MacBook Pro M5: Apple verdreifacht Video-Bearbeitung mit KI-Chip
Veröffentlicht am: 05.07.2026 um 14:25 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Neue Leistungstests der M5-Prozessorserie zeigen massive Sprünge bei KI-Aufgaben und Videobearbeitung.
M5-Chip: KI-Beschleunigung als Trumpf
Die Benchmarks sprechen eine deutliche Sprache. Der Basis-M5 erreicht im Geekbench 6 einen Single-Core-Wert von 4.223 Punkten und 17.471 im Multi-Core-Test. Der Metal-GPU-Score liegt bei 76.107. Doch die eigentliche Sensation steckt in den Top-Modellen: Die integrierten Neural Accelerators der M5-Pro- und Max-Varianten verarbeiten Anfragen an große Sprachmodelle bis zu viermal schneller als die Vorgängergeneration.
In der Praxis bedeutet das: Im Videoschnittprogramm DaVinci Resolve arbeitet der M5 Max bis zu dreimal schneller als sein Vorgänger. Bei der KI-gestützten Videoverbesserung Topaz Video AI liegt der Faktor sogar bei 3,5.
Die technischen Daten beeindrucken: Der M5 Pro kommt mit 18 CPU-Kernen und 20 GPU-Kernen, unterstützt bis zu 64 Gigabyte RAM bei einer Bandbreite von 307 Gigabyte pro Sekunde. Der M5 Max hebt die Latte auf 128 Gigabyte RAM und 614 Gigabyte pro Sekunde Bandbreite. Die internen Speicher erreichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 14,5 Gigabyte pro Sekunde.
Neue Chips, neues Design – aber nicht für alle gleich
Apple plant eine gestaffelte Einführung. Branchenberichten zufolge könnte der Konzern die M6-Pro- und M6-Max-Generation sogar überspringen und direkt auf eine KI-zentrierte M7-Architektur setzen.
Der Zeitplan sieht wie folgt aus:
- Herbst 2026: Ein Einsteiger-MacBook Pro mit Basis-M6-Chip erscheint zunächst im aktuellen Gehäuse. Parallel kommen High-End-Modelle mit M5 Pro und M5 Max in einem neuen Design – möglicherweise unter dem Label „MacBook Ultra".
- Frühjahr 2027: Das komplett überarbeitete Einsteiger-Modell mit M7-Chip folgt.
- Herbst 2027: High-End-Varianten mit M7 Pro und M7 Max werden erwartet.
Der M7-Chip ist speziell für KI-Aufgaben optimiert. Seine Speicherbandbreite von rund 240 Gigabyte pro Sekunde liegt 20 Prozent über dem Basis-M6.
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Schlankeres Gehäuse und OLED-Display
Das neue Design setzt auf ein dünneres Chassis und modernere Display-Technik. Branchenkenner erwarten OLED-Touchdisplays und die Integration der Dynamic Island in die MacBook-Reihe. Ob die Basismodelle diese Features sofort erhalten, ist noch offen.
Auch die Tastatur wurde verfeinert. Das Magic Keyboard kehrt zum Scherenmechanismus zurück – mit 0,5 Millimetern mehr Tastenhub als die früheren Butterfly-Designs und 0,2 Millimetern dickeren Tastenkappen. Verstärkte Clips erleichtern zudem den Austausch einzelner Tasten.
Preise steigen – Rabatte bei Händlern
Die höhere Leistung und neue Displaytechnologie treiben die Kosten. Analysten führen die jüngsten und erwarteten Preiserhöhungen bei MacBook Pro und iPad Pro auf gestiegene Speicher- und Komponentenpreise zurück. Das Einsteigermodell des überarbeiteten MacBook Pro 2027 soll bei rund 1.999 Euro starten, High-End-Versionen bei über 2.500 Euro.
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Im aktuellen Markt reagieren Händler mit Rabatten. Amazons Angebot: Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro (15-Core-CPU, 24 Gigabyte RAM, 2 Terabyte SSD) für 2.549,99 Euro – ein Preisnachlass von 449 Euro. Das 16-Zoll-M5-Max-Modell mit 48 Gigabyte RAM und 2 Terabyte SSD ist um 649 Euro reduziert und kostet 4.349,99 Euro.
Apple selbst verbuchte im zweiten Quartal 2026 einen Mac-Umsatz von 8,4 Milliarden Euro.
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