Apple, Intel-Unterstützung

macOS 27: Apple beendet Intel-Unterstützung, setzt auf Apple Silicon

Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 06:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple beendet mit macOS 27 den Intel-Support und setzt vollständig auf eigene Chips. Neue KI-Funktionen und Design-Änderungen prägen das Update.

macOS 27 Beta: Apple schließt Intel-Ära mit neuem Betriebssystem ab
Modernes MacBook Pro auf einem minimalistischen Schreibtisch als Symbol für den Übergang zu Apple Silicon in macOS 27. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Technologieriese Apple hat mit der Veröffentlichung der öffentlichen Beta von macOS 27 am 13. Juli 2026 den finalen Schritt beim Übergang zu seiner hauseigenen Prozessorarchitektur vollzogen. Das kommende Betriebssystem mit dem Codenamen „Golden Gate“, dessen vollständige Veröffentlichung für den Herbst 2026 geplant ist, unterstützt ausschließlich Macs mit Apple-Silicon-Chips. Damit endet die offizielle Unterstützung für alle verbleibenden Geräte mit Intel-Prozessoren.

Umfassender Hardware-Umbruch und Systemvoraussetzungen

Die Kompatibilitätsliste für macOS 27 umfasst nach aktuellen Berichten vom 24. Juli 2026 die Chip-Generationen M1 bis M5 sowie das neue MacBook Neo, welches mit dem A18 Pro ausgestattet ist. Zu den unterstützten Modellen gehören das MacBook Air, MacBook Pro, iMac und Mac mini jeweils ab der M1-Generation, das Mac Studio ab dem M1 Max sowie der Mac Pro ab dem M2 Ultra aus dem Jahr 2023.

Im Gegenzug streicht Apple die Unterstützung für zahlreiche Intel-basierte Modelle, darunter das MacBook Pro 13-Zoll von 2020 mit vier Thunderbolt-Anschlüssen, den Mac Pro von 2019 sowie den iMac von 2020. Auch ältere Geräte wie das MacBook Pro der Jahrgänge 2016 und 2017, das MacBook Air und der iMac von 2017 sowie der Mac mini von 2018 werden nicht mehr mit dem neuen System kompatibel sein. Für Nutzer dieser Intel-Macs bleibt macOS 26 „Tahoe“ die letzte unterstützte Betriebssystemversion. Apple sieht jedoch vor, Sicherheits-Patches für Intel-Systeme noch bis ins Jahr 2028 bereitzustellen, wenngleich neue Funktionen ab sofort ausbleiben.

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Fokus auf Künstliche Intelligenz und UI-Anpassungen

Die Konzentration auf die eigene Hardware-Architektur ermöglicht laut Branchenberichten eine tiefere Integration von Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz. Die im Juni auf der WWDC 2026 angekündigte „Siri AI“ sowie eine vollständig neu entwickelte Suchfunktion stehen im Zentrum von Golden Gate. Dabei wird deutlich, dass Apple auch innerhalb der eigenen Chip-Familie differenziert: Die leistungsfähigsten KI-Funktionen setzen einen M3-Chip sowie mindestens 12 GB Arbeitsspeicher voraus.

In der aktuellen Entwickler-Beta wurden zudem signifikante Design-Änderungen beobachtet. Ein neues „Liquid Glass“-Konzept ermöglicht es Anwendern, die Transparenz der Benutzeroberfläche über einen Schieberegler individuell anzupassen. Die Seitenleisten wurden randlos gestaltet und mit farbigen Symbolen versehen, während die Eckenradien der Fenster vergrößert wurden. In der Mail-App ist in Beta-Versionen zudem ein überarbeitetes Fenster zum Verfassen von Nachrichten aufgetaucht, das Funktionen wie „Write with Siri“ sowie kontextbasierte Vorschauen für intelligente Antworten prominent platziert.

Rückbau von Legacy-Code und Wartung bestehender Systeme

Mit dem Wechsel zu macOS 27 entfernt Apple zudem langjährige Software-Bestandteile. Das DVDPlayback-Framework sowie die native DVD-Player-App werden eingestellt. Nutzer, die weiterhin optische Medien verwenden möchten, sind künftig auf externe Laufwerke und Drittanbietersoftware angewiesen. Auch für die Emulationsschicht Rosetta 2 zeichnet sich ein Ende ab; Berichten zufolge soll diese bis zum Herbst 2027 weitgehend in den Ruhestand versetzt werden.

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Während die Entwicklung von macOS 27 voranschreitet, pflegt Apple weiterhin die aktuellen Systemgenerationen. Am 24. Juli 2026 veröffentlichte das Unternehmen den jeweils siebten Release Candidate für macOS Sonoma 14.8.8 und macOS Sequoia 15.7.8. Diese Versionen dienen vorrangig der Schließung von Sicherheitslücken und werden voraussichtlich in der kommenden Woche final für alle Nutzer freigegeben.

Die Ausrichtung von macOS 27 unterstreicht die Strategie einer engen Verzahnung von Hard- und Software. Während Drittanbieter-Tools wie der OpenCore Legacy Patcher in der Vergangenheit die Lebensdauer älterer Macs verlängerten, könnte der zunehmende Fokus auf spezifische Hardware-Beschleuniger für KI-Prozesse diese Möglichkeiten künftig einschränken.

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