Lidl-Datenleck, Hacker

Lidl-Datenleck: Hacker erbeuten Kundendaten aus drei LĂ€ndern

Veröffentlicht: 13.07.2026 um 23:29 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Hacker erbeuten bei Lidl Kundenname, E-Mail und Telefonnummern. Der Vorfall betrifft Nutzer des Online-Services in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Lidl Datenleck: Kunden aus drei LĂ€ndern von Hackern betroffen
Digitales Schloss-Symbol umgeben von fließenden Datenströmen, symbolisiert Datenleck und Cybersicherheitsvorfall. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Die gestohlenen Daten betreffen Kunden aus drei europÀischen LÀndern.

Die Supermarktkette Lidl hat einen Sicherheitsvorfall bei einem externen IT-Dienstleister bestÀtigt. Wie das Unternehmen am heutigen Montag mitteilte, gelangten Unbefugte an persönliche Daten von Kunden aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Betroffen sind vor allem Nutzer des Online-Einkaufsservices.

Welche Daten gestohlen wurden

Die Angreifer erbeuteten nach Unternehmensangaben eine Reihe von Kundeninformationen. Dazu zÀhlen Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und Kundennummern. Auch Anreden und Titel waren in den entwendeten DatensÀtzen enthalten.

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Uneinheitlich sind die Berichte ĂŒber möglicherweise gestohlene sensible Daten. WĂ€hrend einige Sicherheitsmeldungen von kompromittierten Passwörtern, Adressen und Zahlungsinformationen sprechen, gehen andere EinschĂ€tzungen davon aus, dass diese Details sicher blieben. Einig sind sich die Experten jedoch: Die Lidl-Plus-App und die Kernsysteme der Online-Konten seien nicht betroffen.

Reaktionen und Ermittlungen

Lidl hat umgehend reagiert. Das Unternehmen erstattete Strafanzeige und schaltete forensische Sicherheitsexperten ein. Sie sollen die genauen UmstĂ€nde und das Ausmaß des Datenabflusses klĂ€ren. Parallel dazu wurden die zustĂ€ndigen Datenschutzbehörden in den Niederlanden und Belgien informiert.

Die betroffenen Kunden erhalten derzeit E-Mail-Benachrichtigungen ĂŒber den Vorfall. Das Unternehmen betont, es gebe bislang keine Hinweise auf einen Missbrauch der gestohlenen Daten.

Erhöhte Phishing-Gefahr

Sicherheitsanalysten warnen dennoch vor einem erhöhten Risiko. Die Kombination aus Namen, Kontaktdaten und Kundennummern biete Angreifern eine ideale Grundlage fĂŒr gezielte Phishing-Angriffe. BetrĂŒger könnten tĂ€uschend echte Nachrichten im Namen von Lidl verfassen.

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Wer steckt hinter dem Angriff? Diese Frage bleibt vorerst offen. Bislang hat sich keine Hackergruppe zu der Tat bekannt. Auch der Name des externen IT-Dienstleisters, bei dem die SicherheitslĂŒcke entstand, wird nicht genannt. Die Ermittlungen dauern an.

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