MacBook, Touchscreen

MacBook Pro mit Touchscreen: Apple bringt zwei Größen ab 3.299 Euro

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 03:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
OLED-iPad mini, M6-iMac und MacBook-Pro-Modelle erweitern Apples Hardware-Angebot; zwei Laptops führen erstmals Touchscreens ein.
Ein minimalistisches, modernes Interieur mit klaren geometrischen Linien und hochwertigen Oberflächen aus gebürstetem Aluminium. Illustration mit AI erstellt.

Am 6. November 2026 bringt Apple fünf neue Hardware-Produkte in den regulären Verkauf. Das Aufgebot umfasst ein überarbeitetes iPad mini mit OLED-Display und A20-Pro-Chip, einen aktualisierten 24-Zoll-iMac mit M6-Prozessor sowie drei Ausführungen des MacBook Pro.

Neben einer Version mit regulärem M6-Chip stehen dabei zwei Modelle im Mittelpunkt, die erstmals in der Unternehmensgeschichte über einen Touchscreen verfügen. Die weltweiten Vorbestellungen für die gesamte Modellreihe laufen bereits seit dem 28. Oktober.

Premiere für berührungsempfindliche Mac-Displays

Die beiden neuen Touchscreen-Modelle des MacBook Pro mit Bildschirmdiagonalen von 14 und 16 Zoll markieren eine Zäsur im Portfolio des Herstellers. Sie nutzen ein sogenanntes PROLED-XDR-Tandem-OLED-Display, das eine adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz über ProMotion sowie eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits bietet.

Anstelle der bisherigen Bildschirmaussparung integriert Apple erstmals bei Notebooks die Dynamic Island. Wie das Unternehmen bei der Produktvorstellung am 28. Oktober darlegte, lässt sich die Touch-Funktion in den Bedienungshilfen vollständig deaktivieren. Eine Unterstützung für den Eingabestift Apple Pencil ist nicht vorgesehen.

Im Inneren der Touchscreen-Laptops arbeiten wahlweise die Prozessoren M5 Pro oder M5 Max. Die Geräte lassen sich mit bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu 16 Terabyte internem Speicher konfigurieren. Das Gewicht liegt beim 14-Zoll-Modell bei 3 Pfund (1,38 Kilogramm), während das 16-Zoll-Gerät 4 Pfund wiegt.

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Technische Neuerungen bei iPad mini und iMac

Das ebenfalls ab dem 6. November erhältliche iPad mini erhält erstmals ein OLED-Display mit einer Diagonalen von 8,5 Zoll und einer Bildwiederholrate von 60 Hertz. Das Gehäuse erfüllt die Schutzklasse IP67, während auf der Vorderseite eine 12-Megapixel-Kamera verbaut ist.

Bei der Prozessorarchitektur setzt der Hersteller auf interne Leistungsunterschiede: Die Speichervarianten mit 128 und 256 Gigabyte nutzen einen gegenüber der 512-Gigabyte-Version abgespeckten A20-Pro-Chip, der über einen CPU-Kern weniger verfügt und die halbe Leistung bei der neuronalen Verarbeitungseinheit aufweist.

Der stationäre 24-Zoll-iMac erhält zeitgleich den M6-Chip mit einer Konfiguration aus 12-Kern-CPU und 12-Kern-GPU. Zu den technischen Schnittstellen gehören Wi-Fi 7, Bluetooth 6 sowie ein optionaler 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss.

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Preise, Lieferfristen und Vertriebsstrategie

In Deutschland starten die Preise für das iPad mini bei 749 Euro. Der aktualisierte iMac mit M6 kostet mindestens 1.799 Euro. Beim 14-Zoll-MacBook Pro mit Basis-M6 beginnt die Preisstaffelung bei 2.299 Euro, was einem Anstieg gegenüber den früheren 2.199 Euro entspricht.

Für das 14-Zoll-Modell mit Touchscreen verlangt Apple ab 3.299 Euro, während die 16-Zoll-Ausführung bei 3.899 Euro startet. Das reguläre 14-Zoll-MacBook-Pro mit Mini-LED-Display und M5-Pro-Chip verbleibt derweil zu Preisen ab 2.899 Euro im Sortiment.

Während die meisten Konfigurationen pünktlich zum Stichtag geliefert werden, zeichnen sich bei bestimmten Modellvarianten verlängerte Wartezeiten ab: Das 14-Zoll-Touchscreen-Basismodell in der Farbe Space Black wird erst in drei bis vier Wochen ausgeliefert, die Variante in Silber benötigt sieben bis zehn Werktage.

In Indien starten die beiden Touchscreen-Notebooks zudem erst am 9. November, während die drei übrigen Geräte dort ebenfalls ab dem 6. November erhältlich sind.

Der Verkaufsstart ist Teil einer gestaffelten Einführungswelle über vier aufeinanderfolgende Freitage hinweg. Nach der Veröffentlichung des iPhone Duo am 23. Oktober und dem HomePod mini 2 am 30. Oktober folgt am 13. November mit HomeView und der vierten Generation des Apple TV 4K ein weiterer Hardware-Schub.

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