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New Outlook: Microsoft ergänzt automatische Rechtschreibprüfung vor dem Senden

Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 09:35 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Prüfung vor dem E-Mail-Versand kommt für Windows und Web; die weltweite Verteilung soll Anfang Dezember 2026 abgeschlossen sein.

Microsoft bringt automatische Rechtschreibprüfung in New Outlook
Ein minimalistischer, moderner Büroraum mit einem leeren Holztisch und weichem Tageslichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft erweitert den Funktionsumfang der neuen Version seines E-Mail-Clients um ein lang erwartetes Werkzeug zur Fehlervermeidung. Wie Branchenberichte Anfang Oktober 2026 bekanntgaben, führt das Softwareunternehmen für New Outlook eine automatische Rechtschreibprüfung ein, die vor dem eigentlichen Absenden von Nachrichten greift. Die Neuerung knüpft an eine Option an, die Anwender aus früheren Generationen der Anwendung bereits vertraut ist.

Cloud-Anbindung und manuelle Aktivierung

Die automatische Kontrolle vor dem Senden wird in New Outlook für Windows sowie in Outlook im Web bereitgestellt. Die technische Grundlage bildet der Microsoft Editor, womit das Feature organisatorisch zu den vernetzten Umgebungen von Microsoft Office gehört.

Voraussetzung für die Nutzung ist daher, dass diese vernetzten Dienste aktiviert sind. Zudem setzt die Überprüfung eine bestehende Internetverbindung voraus, da die Abgleiche über die entsprechenden Onlinedienste abgewickelt werden.

Die Prüfung startet nach der Einführung nicht zwingend standardmäßig. Administratorinnen und Administratoren sowie Endanwendende müssen die Funktion selbst konfigurieren. In den Einstellungen der Anwendung lässt sich festlegen, dass der Entwurf vor dem Versand automatisch analysiert wird. Einige Einzelheiten zur genauen Ausgestaltung der Funktion gelten derzeit noch als vorläufig.

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Zeitplan für die Bereitstellung bis Dezember 2026

Der Rollout des neuen Kontrollmechanismus erfolgt in mehreren Phasen. Aus Unterlagen im Microsoft-365-Admin-Center unter der Nachricht MC1479509 sowie der Roadmap-ID 571310 geht hervor, dass sogenannte Targeted-Release-Nutzer die Funktion ab Mitte Oktober 2026 erhalten sollen. Dieser erste Rollout-Abschnitt soll Ende Oktober 2026 abgeschlossen sein, womit die Neuerung für diesen Nutzerkreis noch im selben Monat zur Verfügung steht.

Für die Allgemeinheit beginnt die weltweite Verteilung laut dem Zeitplan ab Mitte November 2026. Bis Anfang Dezember 2026 soll die Bereitstellung für alle Anwenderinnen und Anwender abgeschlossen sein.

Schließen einer Funktionslücke zum klassischen Client

Mit dem Schritt gleicht Microsoft den Funktionsumfang von New Outlook weiter an die klassische Desktop-Variante an. In Classic Outlook war die Option, E-Mails stets vor dem Versenden auf Tipp- und Grammatikfehler zu prüfen, bereits seit vielen Jahren fest als Einstellung integriert.

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Beim Umstieg auf die modernisierte Outlook-Oberfläche mussten Anwendende bislang auf diesen automatisierten Kontrollschritt unmittelbar vor dem Versand verzichten. Mit der geplanten Einführung bis Anfang Dezember 2026 schließt Microsoft diese Lücke nun sowohl in der Windows-Applikation als auch im Web-Browser.

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