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Microsoft 365: Preise steigen bis 33% ab Juli 2026

Veröffentlicht: 06.07.2026 um 07:03 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsoft schließt Rollout von Quick Parts für New Outlook ab und kündigt weitere Angleichungen an den Klassiker an.

Microsoft Outlook: Quick Parts jetzt für alle Nutzer verfügbar
Eine Hand schwebt über einer Laptop-Tastatur, auf dem Bildschirm ist die Microsoft Outlook-E-Mail-Oberfläche mit der Quick Parts-Funktion zu sehen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ab sofort steht allen Nutzern des neuen Outlook die Quick-Parts-Funktion zur Verfügung. Der Schritt bringt den modernen E-Mail-Client dem klassischen Vorgänger einen großen Schritt näher.

Microsoft hat am 6. Juli 2026 die globale Einführung von Quick Parts für die New-Outlook-Oberfläche abgeschlossen. Das Tool, das bislang nur der klassischen Outlook-Version vorbehalten war, erlaubt das Erstellen und Wiederverwenden von Textbausteinen in E-Mails. Ziel ist es, die Zeit für sich wiederholende Formulierungen drastisch zu reduzieren.

Angleichung an den Klassiker

Der Rollout von Quick Parts für New Outlook begann bereits im Februar 2026 – und zwar schrittweise. Nutzer können nun häufig verwendete Textblöcke speichern und per Klick in neue Nachrichten einfügen. Doch das ist erst der Anfang: Microsoft arbeitet eigenen Angaben zufolge an weiteren Verbesserungen. Dazu gehören ein Unified Inbox (vereinheitlichtes Postfach) sowie eine optimierte Möglichkeit, Textbausteine per Rechtsklick zu speichern.

Auch andere Funktionen stehen auf der Agenda: verbesserte Serienbrieffunktionen (Mail Merge) und die Möglichkeit, aktuell geöffnete Office-Dokumente direkt anzuhängen. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, die Funktionslücke zwischen dem modernen, webbasierten Client und seinem Vorgänger zu schließen.

Deutliche Preiserhöhungen bei Microsoft 365

Der Abschluss des Quick-Parts-Rollouts fällt mit spürbaren Preisanpassungen im gesamten Microsoft-365-Portfolio zusammen. Seit dem 1. Juli 2026 gelten höhere Abonnementkosten für mehrere Geschäfts- und Enterprise-Tarife:

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  • Business Basic: plus 16 Prozent (von 6 auf 7 Euro pro Nutzer)
  • Business Standard: plus 12 Prozent (auf 14 Euro)
  • Office 365 E3: plus 13 Prozent (von 23 auf 26 Euro)
  • Microsoft 365 E5: plus 5 Prozent (auf 60 Euro)
  • Frontline F1: plus 33 Prozent (von 2,25 auf 3 Euro)

Die Preiserhöhungen gehen mit der Integration zusätzlicher Sicherheitsfunktionen und Copilot-Features einher. Bildungs- und Privatkunden bleiben von den Anpassungen verschont.

Copilot wächst – aber noch mit Luft nach oben

Microsoft treibt zudem seine KI-Offensive voran. Geplant ist, die bisher getrennten Copilot-Anwendungen für Verbraucher und Unternehmen bis August 2026 auf einer Plattform zu vereinen. Nach internen Daten vom April 2026 nutzen inzwischen 20 Millionen zahlende Kunden den KI-Assistenten – ein Anstieg von 15 Millionen im Januar. Dennoch: Gemessen an der gesamten Microsoft-365-Nutzerbasis entspricht das gerade einmal 4,5 Prozent.

Für kleine Unternehmen mit weniger als 300 Mitarbeitern kostet das Copilot-Add-on 21 Euro pro Nutzer und Monat bei Jahresabschluss. Ein Aktionspreis von 18 Euro gilt bis Ende 2026.

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Automatisierung für Analysten

Ein weiteres Projekt: geplante Prompts für deklarative Agenten innerhalb von Microsoft 365 Copilot. Die Funktion soll noch 2026 erscheinen und repetitive Analyseaufgaben automatisieren – etwa die tägliche Berichterstellung. Branchenexperten raten Unternehmen, solche Automatisierungen zunächst in kontrollierten Pilotprojekten zu testen, um Risiken durch Datenzugriff und API-Nutzung zu minimieren.

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