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MacBook Air vs. Pro: M5-Chip offenbart 40-Prozent-Leistungslücke

07.07.2026 - 01:33:18 | boerse-global.de

Trotz identischem M5-Prozessor zeigt das MacBook Pro bei Dauerlast deutliche Performance-Vorteile gegenüber dem lüfterlosen Air.

Apple M5 Chip: MacBook Air vs. Pro im Leistungsvergleich
MacBook - Zwei moderne Laptops, ein schlankes (MacBook Air) und ein etwas dickeres (MacBook Pro), auf dunkler Oberfläche. 07.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die aktuellen Benchmark-Tests der neuen Apple-Laptops zeigen ein klares Bild: Trotz identischem M5-Chip trennen die Modelle Welten, wenn es um Dauerleistung geht. Der Grund liegt im Kühlsystem.

Während Kurzzeit-Tests wie Geekbench 6 kaum Unterschiede offenbaren, bricht die Performance des MacBook Air bei längerer Belastung spürbar ein. Der MacBook Air erreichte im Single-Core 4.197 Punkte, im Multi-Core 16.997 – der MacBook Pro lag mit 4.223 beziehungsweise 17.471 Punkten nur knapp vorn. Deutlicher wird der Abstand bei der Grafikleistung: Hier erzielte das Air mit seinem 8-Kern-GPU 64.817 Punkte, das Pro mit 10 Kernen 76.103.

Thermische Drosselung als Leistungsbremse

Der entscheidende Faktor ist das Kühlsystem. Das MacBook Air setzt auf eine lüfterlose Bauweise – ein Markenzeichen der Serie seit dem M1-Chip 2020. Statt eines Ventilators sorgt ein Aluminium-Kühlkörper dafür, die Wärme an das Gehäuse abzuleiten. Sobald das Chassis bestimmte Temperaturschwellen erreicht, drosselt das System die Taktfrequenz.

Die Folge: Im Spiel „Cyberpunk 2077“ lag das MacBook Pro rund 40 Prozent vor dem Air. Für Standardaufgaben und den Uni-Alltag reicht die Leistung des Air aus, wer aber regelmäßig rendert oder aktuelle Spiele spielt, greift besser zum Pro.

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Blick in die Zukunft: M6 und M7 in Planung

Apple bereitet offenbar einen größeren Sprung vor. Für Herbst 2026 wird das M6 MacBook Pro (Codename J804) erwartet, das noch das aktuelle Gehäusedesign nutzt. Ein echter Neustart ist für die erste Jahreshälfte 2027 geplant: Das Einstiegs-MacBook Pro (Codename K104) könnte direkt mit dem M7-Chip kommen, der bei TSMC im 2nm-Verfahren gefertigt wird.

Die Spekulationen über die Neuerungen sind vielversprechend: Dünnere Displayränder, eine Punch-Hole-Kamera statt der aktuellen Notch und möglicherweise die ersten OLED-Displays mit Touch-Unterstützung für die MacBook-Reihe. Die Speicherbandbreite soll von aktuell 154 GB/s auf 240 GB/s steigen – ein Plus von 56 Prozent.

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Auch die High-End-Modelle mit M5 Pro und M5 Max stehen in den Startlöchern. Der Abstand zwischen den Neuerscheinungen der Einstiegs- und Profi-Modelle könnte sich auf etwa ein halbes Jahr verkürzen.

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