Move, Sunday

Move on Sunday: Osnabrück öffnet ab 11. Oktober Sporthallen für Kinder

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 13:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das kostenfreie Bewegungsangebot startet im Oktober und soll im Frühjahr 2027 auf zwei weitere Standorte ausgeweitet werden.

Osnabrück öffnet ab Oktober Sporthallen für Kinder am Sonntag
Leere Sporthalle mit hellem Holzboden und Sportgeräten an den Wänden in natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Niedrigschwellige Bewegungsförderung für junge Menschen gewinnt im kommunalen Raum zunehmend an Bedeutung. In Osnabrück setzen die städtische Verwaltung und die Universität auf ein gemeinsames Programm, um Kindern am Wochenende verlässliche sportliche Freiräume zu bieten.

Mit der Neuauflage der Initiative „Move on Sunday“ stehen ab dem 11. Oktober 2026 Sporthallen für Grundschulkinder offen. Wie aus einem Bericht vom 23. September 2026 hervorgeht, richtet sich das Vorhaben an Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 10 Jahren und soll an insgesamt zehn Sonntagen bis Weihnachten stattfinden.

Kostenfreier Zugang und Raum für eigene Spielideen

Das Konzept von „Move on Sunday“ unterscheidet sich von klassischen, strikt angeleiteten Vereinsangeboten. Die teilnehmenden Kinder erhalten die Möglichkeit, eigene Bewegungs- und Spielideen in geschütztem Rahmen eigenständig zu entwickeln. Für die Umsetzung stellen die Verantwortlichen die Sporthallen zweier Bildungseinrichtungen zur Verfügung: genutzt werden die Räumlichkeiten der Grundschule Eversburg sowie der Rosenplatzschule.

Ein wesentliches Merkmal des Programms ist die Kostenfreiheit. Familien können das sportliche Angebot ohne finanzielle Vorbedingungen nutzen, womit gezielt Hürden für den Zugang zu Bewegung und sozialem Miteinander abgebaut werden sollen.

Finanzierung über kommunale Armutsprävention

Die organisatorische und finanzielle Verankerung verdeutlicht den sozialpolitischen Ansatz des Vorhabens. Finanziert wird die Aktion durch die Stadt Osnabrück über Mittel aus dem Projekt „Jedes Kind zählt! – Gemeinsam gegen Kinderarmut in Osnabrück“. Damit soll gezielt jenen Kindern eine Plattform geboten werden, die im Alltag seltener von kostenpflichtigen Sport- oder Freizeitangeboten profitieren.

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Ab dem 11. Oktober öffnen zwei Osnabrücker Schulsporthallen an zehn Sonntagen bis Weihnachten ihre Türen — kostenfrei für Kinder von 6 bis 10 Jahren. Ihr Kind kann sich dort ohne Leistungsdruck austoben und eigene Spielideen entwickeln. Jetzt kostenlosen Eltern-Guide mit allen Terminen sichern

Die Initiatoren betrachten den bevorstehenden Start im Herbst 2026 zudem nicht als einmalige Maßnahme. Für das Frühjahr 2027 ist laut den Planungen bereits eine zweite Phase von „Move on Sunday“ vorgesehen, in deren Rahmen das Projekt auf zwei weitere Standorte im Stadtgebiet ausgeweitet werden soll.

Ergänzende Initiativen im städtischen Umfeld

Das Projekt fügt sich in weitergehende Bestrebungen im Osnabrücker Raum ein, Teilhabe durch Bewegung zu stärken. So erhielt die Osnabrücker Ballschule BaKoS laut einem Bericht vom 23. September 2026 den mit 6.000 Euro dotierten Sonderpreis des Niedersächsischen Integrationspreises 2026 für ihr Programm „Sport vernetzt – Vielfalt leben im Quartier“.

Bei der Übergabe in Hannover stand die Kooperation mit Schulen, Kindertagesstätten, Sportvereinen und sozialen Einrichtungen im Mittelpunkt, die Kindern und Familien soziale Begegnung ermöglichen soll.

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Vereinsbeiträge sind oft eine Hürde — dabei brauchen Kinder einfach nur Platz, um sich zu bewegen. In Osnabrück gibt es ab Oktober genau das: kostenlosen Sonntagssport für Grundschulkinder, finanziert über die kommunale Armutsprävention. Kostenlosen Bewegungs-Guide für Osnabrück anfordern

Zusätzlich treibt die Stadt Osnabrück die barrierefreie Infrastruktur voran. Bei der Neugestaltung der Calisthenics-Anlage am Willy-Brandt-Platz entstehen gemeinsam mit der lokalen Sportszene fünf Module mit 15 Trainingsstationen, darunter ein inklusiver Barren mit verbreiterter Seite für Rollstuhlfahrende.

Während der bis Mitte Oktober 2026 laufenden Arbeiten stehen Ausweichflächen am Hasepark, am Rubbenbruchsee sowie an der Lerchenstraße und der Bremer Straße bereit. In Kombination mit Schulhallenöffnungen wie bei „Move on Sunday“ zielen diese Ansätze darauf ab, sportliche Betätigung im gesamten städtischen Raum ohne Eintrittsbarrieren zu ermöglichen.

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