MacBook, Ultra

MacBook Ultra: Apple bringt OLED und Touchscreen im Herbst

21.06.2026 - 14:52:43 | boerse-global.de

Apple plant für Herbst 2026 neue Macs mit M6-Chip, OLED-Display und erstmals Touchscreen. Ein möglicher RAM-Engpass könnte die Pläne jedoch verzögern.

Apple M6-Chip: Macs mit OLED und Touchscreen im Herbst 2026
MacBook - A sleek, futuristic laptop with a vibrant OLED display showing abstract, glowing circuit board patterns. The laptop is ultra-thin. 21.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Schon im Herbst 2026 sollen die ersten Macs mit dem neuen M6-Prozessor erscheinen – inklusive OLED-Display und erstmals berührungsempfindlichem Bildschirm. Das wäre eine Zeitenwende für die traditionsreiche Computerlinie aus Cupertino.

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M6-Chip kommt früher als gedacht

Die neue Prozessorgeneration soll noch dieses Jahr Premiere feiern. Branchenkenner wie der Bloomberg-Journalist Mark Gurman rechnen mit einer Vorstellung im Herbst – früher als viele erwartet hatten. Neben dem Basismodell plant Apple offenbar leistungsstärkere Varianten mit der Bezeichnung M6 Pro und M6 Max, die speziell für professionelle Anwender gedacht sind.

Als erste Kandidaten für den neuen Chip gelten der iMac, das Mac mini und das Mac Studio. Diese Modelle warten noch auf ein Update mit der aktuellen M5-Serie. Ein neues iPad Pro wird für dieses Jahr dagegen nicht erwartet.

MacBook Ultra: Das Flaggschiff mit OLED und Touch

Das spektakulärste Gerät der neuen Generation könnte ein hochpreisiges Notebook mit dem Arbeitstitel MacBook Ultra werden. Es soll ein komplett neues Design erhalten – flacher, leichter und mit einer Dynamic Island, die bisher iPhone und iPad vorbehalten war.

Die technischen Details lesen sich wie eine Wunschliste:

  • OLED-Display: Samsung Display soll die Tandem-OLED-Panels liefern. Sie erreichen eine Helligkeit von bis zu 2.000 Nits. Die Produktionsausbeute liegt laut Branchenkreisen inzwischen bei über 90 Prozent.
  • Touchscreen: Erstmals in der Mac-Geschichte soll ein Apple-Notebook einen berührungsempfindlichen Bildschirm erhalten. Die Beta von macOS 27 enthält laut Leakern bereits entsprechende Funktionen zur Touch-Steuerung.
  • 5G und Top-Prozessoren: Das MacBook Ultra wird voraussichtlich mit M6 Pro oder M6 Max ausgestattet, gefertigt in den modernsten Fertigungsverfahren von TSMC. Auch 5G-Unterstützung ist im Gespräch.

Der Preis dürfte ambitioniert ausfallen: Rund 3.000 Euro für die Basisversion, voll ausgestattete Modelle könnten die 5.000-Euro-Marke überschreiten.

RAM-Knappheit könnte Pläne durchkreuzen

Obwohl der Herbst 2026 als primäres Ziel gilt, warnen einige Analysten vor möglichen Verzögerungen. Der Grund: Ein globaler Mangel an Arbeitsspeicher. KI-Unternehmen kaufen derzeit große Mengen RAM auf, was die Lieferketten belastet. Sollte sich die Lage nicht entspannen, könnten die OLED-Notebooks erst Anfang 2027 erscheinen.

Bis dahin setzt Apple auf bewährte Technik. Bereits im Frühjahr 2026 kamen aktualisierte MacBook-Pro-Modelle mit kleineren Verbesserungen auf den Markt. Sie behalten das aktuelle Gehäuse bei – ohne OLED und Touch.

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macOS 27 bereitet den Weg

Parallel zur Hardware arbeitet Apple am Betriebssystem. macOS 27 mit dem Codenamen "Golden Gate" soll ebenfalls im Herbst erscheinen. Es bringt eine überarbeitete Siri mit KI-Funktionen sowie neue Zeichenwerkzeuge für Kommunikations-Apps. Die Software bereitet das System gezielt auf die Touch-Funktionen der neuen Hardware vor – ein klares Signal, dass Apple den Schritt zum Touch-Mac ernst meint.

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