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Mediaflux Connect 365: Tool hilft Hochschulen vor Dezember-Kostenschock

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 07:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsofts neue Speicherlimits könnten Hochschulen ab Dezember 2026 belasten. Arcitecta nennt günstigere Alternativen und bis zu 90 Prozent Einsparpotenzial.

Arcitecta stellt Mediaflux Connect 365 für Hochschulen vor
Serverraum einer Universität mit blau beleuchteten Serverschränken in einer modernen, dunklen Umgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Arcitecta hat Mediaflux Connect 365 vorgestellt, ein neues Werkzeug, mit dem Universitäten ihre Daten aus OneDrive, SharePoint und Teams in günstigeren Speicher auslagern können. Hintergrund sind neue Pool-Limits, die Microsoft für Bildungseinrichtungen einführt und die Speicherkosten für Hochschulen erheblich erhöhen könnten.

Hoher Preis pro Petabyte

Nach Angaben von Arcitecta berechnet Microsoft künftig 360.000 US-Dollar pro Petabyte und Jahr für Speicherplatz. Für Universitäten, die häufig große Mengen an Forschungs- und Verwaltungsdaten vorhalten, bedeutet das eine spürbare finanzielle Belastung.

Erschwerend kommt laut Arcitecta hinzu, dass die Migration großer Datenmengen aus Microsoft-Umgebungen technisch limitiert ist: Aufgrund eines Limits von 400 Gigabyte pro Stunde kann das Verschieben von einem Petabyte Daten bis zu 105 Tage in Anspruch nehmen.

Besondere Dringlichkeit erhält das Thema durch eine Frist, die Arcitecta nennt: Überschreitungskosten, sogenannte Overage-Gebühren, sollen ab Dezember 2026 greifen. Einrichtungen, die ihre Daten nicht rechtzeitig aus den betroffenen Microsoft-Diensten heraus verlagern, müssten demnach mit zusätzlichen Kosten rechnen, sobald die neuen Pool-Limits überschritten werden.

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Einsparpotenzial laut Gartner

Arcitecta verweist auf Einschätzungen von Gartner, wonach Universitäten ihre Speicherkosten durch eine Migration in günstigere Speicherlösungen um etwa 90 Prozent senken könnten. Mediaflux Connect 365 soll genau diesen Übergang erleichtern, indem es Daten aus OneDrive, SharePoint und Teams in alternative, kostengünstigere Speicherumgebungen überträgt, bevor die neuen Kostenregelungen von Microsoft für Bildungseinrichtungen vollständig greifen.

Hintergrund für Hochschulen

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Für IT-Abteilungen an Universitäten dürfte der enge Zeitrahmen bis zum Inkrafttreten der Overage-Gebühren im Dezember 2026 zur zentralen Herausforderung werden. Angesichts der begrenzten Übertragungsgeschwindigkeit von 400 Gigabyte pro Stunde müssen Einrichtungen mit großen Datenbeständen frühzeitig planen, um eine vollständige Migration rechtzeitig abzuschließen.

Arcitecta positioniert Mediaflux Connect 365 als Antwort auf diesen Zeit- und Kostendruck und richtet das Angebot gezielt an Bildungseinrichtungen, die von den neuen Microsoft-Speicherregelungen betroffen sind.

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