Microsoft 365 Copilot: GPT-5.6 ab 24. Juli Standard in Word & Excel
Veröffentlicht: 14.07.2026 um 04:38 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Künstliche Intelligenz entwickelt sich von einfachen Chatbots zu autonomen Agenten, die komplexe Aufgaben eigenständig erledigen. Parallel dazu automatisieren neue Tools die Videoproduktion.
Neue KI-Funktionen revolutionieren die Videobearbeitung
Am 13. Juli 2026 erweiterte CyberLink PowerDirector 365 sein Angebot um KI-Storytelling und eine dialogbasierte Bearbeitung namens „Edit by Chat“. Nutzer erstellen damit automatische Storyboards aus Rohmaterial oder passen Objekte und Lichtverhältnisse per Texteingabe an.
Adobe zog am selben Tag nach: Das „Generative Media Tool“ in der Beta-Version von Premiere Pro erzeugt Videoclips und Soundeffekte direkt in der Timeline. Das System greift dabei auf verschiedene Modelle zurück – darunter Adobe Firefly, Google Veo sowie Technologien von Kling und Luma. Zur Transparenz setzt Adobe auf Content Credentials. Die Abrechnung läuft über ein Credit-System in der Creative Cloud.
OpenAI startet „ChatGPT Work“ – autonome Agenten für Unternehmen
Am 11. Juli 2026 brachte OpenAI mit „ChatGPT Work“ einen Dienst auf Basis der GPT-5.6-Modellreihe an den Start. Die Familie besteht aus den Varianten Sol, Terra und Luna. Der Agent führt mehrstufige Aufgaben über Plattformen wie Slack, GitHub, E-Mail und Kalender eigenständig aus.
Branchenanalysen schätzen den Marktwert von OpenAI auf 670 bis 852 Milliarden Euro. Die monatlichen Einnahmen liegen bei rund 2 Milliarden US-Dollar. Das Modell „Sol“ arbeitet laut technischen Berichten 54 Prozent token-effizienter im Bereich Coding als Vorgängerversionen.
Microsoft setzt voll auf GPT-5.6
Ab dem 24. Juli 2026 stellt Microsoft den Microsoft 365 Copilot standardmäßig auf GPT-5.6 um. Das betrifft Word, Excel und PowerPoint. Interne Daten zeigen: KI-Assistenten sparen durchschnittlich 3,6 Stunden pro Woche. In der Softwareentwicklung steigt die Produktivität um bis zu 35 Prozent.
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Kostenkontrolle und Sicherheit rücken in den Fokus
Microsoft ersetzt in Excel und Outlook teilweise OpenAI- und Anthropic-Modelle durch eigene „MAI-Modelle“. Ziel: die laufenden Betriebskosten senken.
Am 13. Juli 2026 führte Microsoft das Diagnose-Tool „PC Insights“ unter Windows 11 ein – zunächst in den USA. Das Tool fragt Systemdaten per Dialog ab. Im Leerlauf benötigt es bis zu 1 GB Arbeitsspeicher.
Google implementierte zwischen dem 10. und 12. Juli 2026 erweiterte Administrationskontrollen für Gemini in Workspace. IT-Verantwortliche können KI-Funktionen nun gezielt für einzelne Dienste wie Gmail oder Drive deaktivieren. Hintergrund: potenzielle Sicherheitsrisiken wie „Indirect Prompt Injections“.
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GitHub Copilot Enterprise führt im Juli 2026 einen autonomen Agentenmodus ein. Er führt Refactoring und Sicherheitsupdates unter menschlicher Aufsicht durch. Schätzungen zufolge werden mittlerweile über 51 Prozent des Codes auf GitHub durch KI generiert oder unterstützt.
Ausblick: Gemini 3.5 Pro mit riesigem Kontextfenster
Am 17. Juli 2026 soll Gemini 3.5 Pro erscheinen. Das Modell verfügt über ein Kontextfenster von 2 Millionen Token. Das unterstreicht den Trend: KI-Systeme verarbeiten immer größere Datenmengen in einem einzigen Arbeitsschritt.
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