Manuel, Feller

Manuel Feller: Nach Bandscheibenvorfällen wagt er den nächsten Weltcup-Anlauf

Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 17:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nach Operation und mentaler Krise trainiert Feller wieder auf Schnee; sein Weltcup-Comeback ist noch offen.

Manuel Feller setzt Skikarriere nach RĂĽckenproblemen fort
Verschneiter, präparierter Pistenabschnitt in einem alpinen Bergmassiv bei Tagesanbruch. Illustration mit AI erstellt.

Der österreichische Skirennläufer Manuel Feller setzt seine sportliche Laufbahn fort. Nach Bandscheibenvorfällen, einer Rückenoperation und einer mentalen Krise unternimmt der Athlet einen neuen Anlauf im alpinen Ski-Weltcup.

Wie unter anderem laola1.at und der ORF in Berichten vom 8. Oktober 2026 meldeten, hatte Feller die vorherige Saison im Februar vorzeitig beendet. Vorausgegangen waren trotz der körperlichen Beschwerden ein Slalom-Sieg in Kitzbühel sowie der Gewinn der olympischen Silbermedaille in der Teamkombination an der Seite von Vincent Kriechmayr.

Rückkehr auf Schnee nach schweren Rückschlägen

Im Sommer dachte Feller zwischenzeitlich an ein vollständiges Karriereende. Bei der Bewältigung der mentalen Belastungen nahm er professionelle Unterstützung in Anspruch. Mittlerweile absolviert der Rennläufer wieder Trainingseinheiten auf Schnee, befindet sich nach eigenen Angaben jedoch noch in deutlichem Abstand zum wettkampfmäßigen Renntempo; auch der Rennbetrieb sei noch nicht nah.

Für die Fortsetzung seiner Laufbahn hat Feller klare Bedingungen formuliert: Er beabsichtigt, noch ungefähr zwei Jahre auf professionellem Niveau Ski zu fahren, vorausgesetzt, der Sport bereitet weiterhin Freude und der eigene Körper spielt mit. Einen Start unter Schmerzen schließt er aus.

Saisonplanung und sportliche Ziele

Der genaue Termin für seinen Einstieg in den anstehenden Weltcupwinter steht noch nicht fest. Als mögliche Stationen gelten die Slalomrennen im finnischen Levi am 15. November, in Gurgl am 22. November sowie im französischen Val d’Isère am 13. Dezember. Sportlich peilt Feller einen erneuten Triumph in Kitzbühel, das Antreten beim Nachtslalom in Schladming sowie den Slalom bei den Weltmeisterschaften in Crans-Montana im kommenden Februar an.

Parallelen im Skizirkus und Wirbelsäulenprobleme im Spitzensport

Die Herausforderung, nach schwerwiegenden Verletzungen in den alpinen Leistungssport zurückzukehren, teilen auch andere prominente Athleten. Marcel Hirscher könnte nach einem Kreuzbandriss, der ihn im Anschluss an sein Comeback im Jahr 2024 ausbremste, beim Saisonauftakt in Sölden mit einer FIS-Wildcard an den Start gehen.

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Laut Berichten vom 8. Oktober 2026 gilt sein Knie als stabil. Wolfgang Maier, Sportvorstand des Deutschen Skiverbandes (DSV), merkte an, dass die Wildcard fĂĽr Hirscher nicht ĂĽberall auf Zustimmung stoĂźe.

Bei Lindsey Vonn ist laut einem Bericht vom 8. Oktober 2026 für November ein weiterer Eingriff zur Schraubenentfernung vorgesehen; eine Rückkehr in den Rennbetrieb erscheine frühestens zur Saison 2027/28 möglich.

Bandscheibenschäden stellen im Hochleistungssport ein wiederkehrendes Muster dar, das auch andere Disziplinen betrifft. Im Tischtennis kämpft Sabine Winter vor den am Sonntag, 11. Oktober 2026, beginnenden Europameisterschaften in Slowenien mit Nackenschmerzen infolge eines Bandscheibenproblems.

Die 34-Jährige, die nach sieben kontinentalen Titeln im Doppel oder Team ihren ersten Einzeltitel anstrebt und im Anschluss bei den China Open antreten will, steht seit August wieder im Trainings- und Spielbetrieb.

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Verletzungen dieser Art traten in der Sportart zuletzt gehäuft auf: Nina Mittelham musste bei den Olympischen Spielen 2024 wegen einer Verletzung der Lendenwirbelsäule aufgeben, während Dimitrij Ovtcharov die Weltmeisterschaft 2025 wegen eines Bandscheibenvorfalls absagte und an der Halswirbelsäule operiert wurde.

Nationalmannschaftsarzt Thomas Garn stuft die Fälle als statistische Ausreißer ohne erkennbaren sportartspezifischen Grund ein; der Verband entwickelte zur Vorbeugung entsprechende Präventionsprogramme.

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