M4 Pro vs. i9-14900K: Apple 37% schneller bei 4K-Export
Veröffentlicht: 04.07.2026 um 17:09 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Neue Benchmarks zeigen: Intels i9-14900K und Apples M4 Pro kÀmpfen in unterschiedlichen Disziplinen.
Der Wettbewerb zwischen Intel und Apple spitzt sich zu. WĂ€hrend der Intel Core i9-14900K im DIY-Markt weiterhin eine feste GröĂe ist, punkten Apples M4- und M5-Chips vor allem bei Energieeffizienz und speziellen Medien-Workflows. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen.
Intel i9-14900K: Der Klassiker mit DDR4-KompatibilitÀt
Der Intel Core i9-14900K bleibt auch Mitte 2026 eine feste GröĂe im High-End-Desktop-Segment. Mit einem PassMark-Multi-Thread-Score von 58.304 und 24 Kernen sowie 32 Threads gehört er zu den schnellsten Prozessoren seiner Klasse. Die Performance-Kerne erreichen eine Turbo-Frequenz von bis zu 6,0 GHz. Im Single-Thread-Ranking liegt der Chip mit einem Wert von 4.690 auf Platz 35 weltweit.
Aktuell ist der i9-14900K fĂŒr rund 440 Euro erhĂ€ltlich. Intel hat die Produktion der 13. und 14. Core-Generation wieder aufgenommen â speziell fĂŒr den chinesischen DIY-Markt. Grund dafĂŒr ist die anhaltende Nachfrage nach DDR4-kompatiblen LGA1700-Plattformen. WĂ€hrend neuere Chips wie der Core Ultra 9 285K mit einem PassMark-Score von 67.259 bereits höhere Werte erzielen, bleibt die Ă€ltere Raptor-Lake-Architektur eine kostengĂŒnstige Option fĂŒr Nutzer, die noch nicht auf DDR5 umgestiegen sind.
Apple M4 Pro: Schnell, aber mit Hitzeproblemen
Der M4 Pro im Mac Mini liefert beeindruckende Benchmark-Ergebnisse: Im Geekbench 6 erreicht er einen Multi-Core-Score von 14.820 und einen Single-Core-Wert von 2.946. Besonders bei spezifischen Aufgaben zeigt der Chip seine StÀrken. So exportiert er 4K-H.265-Videos in Final Cut Pro 37 Prozent schneller als der M2 Pro.
Doch das kompakte GehĂ€use des Mac Mini M4 Pro wird zur Herausforderung. Bei Dauerlast erreicht die Unterseite des GerĂ€ts Temperaturen von bis zu 67,1 Grad Celsius. Nach mehreren aufeinanderfolgenden Video-Exports schwankte die Leistung um rund 8,2 Prozent â ein klares Zeichen fĂŒr thermisches Drosseln. Auch Thunderbolt-5-Nutzer mĂŒssen mit EinschrĂ€nkungen rechnen: Bei aktiven Dual-4K-Displays fielen die SSD-Schreibgeschwindigkeiten um 44,2 Prozent. Zudem berichten einige Nutzer von einem hochfrequenten LĂŒftergerĂ€usch bei 18,2 kHz.
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Vergleich mit Workstation-Klasse und M5-Generation
Im Gesamtvergleich liegt der Intel i9-14900K hinter einigen Workstation-Prozessoren. Der AMD Ryzen Threadripper PRO 9995WX fĂŒhrt die PassMark-High-End-Charts mit einem Score von 170.935 an. Apples M3 Ultra (32 Kerne) bleibt mit 72.912 Punkten konkurrenzfĂ€hig.
Das neue Apple M5 MacBook Pro mit 10-Core-CPU und 10-Core-GPU zeigt verbesserte Effizienz bei Medien-Rendering. Es exportiert 8K60-Video in DaVinci Resolve in rund 14 Minuten und 57 Sekunden â fast fĂŒnf Minuten schneller als das Basismodell M4. Die M5-Max-Variante soll bis zu 18 CPU-Kerne und 40 GPU-Kerne mit 128 GB RAM bieten.
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Ausblick: Neue Architekturen fĂŒr 2027
Apple plant fĂŒr 2027 einen bedeutenden Architekturwechsel. Der M7-Chip soll auf einem 2-Nanometer-Verfahren basieren und bei bestimmten Launches auf die âPro"- und âMax"-Versionen verzichten. Mit einer Speicherbandbreite von bis zu 240 GB/s und einer DampfkammerkĂŒhlung will Apple die thermischen Probleme frĂŒherer Modelle lösen.
Intel setzt unterdessen auf ein âRaptor Lake Next"-Refresh fĂŒr 2027, wĂ€hrend das Unternehmen weiterhin Ă€ltere DDR4-Plattformen unterstĂŒtzt. WĂ€hrend Apples M4- und M5-Serie bei Leistung pro Watt und kreativen Anwendungen dominiert, bleibt Intels hohe Taktfrequenz-Architektur die erste Wahl fĂŒr Multi-Thread-Desktop-Leistung und PlattformflexibilitĂ€t.
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