Microsoft, Umsatz

Microsoft: Umsatz springt auf 90 Milliarden Euro dank Cloud und KI

Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 17:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft erzielt im vierten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 90 Milliarden Euro, getragen von Cloud-Wachstum und KI-Produkten. Zudem steigen die Xbox-Preise.

Microsoft Rekordquartal: Cloud-Geschäft und KI treiben Umsatz auf 90 Milliarden Euro
Ein moderner Laptop auf einem aufgeräumten Schreibtisch, der professionelle Software und digitale Arbeitsplatzoptimierung repräsentiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Softwareriese Microsoft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig zugelegt. Vor allem die Cloud-Sparte und Künstliche Intelligenz sorgen für satte Zuwächse – und bescheren dem Konzern einen Rekordumsatz.

Milliardenumsatz dank Azure und KI-Diensten

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 30. Juni endete, steigerte Microsoft seinen Umsatz um 18 Prozent auf 90 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte sogar um 31 Prozent auf 35,8 Milliarden Euro zu. Getragen wird das Wachstum vor allem von der Cloud-Sparte: Microsoft Cloud erwirtschaftete 59,3 Milliarden Euro – ein Plus von 27 Prozent. Besonders bemerkenswert: Die Plattform Azure überschritt im Laufe des Geschäftsjahres erstmals die Marke von 100 Milliarden Euro Jahresumsatz.

Auch bei den KI-Produkten zeigt sich der Konzern selbstbewusst. Der KI-Assistent Microsoft 365 Copilot hat nach Unternehmensangaben inzwischen mehr als 30 Millionen bezahlte Nutzer. Das operative Ergebnis lag im Quartal bei 40,6 Milliarden Euro. Ein Sondereffekt von 3,2 Milliarden Euro stammt aus einer Investition in das KI-Unternehmen Anthropic. An die Aktionäre flossen derweil 10,2 Milliarden Euro über Aktienrückkäufe und Dividenden.

Neue Tools für Mitarbeiter und schlankeres Windows

Neben den Finanzzahlen treibt Microsoft auch die Produktentwicklung voran. So bewirbt der Konzern die App Shifts in Microsoft Teams als zentrale Lösung für Einsatzplanung und Schichtarbeit. Manager und Mitarbeiter können darüber Dienstpläne erstellen, Schichten zuweisen und sich per Desktop, Web oder Mobilgerät ein- und ausstempeln. Die Anwendung lässt sich mit externen Systemen zur Personalverwaltung verbinden und ist für Nutzer mit Microsoft-365-F3- und F1-Lizenzen enthalten.

Anzeige

Wer sich mit der Weiterentwicklung des Betriebssystems befasst, sollte die neuesten Funktionen genau kennen. Dieser kostenlose Experten-Report bündelt alles Wissenswerte, damit der Wechsel auf das aktuelle System reibungslos klappt. Windows 11 Komplettpaket als Gratis-Report sichern

Zudem will Microsoft das Betriebssystem Windows 11 für Rechner mit nur 8 Gigabyte Arbeitsspeicher optimieren. Windows-Chef Pavan Davuluri nannte als Schwerpunkte für den Rest des Kalenderjahres unter anderem die Verbesserung der Ersteinrichtung, neue Familienfunktionen und einen geringeren Speicherbedarf des Systems. Davon sollen vor allem Geräte mit kleinerer Ausstattung profitieren.

Höhere Preise und Sicherheitslücke geschlossen

Seit dem 1. August gelten für die Konsolen Xbox Series X und Series S höhere Preise: Sie kosten nun 100 Euro mehr. Als Grund nennt Microsoft gestiegene Kosten für Speicherbausteine, die durch die hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur verteuert wurden. Branchenkenner gehen davon aus, dass der Konzern trotz der Preisanpassung an den Konsolen weiterhin nur geringe Margen oder sogar Verluste einfährt.

Anzeige

Trotz technischer Optimierungen am System treten im Alltag oft unerwartete Hürden oder Fehlermeldungen auf. Wie Sie typische Probleme wie Update-Fehler oder Druckerprobleme in wenigen Minuten selbst lösen, erfahren Sie in diesem kostenlosen Leitfaden. Gratis-Report: Erste Hilfe für Windows 11 herunterladen

Im Bereich Sicherheit hat Microsoft zudem eine kritische Schwachstelle in Exchange Server behoben. Der als CVE-2026-42897 bekannte Fehler wurde von einer staatlich unterstützten Hackergruppe ausgenutzt, um über Outlook Web Access Hintertüren zu installieren. Bereits im Mai gab es eine Notfallmaßnahme, im Juli folgte dann der vollständige Patch. Sicherheitsbehörden warnen Unternehmen eindringlich, die Updates auf ihren Mail-Servern zeitnah einzuspielen.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69908778 |