Meta-Wearables, Millionen

Meta-Wearables: Zehn Millionen GerÀte bis Jahresende 2026

01.06.2026 - 05:09:52 | boerse-global.de

Meta will bis zu zehn Millionen Wearables ausliefern, darunter einen KI-AnhÀnger und vier neue Smart-Brillen. Trotz Milliardenverlusten investiert der Konzern massiv in die Hardware-Zukunft.

Toronto Dominion Bank: Dividenden bestĂ€tigt - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Toronto Dominion Bank: Dividenden bestĂ€tigt - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Interne Dokumente zeigen eine massive Ausweitung der Hardware-Strategie des Facebook-Konzerns.

KI-AnhÀnger als persönlicher Assistent

Das HerzstĂŒck der PlĂ€ne ist ein KI-gestĂŒtztes Pendant, das als Clip-on-GerĂ€t mit Mikrofon fungiert. Nutzer sollen es per Sprache oder BerĂŒhrung steuern können – das GerĂ€t zeichnet kontinuierlich Audio auf und transkribiert GesprĂ€che.

Die Technologie basiert auf der Übernahme des Start-ups Limitless, die Meta in den vergangenen Monaten abschloss. Der AnhĂ€nger soll sich GesprĂ€che merken und zusammenfassen können. Interne Tests könnten noch in diesem Jahr beginnen, eine breitere Testphase ist fĂŒr das FrĂŒhjahr 2027 geplant.

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Vier neue Smart-Brillen bis Jahresende

Die durchgesickerte Hardware-Roadmap sieht mehrere Brillen-Modelle vor. Bereits im Juni 2026 erscheint das Modell „Modelo". Im Herbst folgen die „Luna" sowie ein ĂŒberarbeitetes „RBM2". Den Jahresabschluss macht die „Mojito VIP" im Dezember.

FĂŒr die Zeit danach arbeitet Meta an den Prototypen „Artemis" und „SSG" (Supersensing). Diese GerĂ€te sollen auf dem KI-Modell Muse Spark laufen und einen speziellen KI-Agenten namens Hatch nutzen. Der Vorstoß kommt nicht von ungefĂ€hr: Der Brillen-Partner EssilorLuxottica verkaufte 2025 ĂŒber sieben Millionen Meta-Brillen.

„Wearables for Work" als neues Standbein

Parallel entwickelt Meta eine „Wearables for Work"-Initiative. Das Abo-Modell richtet sich an Unternehmen und bietet spezielle Business-Funktionen fĂŒr die tragbaren GerĂ€te.

Milliardenverluste und Rekordinvestitionen

Die Reality-Labs-Sparte bleibt ein finanzieller Brocken. 2025 verbuchte sie einen Verlust von rund 19 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2026 stand ein Minus von 4,03 Milliarden Euro bei Einnahmen von 402 Millionen Euro zu Buche. Seit 2020 summiert sich der Fehlbetrag auf ĂŒber 80 Milliarden Euro.

Dennoch investiert Meta massiv: 600 Milliarden Euro fließen in drei Jahren in KI-gestĂŒtzte Rechenzentren. Die Botschaft ist klar: Meta setzt darauf, KI-Assistenten zu einem stĂ€ndigen Begleiter im Alltag zu machen – selbst wenn die Technologie bislang vielen Verbrauchern noch nicht ihren Nutzen gezeigt hat.

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