MacBook Pro: Apple plant OLED-Display und Touchscreen ab Ende 2026
29.06.2026 - 19:17:02 | boerse-global.de
Apple plant einen Technologiesprung bei seinen Premium-Geräten. Die neuen OLED-Bildschirme sollen eine deutlich erweiterte Farbpalette bieten und vor allem Profis ansprechen.
Der US-Konzern will künftige Modelle des MacBook Pro, iPad Pro und iMac mit OLED-Panels ausstatten, die 95 Prozent des BT.2020-Farbraums abdecken. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Marktforschungsinstituts TrendForce hervor. Der BT.2020-Standard übertrifft das bisher übliche DCI-P3-Format deutlich und ermöglicht eine wesentlich größere Bandbreite darstellbarer Farben.
Farbtreue auf neuem Niveau
Der Schritt kommt vor allem professionellen Anwendern zugute. Videoproduzenten und Grafikdesigner profitieren von der höheren Farbreinheit und Genauigkeit. Um diese Spezifikationen zu erreichen, setzt Apple auf fortschrittliche OLED-Materialien wie Hyperfluoreszenz, MR-TADF (Multi-Resonance Thermally Activated Delayed Fluorescence) und pTSF. Diese Technologien steigern Helligkeit und Effizienz und verlängern zugleich die Lebensdauer der Panels.
Während Apple das iPad Pro bereits 2024 mit OLED-Technologie ausgestattet hat, soll der Umstieg beim MacBook Pro zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erfolgen. Das wäre ein bedeutender Schritt – schließlich setzt Apple bei seinen Laptops bislang auf Liquid Retina XDR-Displays mit Mini-LED-Technik.
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Touchscreen-MacBooks in der Pipeline
Doch damit nicht genug: Berichten zufolge arbeitet Apple an seinem ersten MacBook Pro mit Touchscreen. Die 14-Zoll- und 16-Zoll-Modelle sollen nicht nur OLED-Displays erhalten, sondern auch von den neuen M5 Pro- und M5 Max-Chips angetrieben werden. Branchenkenner wie Mark Gurman von Bloomberg rechnen mit einer Markteinführung ebenfalls zwischen Ende 2026 und Anfang 2027.
Die Preise dürften entsprechend hoch ausfallen. Schätzungen zufolge könnten die Top-Konfigurationen bei umgerechnet rund 3.700 Euro liegen. Für die sogenannten "MacBook Ultra"-Varianten wird ein Einstiegspreis von etwa 1.850 Euro erwartet. Zudem könnte Apple die Dynamic Island – die pillenförmige Aussparung für Kamera und Sensoren – von iPhone und iPad auf die Laptops übertragen.
Umfangreiches Produktprogramm bis 2027
Die Display-Upgrades sind Teil einer größeren Produktoffensive. Allein für den Herbst 2026 werden mehr als 15 neue Produkte erwartet. Dazu zählen:
- iPhone 18 Serie: Die Pro-Modelle erhalten eine Kamera mit variabler Blende und eine verkleinerte Dynamic Island. Ein faltbares "iPhone Ultra" ist in der Diskussion, das Basismodell könnte jedoch erst Anfang 2027 erscheinen.
- Mac-Updates: Ein neuer Mac mini mit M5- und M5 Pro-Chips sowie ein Mac Studio mit M5 Max- und M5 Ultra-Prozessoren.
- Apple Watch Ultra 4: Neue Gesundheitssensoren und ein überarbeitetes Design.
- Smart-Home-Geräte: Ein 7-Zoll-"HomePad" mit Touchscreen, eine Apple-Sicherheitskamera sowie eine Video-Türklingel mit Face ID.
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Blickt man weiter in die Zukunft, plant Apple offenbar einen direkten Sprung zu M7-Chips für anspruchsvolle Profi-Workloads ab Ende 2027. Diese Prozessoren sollen speziell für KI-Aufgaben optimiert sein. Ein Mac Studio mit M7 Max oder M7 Ultra wird für 2028 erwartet.
