M7-Chip: Apple überspringt M6 Pro und setzt auf KI-Optimierung
Veröffentlicht am: 06.07.2026 um 22:57 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Konzern will die professionellen Varianten des M6-Chips überspringen und direkt auf eine KI-optimierte M7-Serie setzen. Das berichten übereinstimmend Branchenquellen.
Prozessor-Revolution: Der Sprung zum M7
Während der Basischip M6 planmäßig im Herbst 2026 erscheinen soll, treibt Apple die Entwicklung der M7-Serie massiv voran. Der Grund: Künstliche Intelligenz. Die neuen Chips sollen KI-Workloads deutlich besser bewältigen.
Der M7-Basischip kommt voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2027 – gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC. Die technischen Daten können sich sehen lassen: Eine Speicherbandbreite von 240 GB/s – das ist ein Plus von rund 56 Prozent gegenüber dem M5. Zum Vergleich: Der M6-Basischip, der Ende 2026 auf den Markt kommt, bietet lediglich 200 GB/s und maximal 12 GPU-Kerne.
Die Entscheidung, die M6 Pro- und M6 Max-Varianten auszulassen, schafft eine Lücke von rund 18 Monaten für Nutzer, die auf professionelle Leistung angewiesen sind. Die nächsten Hochleistungsprozessoren, M7 Pro und M7 Max, werden erst für Ende 2027 erwartet. Ein M7 Ultra könnte sogar erst 2028 erscheinen.
Hardware-Roadmap: Was wann kommt?
Die neue Chipstrategie führt zu einer gestaffelten Veröffentlichung neuer Geräte. Für den Herbst 2026 ist ein MacBook Pro mit M6-Basischip (Codename J804) im aktuellen Gehäusedesign geplant. Andere Produkte wie iMac, Mac Mini und Mac Studio überspringen die M6-Generation offenbar komplett.
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Ein echter Neustart steht für die erste Jahreshälfte 2027 an: Ein komplett überarbeitetes MacBook Pro (Codename K104) mit M7-Chip, schmaleren Displayrändern und einer Punch-Hole-Kamera. Dieses Modell könnte auch ein OLED-Display und die „Dynamic Island“-Oberfläche erhalten – Designelemente, die an ein gemunkeltes „MacBook Ultra“ erinnern.
Hochwertige MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max sollen Ende 2026 oder Anfang 2027 ein Redesign erhalten – nur Monate vor der M7-Neugestaltung des Einstiegsmodells. Zudem wird ein Mac Studio mit M5 Ultra für 2026 erwartet: 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne und satte 768 GB Arbeitsspeicher.
Lieferketten-Probleme treiben Preise
Hinter dem überstürzten Wechsel zum M7 stecken auch handfeste Probleme. Engpässe bei DRAM und Silizium in der Halbleiterindustrie erschweren die Produktion – ein Grund, warum Apple die M6-Profi-Varianten auslässt und auf den M7 beschleunigt.
Die Preise für MacBook Pro sind zuletzt um 300 Euro gestiegen. Gleichzeitig arbeitet Apple am M7-Chip mit 240 GB/s Speicherbandbreite. Unser Report zeigt, ob sich das Warten auf das 2027er Modell lohnt – oder ob Sie jetzt noch ein gutes Angebot nutzen sollten. M7-Warten-Report jetzt sichern
Die Lieferketten-Probleme haben bereits die Preise steigen lassen. Am 25. Juni 2026 erhöhte Apple die Preise für MacBook Air, MacBook Pro, iPad Air und iPad Pro. Das Einstiegs-MacBook Pro kostet nun 1.999 Euro statt bisher 1.699 Euro. Die iPhone-Preise blieben bislang unverändert.
Auch die Tablet-Reihe richtet sich nach dem neuen Chip-Fahrplan: Vier neue iPad-Pro-Modelle in 11 und 13 Zoll befinden sich in der Testphase. Ein Marktstart im Frühjahr 2027 gilt als wahrscheinlich – dann mit dem KI-optimierten M7 an Bord.
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