macOS 27: Apple beendet Intel-Ära endgültig, nur M1+ kompatibel
Veröffentlicht am: 16.07.2026 um 08:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat die erste öffentliche Beta von macOS 27 freigegeben. Das Update bringt tiefgreifende KI-Integrationen und beendet die Intel-Ära endgültig.
Seit dem 14. Juli können Tester die neue Betriebssystemversion namens „Golden Gate“ vorab installieren. Der stabile Release ist für September oder Oktober 2026 geplant. Zeitgleich veröffentlichte Apple auch Public Betas für iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27, visionOS 27 und tvOS 27. Die Builds gelten als stabiler als reine Entwicklerversionen – dennoch rät der Konzern zur Installation auf Zweitgeräten.
Schlussstrich unter Intel: Nur noch Apple Silicon
Mit macOS 27 vollzieht Apple einen radikalen Schnitt: Intel-Macs werden nicht mehr unterstützt. Voraussetzung ist ein M1-Chip oder neuer. Kompatibel sind MacBook Air und Pro ab 2020, iMacs ab 2021, Mac mini ab 2020 sowie Mac Studio und Mac Pro.
Ein weiterer Meilenstein: macOS 27 ist voraussichtlich die letzte Version mit Rosetta 2, der Übersetzungsschicht für Intel-Apps. Auch das Apple Filing Protocol (AFP) fällt weg – ältere Time-Capsule-Geräte können nicht mehr für Netzwerk-Backups genutzt werden.
Die Hardware-Anforderungen sind gestiegen: Während das Basissystem auf M1 läuft, benötigen Funktionen wie verbesserte Diktier- und Siri-Funktionen mindestens einen M3-Prozessor und 12 GB RAM. Die Installation selbst belegt rund 17 GB Speicher.
Siri wird zur KI-Zentrale
Der Kern von macOS 27 ist die Integration generativer KI in den Desktop-Alltag. Eine neue dedizierte Siri-App bietet persönlichen Kontext und kann Aktionen geräteübergreifend ausführen – basierend auf dem, was gerade auf dem Bildschirm zu sehen ist.
Umsteiger auf die neue Chip-Generation verschenken oft das volle Potenzial ihres Apple-Rechners, da sie die neuen Systemmöglichkeiten nicht voll ausschöpfen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen die wichtigsten Einstellungen für einen perfekten Start mit Ihrem Mac. Gratis Mac-Starterpaket jetzt herunterladen
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
- Siri AI mit Spotlight: Natürliche Sprachabfragen und automatisierte Aufgaben direkt aus der Suche
- Visuelle Intelligenz: Per Tastenkürzel analysiert das System Bildschirminhalte und ermöglicht Interaktionen
- KI-Schreib- und Fototools: Systemweite Textbearbeitung und KI-gestützte Bildbearbeitung
- Natürlichsprachliche Shortcuts: Komplexe Automatisierungen per Alltagssprache erstellen
„Liquid Glass“: Neues Design, bessere Vernetzung
Die Benutzeroberfläche erhält ein Update namens „Liquid Glass“. Ein neuer Transparenz-Regler erlaubt die Anpassung der UI-Opazität, Fensterecken sind einheitlich abgerundet, Seitenleisten durchgängig randlos.
Produktivitäts-Features wurden aufgewertet: AirDrop arbeitet schneller, die Suchindizierung von Mail und Nachrichten wurde verbessert. Die iPhone-Spiegelung unterstützt nun verschiedene Seitenverhältnisse und frei skalierbare Fenster – das erleichtert die Arbeit zwischen Mobilgerät und Desktop erheblich.
Während neue Design-Features die Optik verbessern, sparen die richtigen Tastenkombinationen im Arbeitsalltag tatsächlich wertvolle Zeit. Ein Apple-Experte hat die 19 nützlichsten Shortcuts zusammengestellt, mit denen Sie sofort flüssiger und effizienter am Mac arbeiten. Kostenlose Shortcut-Übersicht für den Mac sichern
Beta-Test: So geht’s
Interessierte müssen ihre Apple-ID im öffentlichen Beta-Programm registrieren. Danach erscheint das Update in den Systemeinstellungen. Ein vollständiges Backup vor der Installation wird dringend empfohlen – Beta-Software kann noch Fehler enthalten.
Ein Wermutstropfen für europäische Nutzer: Bestimmte KI-Funktionen bleiben in der EU und China aufgrund lokaler Regulierungen vorerst eingeschränkt. Der finale Release von macOS 27 „Golden Gate“ wird für September oder Oktober 2026 erwartet.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
