Kopfschmerzen bei Kindern: Jedes zweite Kind betroffen durch Bildschirme
31.05.2026 - 17:30:20 | boerse-global.de
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will Kleinkinder unter drei Jahren komplett von digitalen GerĂ€ten fernhalten â notfalls per Gesetz.
BGB-Eintrag fĂŒr Medienfreiheit?
Prien schwebt eine Verankerung im BĂŒrgerlichen Gesetzbuch vor, analog zum Recht auf gewaltfreie Erziehung. Sie beruft sich auf australische Studien, die negative Folgen elterlicher digitaler Ablenkung belegen. ZusĂ€tzlich soll eine verpflichtende Sprachstandserhebung um den vierten Geburtstag kommen.
Banking, PayPal oder Social Media â wenn Kinder digitale GerĂ€te nutzen oder Eltern sensible Daten auf dem Smartphone speichern, ist Sicherheit oberstes Gebot. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen 5 einfache MaĂnahmen, um Ihr Android-GerĂ€t effektiv vor Missbrauch zu schĂŒtzen. 5 SchutzmaĂnahmen fĂŒr Ihr Smartphone jetzt kostenlos entdecken
Der Handlungsbedarf ist enorm: Ein Viertel aller Kinder verlÀsst die Grundschule ohne ausreichende LesefÀhigkeiten.
Social-Media-Verbot an Grundschulen gefordert
Der Aktionsrat Bildung legte am heutigen Sonntag ein Gutachten vor. Die Experten empfehlen ein generelles Social-Media-Verbot fĂŒr GrundschĂŒler. Die Risiken â Suchtpotenzial, Cybermobbing, Aufmerksamkeitsstörungen â ĂŒberwögen die Vorteile einer frĂŒhen Nutzung.
Als neues Bildungsziel schlĂ€gt der Rat âmediale IntegritĂ€tâ vor. In Nordrhein-Westfalen gibt es seit 2025 eine Empfehlung fĂŒr Handyverbote an Grundschulen. Eine Umfrage unter 7.000 LehrkrĂ€ften zeigt: 87 Prozent sehen bei SchulanfĂ€ngern deutlich mehr Defizite als vor zehn Jahren.
Jedes zweite Kind hat Kopfschmerzen
Die gesundheitlichen Folgen sind alarmierend. Das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck meldet: Kopfschmerzen gehören zu den hĂ€ufigsten Beschwerden bei Kindern. Jedes zweite Kind ist betroffen. Hauptursachen: Stress, Schlafmangel â und lange Bildschirmzeiten. In Ăsterreich verbringen zwei Drittel der Kinder tĂ€glich mehr als drei Stunden vor digitalen Bildschirmen.
Da Kinder immer frĂŒher mit vernetzten GerĂ€ten in BerĂŒhrung kommen, sollten Eltern die Sicherheitsrisiken durch veraltete Software nicht unterschĂ€tzen. Erfahren Sie in diesem Gratis-Report, wie Sie durch die richtigen Android-Updates SicherheitslĂŒcken schlieĂen und Ihr GerĂ€t vor fremdem Zugriff absichern. Kostenlosen Android-Sicherheitsreport hier herunterladen
Tech-Konzerne zahlen Millionen
Der juristische Druck auf die Plattformbetreiber wÀchst. In den USA einigten sich Meta, TikTok, Snap und YouTube mit dem Schulbezirk Breathitt County in Kentucky. Die Summe: 27 Millionen US-Dollar. Vorwurf: Die suchtfördernden Funktionen schÀdigen die psychische Gesundheit Jugendlicher und verursachen den Schulen höhere Beratungskosten.
Meta zahlt 9 Millionen, TikTok und Snap jeweils 8 Millionen, Alphabet rund 2 Millionen. Der Fall könnte Signalwirkung haben: Ăber 5.700 weitere Klagen sind anhĂ€ngig.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
