NFC-Angriffe, Anstieg

NFC-Angriffe: 188% Anstieg auf Android-GerÀten in einem Jahr

Veröffentlicht: 04.07.2026 um 21:29 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Gericht verurteilt Bank und Mobilfunker nach SIM-Swap-Betrug. Neue Schutzsysteme von Apple und Samsung sowie stark steigende KI-Deepfake-SchÀden prÀgen die Sicherheitslage.

SIM-Swap-Urteil: Banken haften, Apple und Samsung rĂŒsten auf
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine betrĂŒgerische Banking-App mit einer undeutlichen Hand, die versucht, darauf zuzugreifen. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Die Banco Patagonia und TelefĂłnica MĂłviles Argentina mĂŒssen Schadensersatz zahlen, nachdem eine Kundin durch SIM-Swap-Betrug fast drei Millionen Pesos verloren hatte. Das Gericht sah SicherheitsmĂ€ngel bei beiden Dienstleistern als ursĂ€chlich fĂŒr den unbefugten Kontozugriff.

Damit wÀchst der Druck auf Finanzinstitute, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu verschÀrfen. Denn der Fall ist kein Einzelfall, sondern Teil einer globalen Entwicklung.

Massive Zunahme mobiler Betrugsversuche

Die Bedrohungslage in Deutschland zeigt das Ausmaß des Problems. Norton blockierte von Januar bis April 2026 ĂŒber 25,5 Millionen Betrugsversuche. 78,1 Prozent davon waren Scams – von gefĂ€lschten BuchungsbestĂ€tigungen ĂŒber WhatsApp-Nachrichten bis zu manipulierten Kalendereinladungen.

Noch deutlicher wird der Trend bei Android-GerÀten. Kaspersky verzeichnete einen Anstieg der NFC-Angriffe um 188 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt registrierten die Sicherheitsforscher 35.600 Attacken in diesem Segment.

Apple und Samsung reagieren mit neuen Schutzsystemen

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Die Zahl der NFC-Angriffe auf Android stieg um 188% – Kaspersky zĂ€hlte 35.600 Attacken. Mit den 3 Sofort-Maßnahmen aus diesem Leitfaden schĂŒtzen Sie Ihr GerĂ€t in wenigen Minuten. Jetzt kostenlosen Schutz-Leitfaden anfordern

Apple fĂŒhrt mit iOS 27 ein neues Sicherheits-Framework namens Trust Insights ein. Die Technologie analysiert Betrugsversuche in Echtzeit – komplett auf dem EndgerĂ€t. Nur ein anonymisierter Risikowert verlĂ€sst das Smartphone. Das System kategorisiert VorfĂ€lle in Bereiche wie Zahlungsverkehr oder Kontensicherheit. Eine AbkĂŒhlphase verhindert zudem, dass BetrĂŒger den Schutz sofort deaktivieren können.

Auch Samsung testet einen speziellen Sicherheitsmodus fĂŒr One UI 9.

KI-Betrug erreicht neue Dimensionen

Die finanziellen SchĂ€den durch digitale KriminalitĂ€t explodieren. Das Landeskriminalamt Baden-WĂŒrttemberg bezifferte den durch Deepfakes verursachten Schaden fĂŒr 2025 auf 212 Millionen Euro. Experten schĂ€tzen die Dunkelziffer auf nahezu eine Milliarde Euro.

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KI-Deepfakes verursachten 2025 SchĂ€den von 212 Mio. Euro – Tendenz steigend. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie gefĂ€lschte Videos und Phishing-Links sicher erkennen. Checkliste gegen KI-Betrug jetzt sichern

Die TÀter setzen vermehrt auf KI-generierte Videos mit Prominenten, um Opfer zu fingierten AnlagegeschÀften zu verleiten. Ein Fall aus Salzburg zeigt: Einzelpersonen verlieren dabei bis zu 40.000 Euro.

Die Verbraucherzentrale warnt zudem vor aktuellen Phishing-Kampagnen. Eine angebliche Sommer-Klimabeihilfe der Bundesregierung soll ĂŒber prĂ€parierte Links sensible Daten abgreifen. Auch die Vorfreude auf GTA 6 wird instrumentalisiert: Sicherheitsforscher entdeckten gefĂ€lschte Webseiten fĂŒr einen angeblichen Vorabzugang. Das Spiel erscheint offiziell erst am 19. November 2026. Die Fake-Seiten dienen der Verbreitung von Banking-Trojanern und dem Diebstahl von KryptowĂ€hrungen.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

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