Mac Studio M5 Ultra: Apple plant 36-Kern-Workstation für KI
29.06.2026 - 05:12:49 | boerse-global.de
Im Zentrum stehen künstliche Intelligenz, eine völlig neue Chip-Strategie und das Ende einer jahrzehntealten Design-Doktrin.
Neuer Mac Studio: Rechenpower für KI-Workloads
Noch 2026 soll ein überarbeiteter Mac Studio mit dem M5 Ultra-Chip auf den Markt kommen. Das Gerät wird Berichten zufolge mit bis zu 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen getestet – unterstützt von satten 768 Gigabyte Arbeitsspeicher. Ein verbessertes Kühlsystem soll die enorme Abwärme bewältigen, die bei anspruchsvollen KI-Berechnungen entsteht.
Das ist nicht nur ein Leistungssprung, sondern eine Kampfansage an Workstations von Dell oder HP. Für deutsche Entwickler, Forscher und Kreativschaffende, die zunehmend mit lokalen KI-Modellen arbeiten, wäre das ein echter Gamechanger.
MacBook Ultra: Apples erster Touchscreen
Noch revolutionärer: Apple plant offenbar die Einführung eines Touchscreen-Macs. Das neue MacBook Ultra, das zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen soll, bringt erstmals eine berührungsempfindliche Oberfläche auf ein Apple-Notebook. Die 14 und 16 Zoll großen Modelle erhalten OLED-Displays und die Dynamic-Island-Oberfläche.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Die Mac-Sparte verzeichnete zuletzt einen Umsatzrückgang von 6,7 Prozent auf umgerechnet rund 7,7 Milliarden Euro. Ein neues Premium-Segment soll die Verkaufszahlen wieder ankurbeln. Die ersten Modelle starten noch mit M5 Pro und M5 Max, doch sie läuten eine neue Ära ein.
Chip-Roadmap: Der M6 Pro und M6 Max fallen weg
Apple überrascht mit einer ungewöhnlichen Entscheidung. Während ein M6-Basischip in 2-Nanometer-Technik für 2026 bestätigt ist, werden die leistungsstärkeren Varianten M6 Pro und M6 Max komplett gestrichen. Stattdessen springt Apple direkt zur M7-Familie, die für Ende 2027 geplant ist.
Der Basis-M6 wird rund 200 GB/s Speicherbandbreite und bis zu 12 GPU-Kerne bieten. Die M7-Reihe hingegen wird speziell für KI-Aufgaben optimiert – mit einer Speicherbandbreite von etwa 240 GB/s. Die Botschaft ist klar: 2026 steht die Effizienz im Einstiegssegment im Vordergrund, 2027 folgt der große Sprung bei der KI-Leistung.
macOS 27: Siri bekommt Konkurrenz von Google Gemini
Wer lokale KI-Modelle effizient betreiben will, braucht eine Workstation, die mit 36 CPU-Kernen und 768 GB RAM mithält. Der neue Mac Studio M5 Ultra verspricht genau das – aber lohnt sich der Umstieg? Dieser Leitfaden zeigt Ihnen in 3 Schritten, wie Sie die Apple-Workstation optimal für Ihre KI-Projekte einsetzen. Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern
Die neue Hardware braucht passende Software. macOS 27, intern „Golden Gate“ genannt, bringt eine grundlegend überarbeitete Siri mit. Der Sprachassistent arbeitet künftig direkt auf dem Gerät und integriert zudem Google Gemini. Eine neue „Visual Intelligence“-Funktion, die per Tastenkürzel aufrufbar ist, bleibt Apple-Silicon-Geräten vorbehalten.
Eine öffentliche Beta startet im Juli 2026, die finale Version erscheint im Herbst. Für deutsche Nutzer bedeutet das: Endlich eine Siri, die auch ohne Internetverbindung komplexe Aufgaben erledigen kann – und das in Echtzeit.
iPhone 18 Pro: KI-Chips für die Hosentasche
Auch bei den iPhones dreht sich alles um KI. Das iPhone 18 Pro soll einen A20 Pro-Chip mit speziellem Gehäuse für bessere Wärmeableitung erhalten. Größere neuronale Prozessoren (NPUs) und LPDDR5X-96-Bit-Speicher sollen komplexe KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät ermöglichen.
Führungswechsel: Vision-Pro-Chef geht zu OpenAI
Ein personeller Einschnitt: Paul Meade, seit 2010 bei Apple und zuletzt verantwortlich für die Hardware-Entwicklung der Vision Pro und künftiger Smart Glasses, verlässt das Unternehmen. Sein neuer Arbeitgeber: OpenAI. Meade wird dort im Hardware-Team arbeiten, während OpenAI noch 2026 ein eigenes KI-Gerät vorstellen will.
Sein Nachfolger bei Apple wird Fletcher Rothkopf. Apple selbst plant offenbar eine eigene Smart-Glasses-Serie für Ende 2027. Die Konkurrenz im KI-Hardware-Markt wird also immer direkter.
Preise steigen: Bis zu 25 Prozent mehr für Mac und iPad
Die Preise für Mac und iPad steigen um bis zu 25 Prozent – aber der Mac Studio M5 Ultra bleibt eine der leistungsfähigsten KI-Workstations auf dem Markt. Bevor Sie in eine teure Dell Precision investieren, sollten Sie den direkten Kostenvergleich prüfen. Dieser Report liefert Ihnen eine detaillierte Gegenüberstellung. Kostenvergleich jetzt herunterladen
Die Kehrseite der Innovationsoffensive: Apple bereitet sich auf Preiserhöhungen von 17 bis 25 Prozent bei Mac und iPad vor. Analysten von Evercore ISI bestätigen das Ziel, die Bruttomargen zu schützen. Die Aktie bleibt trotz jüngster Schwankungen mit einem Kursziel von umgerechnet rund 335 Euro als „Outperform“ eingestuft.
Zum Vergleich: Die Vision Pro wurde 2024 nur rund 390.000 Mal verkauft – die Produktion wurde inzwischen eingestellt. Apple setzt nun voll auf das Kerngeschäft: leistungsfähige Computer für die KI-Ära.
