Mac-Familie: Apple plant elf Modelle bis Anfang 2027 mit KI-Chips
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 00:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der iPhone-Konzern rĂĽstet seine gesamte Mac-Familie fĂĽr das Zeitalter der KĂĽnstlichen Intelligenz auf.
Apple bereitet einen zweijährigen Rundumschlag bei seinen Computern vor. Rund elf Modelle sollen bis Anfang 2027 mit neuer Chip-Generation und modernster Display-Technik auf den Markt kommen. Der Grund: Die Nachfrage nach KI-fähiger Hardware steigt rasant – sowohl bei Privatnutzern als auch in Unternehmen.
Erste Welle startet im Herbst
Den Auftakt macht ein neues 14-Zoll MacBook Pro mit M6-Prozessor. Parallel dazu bringt Apple einen aktualisierten 24-Zoll iMac auf den Markt – das erste größere Update für den Desktop-Klassiker seit Oktober 2024. Zwar bleibt der iMac beim bewährten LCD-Bildschirm, doch die Entwicklung sei abgeschlossen, heißt es aus Kreisen des Unternehmens.
Die Strategie kommt nicht von ungefähr: Mac-Verkäufe verzeichnen seit drei Jahren ein kontinuierliches Wachstum. Branchenkenner führen diesen Trend vor allem auf den steigenden Bedarf an KI-optimierter Rechenleistung zurück.
High-End-Modelle mit OLED und Touchscreen
Zwischen Ende 2026 und Frühjahr 2027 rückt Apples Oberklasse in den Fokus. Ein neues Flaggschiff-Laptop – intern als MacBook Ultra oder High-End MacBook Pro gehandelt – befindet sich bereits in der Testphase. Die Besonderheiten: ein dünneres Gehäuse, OLED-Display mit Touchscreen-Funktion und eine Dynamic-Island-Oberfläche.
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Angetrieben werden die Profi-Geräte von den Chips M5 Pro und M5 Max. Spätere Versionen sollen auf M7-Silizium setzen. Getestet werden die Maschinen mit macOS 27.1, das für Ende Oktober erwartet wird. Optional könnte Apple auch einen eigenen C2-Mobilfunkmodem für die Mobilfunk-Anbindung integrieren.
MacBook Air und MacBook Neo: Die Mittelklasse rĂĽstet auf
Anfang 2027 steht auch die Verbraucher-Fraktion im Rampenlicht. Das MacBook Air bekommt einen M7-Prozessor, bleibt aber vorerst beim aktuellen Display. Ein OLED-Modell wird frĂĽhestens 2028 erwartet.
Spannend wird das neue „MacBook Neo": Es soll den A19 Pro Chip und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher bieten – ein deutlicher Sprung von den bisher üblichen 8 GB. Die Leistung? Im Einzelkerntest drei Prozent schneller als der Vorgänger A18 Pro, bei Mehrkern-Anwendungen sogar neun Prozent. Dazu gibt es neue Farbvarianten. Der Marktstart ist für die erste Jahreshälfte 2027 geplant.
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Lieferengpässe und steigende Preise
Doch der große Wurf kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die globale Halbleiter-Krise macht sich weiter bemerkbar: Speicherchips sind knapp, KI-Unternehmen reißen sich um Prozessoren. Die Folge: höhere Komponentenpreise und längere Wartezeiten. Schon jetzt müssen Kunden beim Mac Studio mit Lieferfristen von zehn bis 14 Wochen rechnen.
Apple hat reagiert und die Preise angezogen. Das MacBook Neo kostet seit Juni 2026 statt 599 nun 699 Euro. Auch der iMac wurde teurer: Statt 1.299 Euro liegen die Einstiegspreise jetzt bei 1.499 Euro. Kommende Modelle wie der High-End Mac mini und das Mac Studio – derzeit mit M5- und M6-Chips in der Erprobung – könnten ebenfalls von Preissteigerungen oder Verzögerungen betroffen sein.
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