Ketogene, ErnÀhrung

Ketogene ErnÀhrung: Studie belegt Effekte bei Schizophrenie

Veröffentlicht: 09.07.2026 um 12:10 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Eine randomisierte Studie belegt: Ketogene ErnÀhrung verbessert Stoffwechselwerte und lindert Symptome bei Schizophrenie und bipolarer Störung.

Ketogene DiÀt: Neue Studie zeigt positive Effekte auf Psyche und Stoffwechsel
Eine stilisierte Darstellung eines Gehirns mit leuchtenden neuronalen Pfaden, umgeben von gesunden Fetten und NĂ€hrstoffen. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Eine neue Studie zeigt: Ketogene ErnÀhrung verbessert sowohl Stoffwechsel als auch Psyche bei Schizophrenie und bipolarer Störung.

Die im Fachjournal Schizophrenia Bulletin veröffentlichte randomisierte kontrollierte Studie liefert handfeste Belege. Forscher der University of California untersuchten 58 Teilnehmer mit Schizophrenie oder bipolarer 1-Störung. Das National Institute of Mental Health finanzierte die Arbeit.

Metabolische und psychische Fortschritte

In der ersten Phase ĂŒber einen Monat schlossen 47 Probanden den Vergleich ab. Die Ergebnisse sind eindeutig: Höhere Ketonwerte im Blut senkten den Blutzuckerspiegel und reduzierten Depressionssymptome – gemessen am PHQ-9-Score.

Bemerkenswert: Diese Verbesserungen traten unabhÀngig von Gewichtsverlust ein. 83 Prozent der Teilnehmer erreichten innerhalb des ersten Monats den Zustand der Ketose. Die Einhaltung der DiÀtvorgaben war hoch.

Langzeiteffekte bestÀtigen den Trend

25 Teilnehmer fĂŒhrten die ketogene ErnĂ€hrung ĂŒber vier Monate fort. Die Quote derer in Ketose stieg auf 94 Prozent.

Anzeige

Die aktuelle Studie zeigt: Ketogene ErnĂ€hrung kann Schizophrenie-Symptome lindern und den Stoffwechsel verbessern – unabhĂ€ngig von Gewichtsverlust. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Leitfaden, wie Sie sicher einsteigen. Kostenlosen Leitfaden jetzt anfordern

Die Langzeitbeobachtung bestĂ€tigte die anhaltenden metabolischen Verbesserungen. DarĂŒber hinaus zeigten sich deutliche klinische Effekte: Die Forscher beobachteten eine Reduktion von Schizophrenie-Symptomen und eine Verbesserung der kognitiven LeistungsfĂ€higkeit. Auch depressive Symptome blieben reduziert.

Die ErnĂ€hrungsumstellung scheint einen stabilisierenden Einfluss auf neurologische Funktionen auszuĂŒben – ĂŒber die reine Stoffwechselregulierung hinaus.

Sicherheit und Grenzen der Studie

Nennenswerte Nebenwirkungen traten nicht auf. Unter Àrztlicher Anleitung scheint die ketogene DiÀt eine sichere ergÀnzende Behandlungsoption zu sein.

Anzeige

Leiden Sie unter Stoffwechselstörungen durch Ihre Medikation? Die ketogene DiĂ€t senkt nachweislich den Blutzucker und reduziert Depressionssymptome. Unser Leitfaden zeigt Ihnen den Weg – mit Ă€rztlicher Checkliste. Leitfaden mit Checkliste sichern

Mediziner warnen jedoch: Die Belege zu DiĂ€ten im Bereich der Psychiatrie sind noch heterogen. Eine ErnĂ€hrungsumstellung darf die medikamentöse Therapie nicht eigenmĂ€chtig ersetzen. Jede Änderung des Behandlungsplans sollte in enger Absprache mit den behandelnden Ärzten erfolgen.

Die Studienautoren fordern grĂ¶ĂŸere und lĂ€nger angelegte Untersuchungen. Nur so lassen sich die Effekte validieren und die zugrunde liegenden Wirkmechanismen im Gehirn entschlĂŒsseln.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

de | wissenschaft | 69730687 |