Ninkear, L12

Ninkear L12 Pro: Intel-i9-Mini-PC für nur 480 Euro

31.05.2026 - 14:39:43 | boerse-global.de

Ninkears Mini-PC L12 Pro bietet Intel Core i9-Power für 480 Euro. Der Markt zeigt zeitgleich neue Trends bei passiver Kühlung und KI-Speichern.

Ninkear L12 Pro: Intel-i9-Mini-PC für nur 480 Euro - Bild: über boerse-global.de
Ninkear L12 Pro: Intel-i9-Mini-PC für nur 480 Euro - Bild: über boerse-global.de

Der chinesische Hersteller Ninkear bringt mit dem L12 Pro einen Mini-PC auf den Markt, der Intel-Core-i9-Leistung für gerade einmal 480 Euro bietet. Ein aktueller Test von Heise Online zeigt: Die Rechenpower des kompakten Geräts kann sich durchaus sehen lassen.

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Hardware-Ausstattung auf Oberklasse-Niveau

Der Ninkear L12 Pro ist mit einem Intel Core i9-Prozessor, 16 Gigabyte RAM und einer 1 Terabyte großen SSD ausgestattet. Diese Kombination zielt auf Nutzer ab, die hohe Multithreading-Leistung benötigen – sei es für Videobearbeitung, Virtualisierung oder anspruchsvolle Datenanalyse. Der Preis von 480 Euro unterbietet vergleichbare Konfigurationen etablierter Hersteller deutlich.

Doch der Markt für Mini-Computer ist in Bewegung. Erst am Vortag hatte Bleu Jour mit dem Kubb Fanless einen völlig anderen Ansatz vorgestellt. Der 12 Zentimeter große Aluminium-Würfel setzt auf passive Kühlung und kommt völlig geräuschlos aus. Sein Intel Core Ultra X7 358H mit 16 Kernen und integrierter Intel Arc B390 GPU zielt jedoch auf die Premium-Klasse: Die Preise starten bei 1.495 Euro und steigen für die Top-Konfiguration auf rund 1.850 Euro.

Modularität und KI-Speicher im Fokus

Nur zwei Tage zuvor, am 29. Mai, hatten mehrere Hersteller neue Hardware-Architekturen vorgestellt. Beelink erweiterte seine ME-Pro-Serie um Modelle mit zwei und vier Einschüben – konzipiert für KI-gestützte Speicherlösungen. Die modulare Hauptplatinen-Architektur erlaubt den Austausch einzelner Komponenten.

Die Spitzenkonfigurationen dieser Serie fassen bis zu 136 Terabyte Speicher (Kombination aus vier SSDs und vier HDDs) und nutzen Prozessoren wie den AMD Ryzen AI 9 HX 370. Dessen integrierte KI-Einheit liefert bis zu 80 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS). Parallel dazu präsentierte Beelink drei weitere Modelle – EQ Mini, EQi und ME Pro-2 – die auf Intels neuen Wildcat-Lake-Core-3-304-Prozessor mit einem Performance- und vier Effizienzkernen setzen.

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Auch MSI zeigte am 29. Mai neue Workstations der Pro-Max-Serie, noch vor der Computex-Messe. Die Türme Pro Max 80 AI und 150 AI+ kombinieren AMD Ryzen AI 300 Prozessoren mit NVIDIA RTX Grafikkarten.

Marktbewegungen und Rabattaktionen

Der Markt für professionelle Workstations zeigt derzeit bemerkenswerte Preisanpassungen. Vom 27. Mai bis 2. Juni läuft eine Aktion für das GMKtec NucBox K17 mit Core Ultra 5 226V und 16 GB LPDDR5X RAM – der Preis liegt bei umgerechnet rund 550 Euro.

Dell senkte am 29. Mai den Preis für die Workstation Pro Max Bureau Slim FCS1250. Das System mit Intel vPro Enterprise und EPEAT Gold Climate+ Zertifizierung, ausgestattet mit Intel Core Ultra 7 265 und NVIDIA RTX A1000 GPU (8 GB GDDR6), kostet nun 2.889,20 Euro statt 3.219,84 Euro.

Diese Entwicklungen fallen mit Fortschritten bei den Basiskomponenten zusammen. Samsung hatte erst Anfang der Woche mit der Auslieferung von Mustern des ersten 12-Lagen-HBM4E-Speichers an Partner wie Nvidia, AMD und Google begonnen. Die neuen Speicherstapel erreichen eine Bandbreite von 3,6 Terabyte pro Sekunde und eine um 14 Prozent verbesserte Wärmeableitung.

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