Apple, Intel-UnterstĂĽtzung

macOS 28: Apple kappt Intel-UnterstĂĽtzung fĂĽr 18.800 Apps

01.06.2026 - 03:48:18 | boerse-global.de

Apple treibt die Entwicklung von iOS 28 und macOS 28 voran. Das Update zum 20. iPhone-Jubiläum soll Rosetta 2 beenden und eine neue Siri-Ära einläuten.

macOS 28: Apple kappt Intel-UnterstĂĽtzung fĂĽr 18.800 Apps - Foto: ĂĽber boerse-global.de
macOS 28: Apple kappt Intel-UnterstĂĽtzung fĂĽr 18.800 Apps - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Während die Tech-Welt auf die Vorstellung von iOS 27 im Juni 2026 blickt, arbeitet Apple bereits an den Betriebssystemen für 2027 und 2028. Insiderberichte deuten auf einen fundamentalen Umbruch hin – pünktlich zum 20. Geburtstag des iPhones.

Der kalifornische Konzern treibt die Entwicklung seiner nächsten Software-Generationen mit Hochdruck voran. Wie aus Unternehmenskreisen bekannt wurde, trägt das Update iOS 28 den Codenamen „Bell" – und soll weit mehr sein als ein gewöhnliches Jahresupdate. Grund dafür ist das geplante Jubiläums-iPhone, das im September 2027 auf den Markt kommen soll.

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„Boppy" – Das Codename-Puzzle der nächsten Generation

Apples interne Codename-Strategie folgt einem vertrauten Muster. iOS 28 und iPadOS 28 firmieren unter dem Namen „Bell", während macOS 28 als „Poppy" entwickelt wird. Zusammengefasst nennt das Team das gesamte Projekt „Boppy". Zum Vergleich: Die aktuelle Generation iOS 27 und macOS 27 lief unter den Namen „Rave" und „Fizz" – kurz „Rizz".

Die offizielle Vorstellung von iOS 28 ist fĂĽr die WWDC 2027 geplant. Das Update wird voraussichtlich die Grundlage fĂĽr das neu gestaltete iPhone bilden, das im September desselben Jahres erscheinen soll.

Schlussstrich unter Intel: macOS 28 kappt die BrĂĽcke

Ein besonders einschneidender Schritt zeichnet sich für Mac-Nutzer ab. Mit macOS 28 will Apple offenbar die Unterstützung für Rosetta 2 einstellen – jene Übersetzungsschicht, die Intel-Apps auf Apple-Silicon-Rechnern zum Laufen bringt.

Bereits Mitte Mai 2026 tauchten in ersten macOS-Versionen Systemwarnungen auf, die auf diesen Schritt hindeuten. Rund 18.800 Intel-basierte Anwendungen wären davon betroffen. Ausnahmen soll es nur für ältere, nicht mehr gewartete Spiele geben. Für Entwickler und Nutzer bedeutet das: Wer bis Herbst 2027 nicht auf native Apple-Silicon-Versionen umgestiegen ist, hat ein Problem.

iOS 27: Siri-Revolution mit Google im Hintergrund

Doch zunächst steht die WWDC 2026 im Fokus, die am 8. Juni beginnt. Mit iOS 27 erwartet die Fachwelt den größten Umbau von Siri seit seiner Einführung.

Die neue Architektur setzt auf eine clevere Arbeitsteilung:
- Einfache Anfragen verarbeitet ein lokal laufendes Modell, das mit Googles Gemini-Technologie optimiert wurde.
- Komplexe Aufgaben wandern in die Google Cloud, wo leistungsfähigere Gemini-Modelle zum Einsatz kommen.
- Datenschutz gewährleistet Apples Partnerschaft mit Nvidia: Die Confidential-Computing-Technologie hält die Daten während der Verarbeitung verschlüsselt.

Zu den konkreten Neuerungen gehören:
- Eine eigene Siri-App mit Chat-Verlauf und KI-Dialoglogik
- Integration in die Dynamic Island über eine neue Such- und Frageoberfläche
- UnterstĂĽtzung fĂĽr Drittanbieter-Chatbots wie ChatGPT, Gemini und Claude
- KI-gestützte Fotofunktionen wie „Reframe" und „Extend"

Gerüchten zufolge könnte iOS 27 zudem den iPhone 11 und das iPhone SE der zweiten Generation den Support entziehen.

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Blick in die Glaskugel: Apples Hardware-Roadmap bis 2029

Die Software-Offensive ist eng mit Apples Hardware-Plänen verknüpft. Für Ende 2027 hat der Konzern die Markteinführung seiner ersten Smart Glasses neu terminiert. Die Datenbrille soll zwischen 200 und 500 Euro kosten und mit Kameras, Lautsprechern sowie Navigationsfunktionen ausgestattet sein. Ein AR-Display wird in der ersten Generation allerdings fehlen.

Weiter in der Zukunft liegt die Apple Vision Pro 2. Die zweite Generation des Spatial Computers soll leichter, dünner und günstiger werden. Doch die aktuellen internen Zeitpläne reichen bis 2028 oder sogar 2029. Die Entwicklung wurde zwischenzeitlich pausiert, um Design und Kostenstruktur zu überarbeiten.

Eines wird deutlich: Apple bereitet sich auf eine der größten Produktoffensiven der Unternehmensgeschichte vor – und die Software spielt dabei die Hauptrolle.

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