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Microsoft 365: Global Secure Access legt Dienste in Deutschland und UK lahm

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 17:36 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Probleme mit Microsofts Sicherheitsnetzwerk behindern Anmeldungen und Cloud-Zugriffe; der Konzern arbeitet weiter an der Behebung.

Microsoft 365: Sicherheitsstörung beeinträchtigt Dienste in Deutschland und UK
Ein moderner, menschenleerer Büroflur mit Glaswänden bei Dämmerung, in kühles, blaues Licht getaucht. Illustration mit AI erstellt.

Eine Fehlfunktion in der Sicherheitsinfrastruktur von Microsoft hat zu weitreichenden Konnektivitätsproblemen bei Microsoft-365-Diensten geführt. Berichten zufolge sind vor allem Organisationen in Deutschland und Großbritannien von Ausfällen betroffen, die sowohl Web- als auch Desktop-Anwendungen beeinträchtigen.

Ausfälle bei Login und Datenzugriff

Die Ursache der Störung liegt in einer verminderten Leistungsfähigkeit der sogenannten Global-Secure-Access-Infrastruktur. Dabei handelt es sich um Microsofts Zero-Trust-Netzwerk-Edge, die als Bestandteil der SASE-Produktpalette eng mit Microsoft 365 sowie dem Identitätsdienst Microsoft Entra verknüpft ist. Nach vorliegenden Berichten betrifft das Problem ausschließlich Unternehmen und Einrichtungen, bei denen dieser Sicherheitsdienst aktiviert ist.

Anwender in den betroffenen Regionen stehen vor erheblichen Hürden im Arbeitsalltag. Anmeldungen schlagen fehl und Cloud-Inhalte lassen sich nicht wie gewohnt abrufen. Microsoft bestätigte die Störung und räumte ein, dass deutsche und britische Nutzer zeitweise keinen Zugriff auf zentrale Dienste wie Outlook, OneDrive, SharePoint und Microsoft Teams haben.

Ein Teil der Infrastruktur für sichere Anmeldungen liege unter den akzeptablen Schwellenwerten für die Systemleistung, was die Verbindungen zu den Microsoft-365-Diensten blockiere.

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Regionale Begrenzung und Entstörungsmaßnahmen

Gegen 10 Uhr deutscher Zeit waren die Störungsmeldungen auf einschlägigen IT-Meldeportalen sprunghaft in die Höhe geschnellt. Trotz der spürbaren Auswirkungen handelt es sich laut Microsoft um eine regional auf Deutschland und Großbritannien begrenzte Dienstbeeinträchtigung und nicht um einen globalen Gesamtausfall der Plattform.

Einen funktionierenden Ausweichweg für Administratoren oder Endnutzer gibt es gegenwärtig nicht. Um die Verbindungsprobleme zu beheben, führt der Konzern nach eigenen Angaben derzeit Optimierungen an Datenverkehr und Leistung durch.

Parallel dazu wies der offizielle Servicestatus von Microsoft zeitweise neun aktive Leistungsbeeinträchtigungen für verschiedene Teilbereiche aus. Betroffen waren neben Kernanwendungen wie Outlook, Outlook on the Web, OneDrive und SharePoint Online auch Windows 365 Cloud PCs.

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Zudem machten sich spezifische Einzelfehler bemerkbar: Bei SharePoint-Online-Formularen unter Einsatz von Nintex oder SPFx kam es zu leeren Seiten und Ausnahme-Fehlern, während sich Aufgaben in OneNote zeitweise weder erstellen noch veröffentlichen ließen.

In Microsoft Teams wurden Abwesenheitstexte auf Kontaktkarten unvollständig angezeigt, und in Power-BI-Dashboards blieben Diagramme bei bestimmten Ansichten ohne Daten. Die Entstörungsmaßnahmen dauern an.

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