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Microsoft Edge 152: Browser streicht Drop und Videoübersetzung

Veröffentlicht am: 29.08.2026 um 05:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft beendet in Edge 152 zwei Funktionen, ergänzt Apple-Sign-in und Schutz vor Betrug und schließt zahlreiche Sicherheitslücken.

Microsoft Edge 152 streicht Edge Drop und Videoübersetzung
Ein moderner, minimalistischer Arbeitsplatz mit einem Laptop, dessen Bildschirm ausgeschaltet und dunkel ist. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft hat mit der Veröffentlichung der Browserversion Edge 152 eine weitreichende Bereinigung des Funktionsumfangs vorgenommen. Im Zentrum der Änderungen steht die Einstellung des Werkzeugs Edge Drop, das bisher für den einfachen Austausch von Dateien und Notizen zwischen verschiedenen Geräten genutzt wurde.

Während das Unternehmen den Schritt als Teil einer strategischen Neuausrichtung hin zu Künstlicher Intelligenz beschreibt, stößt die Entscheidung bei Anwendern auf Kritik.

Auswirkungen auf Nutzerdaten bei Edge Drop

Die Einstellung von Edge Drop mit dem Release von Microsoft Edge 152 erfordert von den Anwendern aktives Handeln, sofern sie bestimmte Inhalte sichern möchten. Dateien, die über den Dienst übertragen wurden, sind zwar weiterhin sicher, da sie im Cloud-Speicher OneDrive verbleiben.

Anders verhält es sich jedoch mit Textnotizen, die innerhalb der Funktion erstellt wurden. Diese werden nicht dauerhaft gespeichert und müssen laut Berichten von den Nutzern manuell heruntergeladen werden, um einen dauerhaften Verlust der Informationen zu verhindern.

Der Ausstieg aus der Funktion erfolgt nicht abrupt für alle Nutzer gleichzeitig, sondern wird über einen schrittweisen Rollout umgesetzt. Damit endet eine Funktion, die innerhalb der Nutzerschaft insbesondere für ihre nahtlose Integration in die Seitenleiste des Browsers geschätzt wurde.

Wegfall der Videoübersetzung und neue Sicherheitsmerkmale

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Neben Edge Drop streicht Microsoft mit der Version 152 eine weitere prominente Funktion: die Echtzeit-Videoübersetzung. In den technischen Dokumentationen wird die entsprechende Richtlinie LiveVideoTranslationEnabled bereits als veraltet markiert. Auch dieser Dienst wird im Zuge der aktuellen Aktualisierung schrittweise eingestellt.

Trotz der Streichungen bringt das Update auch funktionale Erweiterungen mit sich. Microsoft führt mit Edge 152 eine Unterstützung für den Apple-Sign-in sowie neue Mechanismen zum Betrugsschutz ein. Damit reagiert das Unternehmen auf gestiegene Sicherheitsanforderungen im Web-Umfeld.

Besonderes Augenmerk liegt bei diesem Release zudem auf der Cybersicherheit. Microsoft behebt mit der neuen Version 7 unternehmenseigene Sicherheitslücken. Darüber hinaus adressiert das Update bis zu 327 Probleme innerhalb der Chromium-Basis, auf der Microsoft Edge aufsetzt. Dies unterstreicht die Notwendigkeit des Updates für die Stabilität und den Schutz der IT-Infrastrukturen in Unternehmen und privaten Haushalten.

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Strategische Neuausrichtung sorgt für Kritik

Die Entscheidung, etablierte Funktionen wie Edge Drop zu entfernen, ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Vereinfachung des Browsers. Microsoft verfolgt das Ziel, Edge schlanker zu gestalten und den Fokus verstärkt auf die Integration von KI-Funktionen zu legen. Damit möchte der Konzern den Browser für zukünftige Anforderungen rüsten und die Performance optimieren.

In der Fachwelt und unter den Anwendern wird dieser Kurs jedoch kontrovers diskutiert. Nutzer reagierten enttäuscht über den Wegfall von Edge Drop, da das Tool einen unkomplizierten Workflow ohne zusätzliche Drittanbieter-Software ermöglichte.

Kritiker merken an, dass durch die Streichung genau jene Funktionen verloren gehen, die Microsoft Edge in den letzten Jahren für viele Anwender attraktiv gemacht und vom Wettbewerb abgehoben haben. Der Vorwurf lautet, dass die Konzentration auf KI-Features zu Lasten bewährter Produktivitätswerkzeuge gehe.

Mehr zum Thema bei Windows Central: „Microsoft Edge update adds Apple sign-in and scam protection, but officially ends Edge Drop and real-time …“

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