macOS 27: Versteckte Siri-KI macht App-Starts 30% schneller
Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 15:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apples nĂ€chstes Betriebssystem macOS 27 hĂ€lt eine Ăberraschung bereit. In den aktuellen Beta-Versionen schlummert eine versteckte Siri-OberflĂ€che, die den Arbeitsalltag revolutionieren könnte.
Entwickler haben in der dritten Developer-Beta und der ersten Public-Beta von macOS 27, die Apple am 20. Juli veröffentlichte, eine versteckte KI-OberflĂ€che namens Siri AI Popover entdeckt. Das Interface ist standardmĂ€Ăig deaktiviert, lĂ€sst sich aber ĂŒber Terminal-Befehle aktivieren. Intern trĂ€gt das System den Codenamen âGolden Gate".
Schreibwerkzeuge auf neuem Niveau
Die versteckte OberflĂ€che erscheint als schwebendes Symbol, sobald der Nutzer Text markiert. Das Design erinnert an die kĂŒrzlich vorgestellte Visual Intelligence UI. Ein Klick darauf öffnet ein kompaktes MenĂŒ mit verschiedenen Schreibwerkzeugen: Texte umschreiben, Korrektur lesen oder die Funktion âWie klingt das?".
Besonders spannend: Die Option âMit Siri bearbeiten" soll kontextbezogene Aktionen auf den markierten Text ermöglichen. Ein Schritt, der Siri vom einfachen Sprachassistenten zum produktiven KI-Begleiter machen könnte.
Allerdings: Die Funktionen sind noch nicht fertig. Nach der manuellen Aktivierung bleiben einige Optionen derzeit funktionslos. Ob diese spezifischen Interface-Elemente tatsĂ€chlich in der finalen Version landen, die fĂŒr diesen Herbst erwartet wird, ist noch offen.
FlĂŒssiges Glas und deutliche LeistungssprĂŒnge
Die Entdeckung der versteckten Siri-OberflĂ€che fĂ€llt mit der breiten Veröffentlichung der ersten Public-Betas von macOS 27 und iOS 27 zusammen. Die neuen Betriebssysteme fĂŒhren eine Designsprache namens âLiquid Glass" ein â und liefern handfeste Leistungsverbesserungen.
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Die technischen Tests der iOS-27-Public-Beta vom 19. Juli zeigen beeindruckende Werte: App-Starts sind bis zu 30 Prozent schneller, die AirDrop-Ăbertragungsgeschwindigkeiten stiegen um 80 Prozent. Sogar die Kamera startet im Energiesparmodus nun deutlich zĂŒgiger.
Benchmark-Tests auf der aktuellen Beta-Software ergaben Single-Core-Werte von 3.834 und Multi-Core-Ergebnisse von 9.985 Punkten auf kompatibler Hardware. Die Akkulaufzeit ĂŒberstieg bei den Tests zehn Stunden.
watchOS 27: Siri-KI fĂŒr die Apple Watch
Auch fĂŒr die Uhr gibt es Neuigkeiten: watchOS 27 integriert die Siri-KI in das Apple-Watch-Ăkosystem. Die Funktion steht ab der Apple Watch Series 9, der Ultra 2 oder dem kommenden SE-3-Modell zur VerfĂŒgung.
Europa und China vorerst auĂen vor
Ein Wermutstropfen fĂŒr deutsche Nutzer: Die Siri-KI-Funktionen in den aktuellen Betas sind in Europa und China vorerst nicht verfĂŒgbar. Grund sind regulatorische HĂŒrden. FĂŒr den chinesischen Markt arbeitet Apple Berichten zufolge mit Alibaba fĂŒr die Inhaltsmoderation und mit Baidu als KI-Plattform zusammen â eine Vorbereitung auf das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Ultra.
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Apple verklagt OpenAI
Neben den Software-Neuerungen gibt es auch juristische Entwicklungen: In der Woche des 18. Juli reichte Apple eine Klage gegen OpenAI ein. Der Vorwurf: Diebstahl von GeschÀftsgeheimnissen.
Hardware-Ausblick: M7-Chips und OLED-iPad
FĂŒr die Zukunft zeichnen sich weitere VerĂ€nderungen ab. Apple könnte die M6-Pro- und M6-Max-Chip-Generation ĂŒberspringen und direkt auf eine beschleunigte M7-Familie setzen. Ein neues iPad mini mit OLED-Display wird fĂŒr Oktober 2026 erwartet.
Abschied vom Time Capsule-Speicher
Mit macOS 27 verabschiedet sich Apple vom Apple Filing Protocol (AFP). Das bedeutet: Ăltere Time-Capsule-Hardware wird nicht mehr nativ unterstĂŒtzt.
Die finale Version der neuen Betriebssysteme soll planmĂ€Ăig am 14. September erscheinen. Ob die versteckte Siri-OberflĂ€che dann auch offiziell Teil des Pakets sein wird â das bleibt die spannendste Frage.
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