Jakartas mit seinen Nachbarstädten – die laut Veranstaltern bereits 93 Prozent erreicht hat. Geplante Infrastrukturprojekte umfassen den Ausbau des Nahverkehrs und neue Schienenverbindungen zum Jakarta International Stadium.

Hamm: 800 Jahre Stadtgeschichte

In Deutschland feierte die Stadt Hamm am 13. Juni ihr 800-jähriges Bestehen. Ein Musikfestival und die Übergabe eines neuen Pop-Art-Kunstwerks an den Oberbürgermeister unterstrichen die Verbindung von kulturellem Erbe und Stadtentwicklung.

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