MacBook Ultra: Apple plant erstes Notebook mit Touchscreen
Veröffentlicht: 09.07.2026 um 09:14 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Im zweiten Quartal 2026 wuchsen die Auslieferungen um 10,1 Prozent – der Gesamtmarkt schrumpfte dagegen um 4,9 Prozent. Damit kommt Apple laut IDC auf einen Marktanteil von 9,9 Prozent. Die Spitzenreiter Lenovo (24,4 Prozent), HP (19,1 Prozent) und Dell (13,6 Prozent) bleiben zwar vorne, doch der Trend spricht für den iPhone-Konzern.
iPad Pro im Angebot und neue Software
Apple fährt bei seinen Tablets eine clevere Doppelstrategie. Aktuell locken Händler mit Rabatten auf das 13-Zoll iPad Pro mit M5-Chip – ein Zeichen für gut gefüllte Lager. Die Geräte trumpfen mit Ultra Retina XDR Display, Wi-Fi 7 und dem N1-Chip auf.
Parallel dazu startet im Juli 2026 die öffentliche Beta von iPadOS 27. Die neue Version bringt eine optionale Always-on-Menüleiste, verbesserte Safari-Tab-Verwaltung und eine eigene Siri-App. Kein Wunder: Schon jetzt testet Apple vier neue iPad-Pro-Modelle für das Frühjahr 2027.
MacBook Ultra: Das Luxus-Notebook mit Touchscreen
Die Laptop-Reihe bekommt Zuwachs. Branchenkenner wie Ming-Chi Kuo berichten, dass Samsung Display bereits Hybrid-OLED-Panels an Apple liefert – für das neue MacBook Ultra. Es soll oberhalb des MacBook Pro angesiedelt sein und als erstes Apple-Notebook einen Touchscreen bieten. Die duale OLED-Technologie verspricht hohe Helligkeit und löst endlich das alte Problem der Ergonomie.
Die Serienproduktion des MacBook Ultra ist für Ende 2026 geplant. Ein überarbeitetes Einsteiger-MacBook Pro mit der internen Bezeichnung K104 folgt dann in der ersten Jahreshälfte 2027.
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iMac: OLED kommt 2027
Im Desktop-Bereich setzt Apple aktuell auf den 2024er iMac mit M4-Chip, 24-Zoll-4.5K-Retina-Display und 16 Gigabyte RAM. Doch die Zukunft gehört OLED: Der Konzern hat bei Samsung und LG Display Informationen zu 24-Zoll-OLED-Panels angefragt. Diese könnten 600 Nits Helligkeit bieten und sind für einen OLED-iMac im Jahr 2027 gedacht. Ein iMac Pro mit M5-Max-Prozessor ist ebenfalls im Gespräch.
Milliarden-Deal mit Broadcom und neuer CEO
Apple sichert sich langfristig die Chip-Versorgung. Die Partnerschaft mit Broadcom wurde auf über 30 Milliarden Euro ausgeweitet und läuft bis 2031. Schwerpunkt: in den USA gefertigte Chips. Broadcom investiert dafür 1,5 Milliarden Euro in sein Werk in Fort Collins und will dort über 15 Milliarden Komponenten produzieren. Der Deal ist Teil von Apples 600-Milliarden-Euro-Investitionsversprechen in den USA.
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Und dann ist da noch der Führungswechsel: John Ternus übernimmt im September 2026 den CEO-Posten von Tim Cook. Das dürfte spannend werden – schließlich arbeitet Apple parallel am ersten faltbaren Gerät, einem „iPhone Ultra" für geschätzte 2.500 Euro. Zehn Millionen Einheiten hat der Konzern bereits bestellt.
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