MacBook Ultra: Apples erstes Mac mit Touchscreen und Dynamic Island
20.06.2026 - 04:12:24 | boerse-global.de
Der iPhone-Konzern bereitet einem Medienbericht zufolge die größte Produktoffensive seit dem Umstieg auf eigene Prozessoren vor. Im Zentrum stehen der M6-Chip in 2-Nanometer-Technologie und ein völlig neues MacBook Ultra als Flaggschiff-Laptop.
Wer neu in die Welt der Apple-Computer einsteigt, sollte von Beginn an die richtigen Weichen stellen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen die wichtigsten Einstellungen, um das volle Potenzial Ihres Macs sofort auszuschöpfen. Apple Mac Starterpaket kostenlos herunterladen
M6-Chip: Sprung auf die 2-Nanometer-Ebene
Die nächste Generation von Apples Hausprozessoren soll bereits im Herbst 2026 auf den Markt kommen – früher als bislang erwartet. Der M6 wäre damit der erste Apple-Chip, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird, vermutlich bei Apples langjährigem Partner TSMC.
Neben der Standardversion sind auch M6 Pro und M6 Max für High-End-Workstations in der Entwicklung. Branchenbeobachter rechnen damit, dass der neue Chip später auch in iMac, Mac mini und Mac Studio Einzug hält – vor allem in jene Modelle, die beim M5-Update übergangen wurden.
MacBook Ultra: Das neue Flaggschiff
Mit dem MacBook Ultra plant Apple eine völlig neue Laptop-Kategorie oberhalb des MacBook Pro. Das Gerät soll mehrere Premieren für die Mac-Reihe bieten:
- Touchscreen: Erstmals ein Mac mit direkter Fingerbedienung
- Tandem-OLED-Display: Doppelt geschichtete Pixel für höhere Helligkeit und tiefere Schwarzwerte
- Neues Gehäuse: Ultraleicht aus Titan und Aluminium, nahezu randlos
- Dynamic Island: Die interaktive Aussparung von aktuellen iPhones ersetzt die bisherige Kamera-Notch
- 5G-Modem: In Spitzenkonfigurationen integriert
Um an leistungsstarken Geräten wie dem MacBook noch effizienter zu arbeiten, helfen oft einfache Kniffe im Alltag. Erfahren Sie in diesem Gratis-Report, mit welchen 19 Tastenkombinationen Sie unnötige Klickwege vermeiden und spürbar Zeit sparen. Die 19 besten Mac-Shortcuts gratis sichern
macOS 27 verrät die Pläne
Bereits auf der WWDC im Juni 2026 hatte Apple mit macOS 27 (Codename „Golden Gate") die Weichen gestellt. Das Betriebssystem enthält mehrere Hinweise auf die neue Hardware: Sidecar unterstützt jetzt Touch-Eingaben, die Siri-Oberfläche erscheint als pillenförmiges Element – passend zu einem Dynamic Island. Auch „Pull-to-Refresh"-Gesten, typisch für Smartphones, sind nun integriert.
Intel als zweiter Chip-Produzent?
Einem Bericht vom 18. Juni 2026 zufolge könnte Apple künftig auch auf Intel als Fertigungspartner setzen. Die Aktie des US-Chipherstellers legte daraufhin vorbörslich um rund neun Prozent zu. Analyst Ming-Chi Kuo spekuliert, dass Intel mit seinem 18A-Prozess vor allem Einstiegs-Chips wie einen künftigen M7 fertigen könnte – während M6 Pro und Max weiterhin bei TSMC vom Band laufen. Eine Serienproduktion wäre allerdings frühestens Ende 2027 realistisch.
Hintergrund: Die Nachfrage nach KI-Chips treibt die Auslastung von TSMCs Fertigungskapazitäten in die Höhe. Ein zweiter Lieferant würde Apples Abhängigkeit reduzieren.
Preise und Ausblick 2027
Apples Finanzchef Tim Cook hatte im Juni 2026 im Wall Street Journal eingeräumt, dass steigende Kosten für Speicher und Komponenten Preiserhöhungen unvermeidlich machten. Das aktuelle M5-MacBook Air startet bei umgerechnet rund 1.000 Euro – das MacBook Ultra dürfte mit seinen Premium-Features deutlich darüber liegen.
Für 2027 zeichnet sich ein Rekordjahr ab: Neben den M6-Macs und neuen iPad Pros plant Apple angeblich sechs verschiedene iPhone-Modelle, Augmented-Reality-Brillen und ein neues Smart-Home-Gerät mit Roboterarm.
