LastPass-Vergleich: Betroffene Nutzer erhalten bis zu 90.000 Euro
28.05.2026 - 08:30:16 | boerse-global.deNutzern des Passwort-Managers LastPass stehen nach einem Sicherheitsvorfall aus dem Jahr 2022 Entschädigungszahlungen zu. Der Vergleich über 8,2 Millionen Euro soll betroffene Kunden entschädigen, deren Daten bei den damaligen Angriffen kompromittiert wurden. Ab sofort können Ansprüche geltend gemacht werden.
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Wer bekommt wie viel?
Die Höhe der Entschädigung hängt vom Abo-Modell und dem entstandenen Schaden ab. Kunden mit Premium-, Family- oder Business-Accounts erhalten eine Basisentschädigung von 25 Euro. Nutzer aus Kalifornien bekommen zusätzlich 100 Euro – eine Regelung, die auf das dortige Verbraucherschutzrecht zurückgeht.
Deutlich höhere Summen sind für jene möglich, die konkrete finanzielle Verluste nachweisen können. Wer durch Identitätsdiebstahl oder Betrug geschädigt wurde, kann bis zu 10.000 Euro beantragen. Für nachgewiesene Kryptowährungsverluste sind sogar Zahlungen von bis zu 90.000 Euro vorgesehen.
Fristen und Verfahren
Betroffene müssen ihre Ansprüche bis zum 2. Juli 2026 beim Vergleichsverwalter einreichen. Die finale gerichtliche Zustimmung ist für den 14. Juli 2026 angesetzt. Erst dann werden die Zahlungen tatsächlich ausgezahlt.
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Die Sicherheitsvorfälle von 2022 hatten weltweit für Aufsehen gesorgt. Unbefugte verschafften sich Zugriff auf die Cloud-Speicher des Unternehmens, in denen sensible Kundendaten lagerten. Der Vergleich soll die Klagen von Nutzern beilegen, die dem Dienst unzureichende Sicherheitsmaßnahmen vorwarfen.
Für deutsche Nutzer gilt: Wer zum Zeitpunkt der Angriffe einen aktiven LastPass-Account besaß, sollte prüfen, ob er von dem Vergleich erfasst wird. Die Antragsstellung erfolgt online über die offizielle Vergleichsseite.
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