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Kognitive Tests: Experten zweifeln an Trumps MoCA-Ergebnissen

29.05.2026 - 01:39:12 | boerse-global.de

Wachsende Zweifel an Trumps Fitness: Umfragen zeigen deutlichen Vertrauensverlust, wĂ€hrend Experten ĂŒber kognitive Symptome diskutieren.

Kognitive Tests: Experten zweifeln an Trumps MoCA-Ergebnissen - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Kognitive Tests: Experten zweifeln an Trumps MoCA-Ergebnissen - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Juni 80 Jahre alt. Doch die Frage nach seiner Eignung fĂŒr das PrĂ€sidentenamt wird immer lauter. Der Amtsinhaber sieht sich mit wachsender Skepsis konfrontiert – sowohl bei WĂ€hlern als auch in medizinischen Fachkreisen.

Vierter Check-up im MilitÀrkrankenhaus

Ende Mai absolvierte Trump im Walter-Reed-MilitĂ€rkrankenhaus seine vierte öffentlich bekannte medizinische Untersuchung seit Amtsantritt. Es war der dritte Klinikbesuch innerhalb von 13 Monaten. Noch vor dem offiziellen Ă€rztlichen Bericht verkĂŒndete der PrĂ€sident in sozialen Medien: Die Ergebnisse seien „perfekt".

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Am 27. Mai verbrachte Trump mehr als drei Stunden fĂŒr den Check-up. Das Weiße Haus veröffentlichte keine detaillierten medizinischen Daten. UnabhĂ€ngige Mediziner kritisierten, dass Informationen zu Schwellungen und BlutergĂŒssen an den HĂ€nden des PrĂ€sidenten fehlen.

Kognitive Tests sorgen fĂŒr Kontroversen

Am 28. Mai gab Trump bekannt, drei kognitive Tests erfolgreich bestanden zu haben. Er bezog sich dabei unter anderem auf das Montreal Cognitive Assessment (MoCA) – ein Verfahren zur FrĂŒherkennung von Demenz.

Bei einer Veranstaltung am 26. Mai schilderte der PrÀsident den Testablauf und sprach von komplexen Rechenaufgaben. Mediziner zeigten sich skeptisch: Das Standard-MoCA-Verfahren enthalte keine mathematischen Gleichungen in diesem Umfang, sondern einfache Aufgaben zur Orientierung und MerkfÀhigkeit.

Experten warnen vor Symptomen

Der Psychologe Dr. John Gartner von der Johns-Hopkins-UniversitÀt beobachtet seit 2019 Anzeichen, die auf eine frontotemporale Demenz hindeuten könnten. Als Indikatoren nennt er wirre BeitrÀge in sozialen Netzwerken und geografische Verwechslungen.

Am 28. Mai verwechselte Trump die Staaten Iran und Venezuela. Zudem fiel auf: Am 26. Mai veröffentlichte er eine identische außenpolitische ErklĂ€rung, die bereits acht Tage zuvor gepostet worden war.

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Vertrauensverlust in Umfragen messbar

Die öffentliche Wahrnehmung spiegelt diese Beobachtungen wider. Laut CNN-Umfragen vom Mai 2026 trauen nur noch 44 Prozent der US-BĂŒrger Trump die nötige Gesundheit fĂŒr das Amt zu. 2023 lag dieser Welt noch bei 64 Prozent.

Eine gemeinsame Erhebung von Washington Post, ABC und Ipsos zeigt: Lediglich 40 Prozent der Amerikaner sind von Trumps geistiger SchĂ€rfe ĂŒberzeugt. Im September 2025 waren es noch 47 Prozent.

Fortschritte in der Alzheimer-Forschung

WĂ€hrend die Debatte um Trump anhĂ€lt, melden Forscher Erfolge in der allgemeinen Gehirnforschung. Wissenschaftler der Oregon Health and Science University entdeckten eine neue Zellpopulation im menschlichen Gehirn. Die im Mai 2026 in Nature Neuroscience veröffentlichte Studie bezeichnet die HPAM-Zellen als möglichen SchlĂŒssel zum VerstĂ€ndnis neurodegenerativer Erkrankungen.

Unklar bleiben hingegen Trumps Behauptungen vom 27. Mai ĂŒber angebliche Tests eines Medikaments zur Wiederbelebung. Wissenschaftliche Belege oder konkrete Namen fĂŒr ein solches PrĂ€parat nannte er nicht. FachĂ€rzte reagierten zurĂŒckhaltend – fundierte Daten fehlen bislang.

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