KI-Sicherheitsforschung: 50 Schwachstellen in macOS entdeckt
Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 09:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat Sicherheitsupdates für macOS Tahoe, Sequoia und Sonoma veröffentlicht. Die Aktualisierungen schließen eine Schwachstelle, die Angreifern Zugriff auf die Bildschirmfreigabe ohne Passwort ermöglichte. Die Verteilung startete am 06. August.
Schwachstelle erlaubte Zugriff ohne Zugangsdaten
Im Zentrum steht die Sicherheitslücke CVE-2026-65400. Angreifer im selben Netzwerk konnten sich damit ohne gültige Zugangsdaten bei der Bildschirmfreigabe anmelden. Betroffen sind alle drei genannten macOS-Versionen.
Für macOS Tahoe erscheint das Update nur etwa eine Woche nach der regulären Version 26.6. Das Delta-Update für Apple-Chips umfasst rund 2,1 Gigabyte, für Intel-Modelle knapp 900 Megabyte. Ein Neustart ist zur Absicherung erforderlich. Aktive Angriffe sind bislang nicht bekannt.
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KI-Sicherheitsforschung entdeckt zahlreiche Schwachstellen
Die vielen Sicherheitsmeldungen der letzten Wochen gehen Branchenkreisen zufolge auf KI-gestützte Analysewerkzeuge zurück. Ein spezialisiertes Unternehmen identifizierte damit innerhalb von drei Wochen 50 Sicherheitslücken in macOS – darunter einen Zero-Day-Exploit mit Root-Zugriff.
Apple reagiert mit Einschränkungen: Wer zu viele Schwachstellenberichte einreicht, wird für 30 Tage gesperrt. Gleichzeitig stockte das Unternehmen die Prämien im Bug-Bounty-Programm auf. Für kritische Fehler winken nun bis zu zwei Millionen US-Dollar, mit Boni sogar über fünf Millionen.
Updates für Android und BSI-Zertifizierung
Parallel veröffentlichte Google das August-Sicherheitsupdate für Android 17. Es behebt die als kritisch eingestufte Schwachstelle CVE-2026-0163, die eine Rechteausweitung ermöglichen könnte. Verfügbar ist der Patch für Pixel-Geräte ab Generation 8 – ältere Modelle wie Pixel 6 und 7 bleiben außen vor.
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Auch bei Behörden gibt es Neuigkeiten: Das BSI zertifizierte iPhone und iPad als erste Verbraucherprodukte für die Verarbeitung vertraulicher Informationen in NATO-Mitgliedstaaten. Voraussetzung ist iOS beziehungsweise iPadOS 26.
Gericht bestätigt Apples Gatekeeper-Status
Der Europäische Gerichtshof hält an der Einstufung Apples als Torwächter fest. Der Konzern unterliegt damit weiterhin den Regeln des Digital Markets Act für App Store, iOS und Safari. Eine Klage gegen die Einstufung des App Stores als einheitlichen Dienst wurde abgewiesen – Apple kann allerdings noch beim Europäischen Gerichtshof Einspruch einlegen.
