MacBook, Ultra

MacBook Ultra: Apple plant OLED-Modell mit 95% Farbraum

30.06.2026 - 01:22:17 | boerse-global.de

Apple rüstet MacBooks und iMacs auf OLED-Panels mit extrem hoher Farbgenauigkeit um. Neue Modelle mit M5-Chips und Dynamic Island ab 2026 erwartet.

Apple plant OLED-Revolution mit 95 Prozent BT.2020-Farbraum
MacBook - Nahaufnahme eines modernen Laptop-Bildschirms mit lebendigem, abstraktem Digitaldesign und satten Farben, das fortschrittliche OLED-Technologie andeutet. 30.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple plant einen massiven Technologiesprung bei seinen Displays. Die neuen OLED-Panels sollen eine nie dagewesene Farbgenauigkeit liefern.

Der US-Konzern bereitet eine grundlegende Erneuerung seiner Bildschirmtechnologie vor. Branchenanalysten von TrendForce berichten von einem Wechsel zu OLED-Panels, die 95 Prozent des BT.2020-Farbraums abdecken. Das wäre ein gewaltiger Fortschritt für die Farbwiedergabe – und ein deutlicher Schritt über aktuelle Industrie-Standards hinaus.

Neue Materialien für brillantere Farben

Im Kern der Innovation stecken fortschrittliche Emittermaterialien. Technologien wie MR-TADF, Hyperfluorescence und pTSF sollen reinere und lebendigere Farben ermöglichen. Während das iPad Pro bereits Anfang 2024 auf OLED umstellte, zielen die neuen High-Gamut-Materialien auf eine komplett neue Gerätegeneration ab.

Der BT.2020-Standard übertrifft das bisher in Profi-Displays übliche DCI-P3 bei Weitem. Mit 95 Prozent Abdeckung dieses erweiterten Farbspektrums könnten Designer und Videobearbeiter künftig mit einer bislang unerreichten Präzision arbeiten.

MacBook Pro und „MacBook Ultra" noch 2026

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Die ersten OLED-MacBooks sollen zwischen der zweiten Jahreshälfte 2026 und Anfang 2027 erscheinen. Insider sprechen von einem Premium-Modell namens „MacBook Ultra" mit 14 oder 16 Zoll großem OLED-Touchscreen. Angetrieben von M5 Pro und M5 Max Chips, könnte es zudem eine Dynamic Island und 5G-Konnektivität bieten.

Die Preise dürften spürbar steigen: Aktuell startet das MacBook Pro bei 1.999 US-Dollar – die OLED-Versionen könnten darüber liegen, Spitzenkonfigurationen sogar die 3.000-Dollar-Marke überschreiten. Während die Premium-Reihen auf OLED und Samsung-Panels der 8,6. Generation setzen, könnten Basismodelle vorerst mit M6-Chips und Mini-LED-Technik auskommen. Eine zweite Generation mit M7-Prozessoren ist bereits für 2027 geplant.

iMac und Mac Studio: OLED kommt später

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Auch der iMac steht auf Apples Display-Fahrplan – allerdings ohne konkretes Datum. Ein OLED-iMac könnte zwischen Ende 2027 und 2028 auf den Markt kommen.

Parallel arbeitet Apple an einem neuen Mac Studio für 2026. Das Gerät soll einen M5 Ultra Chip mit 36 CPU- und 80 GPU-Kernen erhalten. Besonders beeindruckend: Bis zu 768 Gigabyte einheitlicher Arbeitsspeicher wären möglich – ein Wert, der selbst anspruchsvollste Profi-Workloads bedient. Ein M7-basiertes Update für den Mac Studio wird für 2028 erwartet.

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