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NVIDIA Broadcast 2.3: Neuer Datei-Prozessor bearbeitet Videos und Audio

Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 06:35 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Update ergänzt NVIDIA Broadcast um Datei-Nachbearbeitung, neue Videoeffekte und lokale KI-Steuerung.
Reihen von Hochleistungs-Server-Hardware in einem modernen, blau beleuchteten Serverraum. Illustration mit AI erstellt.

Der Grafikchip-Hersteller NVIDIA hat mit der Veröffentlichung von NVIDIA Broadcast 2.3 am 13. Oktober 2026 eine umfassend aktualisierte Version seiner KI-gestützten Audio- und Video-Effekt-Anwendung bereitgestellt. Neben einer Anbindung an das neue RTX-Spark-Ökosystem führt das Update insbesondere einen separaten Datei-Prozessor-Modus ein, der die Bearbeitung bereits bestehender Medieninhalte ermöglicht.

Neuer Datei-Prozessor und erweiterte Beta-Effekte

Bislang war die Broadcast-Software primär auf die Echtzeitoptimierung von Mikrofon-, Lautsprecher- und Kamerasignalen ausgelegt. Mit dem neu integrierten Datei-Prozessor-Modus lassen sich Mediendateien in den Formaten .mp4, .m4a, .mp3 sowie .wav nachträglich mit den KI-Filtern der Software überarbeiten.

Bei Videodateien wird H.264 8bit unterstützt, Audiospuren müssen im AAC-Format vorliegen und dürfen maximal zwei Audiokanäle aufweisen. Da die Verarbeitung bei bereits aufgezeichneten Dateien nicht an Echtzeitvorgaben gebunden ist, fallen die angewendeten Effekte laut Berichten teils qualitativ höherwertig aus als im Live-Modus. Allerdings können die Live-Funktionen und die dateibasierte Nachbearbeitung nicht simultan ausgeführt werden.

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Darüber hinaus bringt das Update 2.3 mehrere neue Beta-Effekte für die Videoverarbeitung mit. Dazu zählt die RTX Video Super Resolution, mit der sich Videos bis zu einer 4K-Auflösung hochskalieren lassen. Diese Funktion steht ab einer Grafikkarte des Typs RTX 3060 zur Verfügung.

Eine weitere Neuerung stellt die RTX Video Frame Generation dar, die eine Hardware ab der RTX-40-Serie voraussetzt. Dieser Effekt liefert im Live-Betrieb maximal 60fps und ermöglicht bei der dateibasierten Verarbeitung eine Verdopplung oder Vervierfachung der Bildrate um 2x beziehungsweise 4x.

Lokale KI-Steuerung und Hardware-Anforderungen

Neben den visuellen Werkzeugen baut NVIDIA auch die Audiofunktionen aus. Broadcast 2.3 enthält das Feature Studio Voice, das vier unterschiedliche Mikrofonprofile bereitstellt. Zudem wurde die Software mit einem sogenannten MCP-Server ausgestattet. Dieser dient dazu, der Anwendung Schnittstellen bereitzustellen, über die lokale KI-Agenten die Steuerung der Effektparameter übernehmen können.

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Die Anwendung ist Teil des neu eingeführten RTX-Spark-Ökosystems, dessen Unterstützung ab dem 16. Oktober 2026 wirksam wurde und zu dessen unmittelbar verfügbaren Anwendungen Broadcast 2.3 zählt. Innerhalb dieses Verbunds deckt das Programm Funktionen wie Rauschunterdrückung sowie die RTX-Video-Technologien bis zu 4K und 4x Frames ab.

Hinsichtlich der Systemvoraussetzungen setzt NVIDIA mindestens eine Grafikkarte ab der GeForce RTX 2060 voraus. Auf Betriebssystemebene läuft Broadcast 2.3 unter Windows 10 sowie Windows 11 in den jeweiligen 64bit-Ausführungen und wird darüber hinaus auch auf Windows 11 on Arm unterstützt.

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