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Microsoft Defender: Scan-AbstĂŒrze bei 90% seit 18. August

Veröffentlicht am: 20.08.2026 um 08:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Defender-Scans stĂŒrzten auf vielen Windows-Rechnern ab. Ein neues Signatur-Update von Microsoft behebt die Fehler und stellt die Schutzfunktion wieder her.

Microsoft Defender: Signatur-Update behebt Scan-AbstĂŒrze auf Windows-PCs
Ein moderner Laptop auf einem hölzernen Schreibtisch in einem hellen BĂŒro, Fokus auf die Hardware. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Microsoft hat ein Problem mit seiner Sicherheitssoftware Defender eingerĂ€umt: Seit dem 18. August 2026 stĂŒrzten Quick- und Full-Scans auf zahlreichen Windows-PCs ab. Betroffen waren die Defender-Versionen v1.1.26070.7 und v1.1.26080.2 in Kombination mit den Security-Intelligence-Updates 1.457.222.0 bis 1.457.230.0.

Scans blieben hÀngen, Fehlermeldungen hÀuften sich

Nutzer berichteten, dass Offline-Scans bei 90 bis 93 Prozent stehen blieben, ohne den Vorgang abzuschließen. Einige Quellen meldeten sogar AbbrĂŒche bereits bei 75 bis 80 Prozent. Als Fehlercode tauchte hĂ€ufig 0xC0000005 beziehungsweise 0x000005 auf, verbunden mit einem Absturz der Komponenten mpengine.dll oder MsMpEng.exe.

Auf Windows-10- und Windows-11-Systemen erschien zudem die Meldung „Threat service has stopped“. Manuelle Scans funktionierten den Berichten zufolge weiterhin, was zumindest eine eingeschrĂ€nkte Nutzung der Schutzfunktion erlaubte.

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Auch nach der Installation des sogenannten ShieldBreak-Patches klagten Windows-11-Nutzer ĂŒber die gleichen Symptome – Offline-Scans blieben demnach bei 91 Prozent hĂ€ngen. Ein bestĂ€tigter Zusammenhang zwischen den Scan-AbstĂŒrzen und der SicherheitslĂŒcke ShieldBreak besteht bislang jedoch nicht.

Microsoft liefert Korrektur per Signatur-Update

Bereits am 19. August 2026 reagierte Microsoft mit einer Lösung. Ein Update auf die Security Intelligence Version 1.457.236.0 oder höher behebt die Scan-AbstĂŒrze. Das Unternehmen bestĂ€tigte, dass der bekannte Fehler, der die Defender-AusfĂ€lle verursachte, mit diesem Signatur-Update korrigiert wurde.

FĂŒr betroffene Anwender bedeutet dies, dass ein einfaches Aktualisieren der Sicherheitsdefinitionen ausreichen sollte, um die FunktionsfĂ€higkeit der Scans wiederherzustellen. Windows aktualisiert die Security-Intelligence-Daten von Microsoft Defender in der Regel automatisch im Hintergrund, sodass Nutzer den Fix in vielen FĂ€llen ohne manuelles Eingreifen erhalten dĂŒrften.

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Wer weiterhin Probleme feststellt, kann den Update-Status ĂŒber die Windows-Sicherheitseinstellungen prĂŒfen und dort gegebenenfalls eine manuelle Suche nach neuen Schutzupdates anstoßen.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie kĂŒrzlich aufgetretener Softwareprobleme bei Windows-Sicherheitskomponenten ein, wobei die schnelle Bereitstellung eines Signatur-Updates binnen eines Tages nach Bekanntwerden der AbstĂŒrze fĂŒr eine zĂŒgige Reaktion Microsofts spricht.

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