Metas Roboter âMax 2â: Neue HĂ€nde und Sensoren fĂŒrs Treppensteigen geplant
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 19:48 Uhr | Redaktion boerse-global.deGroĂe Technologiekonzerne treiben ihre PlĂ€ne im Bereich der Haushaltsrobotik voran. Wie aus Medienberichten von Anfang November 2026 hervorgeht, arbeitet Meta gemeinsam mit dem chinesischen Robotik-Start-up Fourier Intelligence an einem humanoiden Prototyp namens âMax", der fĂŒr Aufgaben im Haushalt konzipiert ist. Zeitgleich werden neue Details zu Apples Robotik-Initiativen bekannt, die das Unternehmen fĂŒr die kommenden Jahre vorbereitet.
Metas Prototyp âMax" und die PlĂ€ne fĂŒr die nĂ€chste Generation
Der humanoide Prototyp âMax" entstand in einer Bauzeit von etwa drei Monaten. Das GerĂ€t ist rund 1,5 Meter groĂ und wiegt circa 48 Kilogramm. Ausgestattet ist der Roboter mit einem Bildschirm im Kopf zur Darstellung von Mimik, Lautsprechern im Brustbereich sowie fĂŒnffingrigen HĂ€nden fĂŒr den Umgang mit kleinen Objekten.
Zu den technischen Vorgaben zĂ€hlen eine Stimm-Erkennung auf eine Distanz von fĂŒnf Metern, Gesten-Erkennung auf drei Meter sowie die FĂ€higkeit zu Blickkontakt.
Als Recheneinheit dient das Modul Jetson AGX Thor von NVIDIA, dessen Entwickler-Kit im August 2025 fĂŒr 3.499 US-Dollar vorgestellt wurde. Das Blackwell-basierte System bietet 2.070 FP4 TFLOPS, 128 Gigabyte Speicher sowie eine Leistungsaufnahme von 130 Watt.
Mitarbeiter von Meta verbrachten fĂŒr die Entwicklung rund zwei Monate in China. Ende August 2026 fand eine interne VorfĂŒhrung von âMax" statt. Bereits seit September 2026 arbeitet das Team an einem Nachfolger namens âMax 2", der ĂŒber einen neuen Oberkörper, verbesserte HĂ€nde, einen Projektor und zusĂ€tzliche Sensoren fĂŒr sicheres Treppensteigen verfĂŒgen soll.
Robotik und KĂŒnstliche Intelligenz sind die treibenden KrĂ€fte hinter dem technologischen Umbruch der Industrie. Dieser kostenlose Report liefert konkrete Einblicke in jene Unternehmen, die von den massiven Investitionen in diese Zukunftstechnologien profitieren. Robotik-Profiteure der neuen IndustrieĂ€ra erkennen
Ein Sprecher des Konzerns erklĂ€rte, das Vorhaben sei auf interne Forschung und Experimente begrenzt; VerkaufsplĂ€ne gebe es keine. Berichten zufolge existiert derzeit kein definiertes Ziel fĂŒr einen Marktstart.
Ausbau der Robotik-Sparte bei Meta
Die eigene Robotik-Organisation von Meta besteht seit Anfang 2025. Zur personellen und technologischen VerstĂ€rkung ĂŒbernahm Meta im FrĂŒhjahr 2026 das Start-up Assured Robot Intelligence (ARI) und gliederte es in die Meta Superintelligence Labs ein. Zudem rekrutierte das Unternehmen gezielt FachkrĂ€fte in Asien: Robotics-Ingenieure wurden im September 2026 in Shanghai sowie im Oktober 2026 in Shenzhen angeworben.
Apples Entwicklungen fĂŒr das vernetzte Zuhause
Auch Apple forscht an automatisierten Haushaltshelfern. Unter FĂŒhrung von Konzernchef John Ternus entwickelt das Unternehmen ein GerĂ€t mit dem internen Code-Namen J595, fĂŒr das eine Benennung als âHomeView Ultra" sowie ein möglicher Einstiegspreis ab 1.000 US-Dollar im Raum stehen.
Erste Prototypen waren bereits 2018 entstanden und vom frĂŒheren Konzernchef Tim Cook genehmigt worden. Die Hardware ist Berichten zufolge seit etwa 24 Monaten fertiggestellt, wĂ€hrend die Software noch in Arbeit ist. Als Starttermin gilt das Jahr 2027, wobei eine Verschiebung auf 2028 als möglich gilt.
WĂ€hrend neue Technologien wie Haushaltsroboter die Zukunft prĂ€gen, bleibt die sichere Beherrschung aktueller GerĂ€te fĂŒr viele eine Herausforderung. Mit diesem kostenlosen Lexikon verstehen Sie die wichtigsten Apple-Begriffe sofort und ohne technisches Fachchinesisch. 53 iPhone-Begriffe im Gratis-Lexikon entdecken
Das GerĂ€t verfĂŒgt ĂŒber ein 9-Zoll-Display auf einem motorisierten Schwenkarm sowie Kameras und Sensoren zur Personenverfolgung bei FaceTime-Videotelefonaten. Zu den Funktionen gehören autonomes Umherfahren und das Steuern von Lichtquellen beim Betreten eines Raums.
Die Produktion soll zusammen mit dem Partner BYD in Vietnam erfolgen. Der avisierte Preis von rund 1.000 US-Dollar könnte sich infolge von Komponenten- und Arbeitsspeicherkosten noch erhöhen.
Das Projektteam bei Apple umfasst etwa zehn ausgewiesene Robotik-Experten sowie rund 300 Software-Entwickler. Parallel dazu befasst sich ein separates Vorhaben mit Aufgaben wie dem WĂ€schefalten. Zu den weiteren experimentellen Projekten bei Apple zĂ€hlen ein fahrbarer Roboter, ein Flugroboter fĂŒr InnenrĂ€ume sowie ein System zum Zusammenlegen von Kleidung.
