OASIS-OneLink, Forterra

OASIS-OneLink: Forterra verknüpft autonome Fahrzeuge verschiedener Hersteller

Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 04:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Plattform verbindet unbemannte Fahrzeuge und Missionssoftware verschiedener Hersteller und wird bereits bei der U.S. Army eingesetzt.

Forterra stellt OASIS-OneLink für autonome Militärsysteme vor
Weites, staubiges Übungsgelände in der Wüste mit schattigen, geometrischen Strukturen in der Ferne bei Dämmerung. Illustration mit AI erstellt.

Das US-amerikanische Technologieunternehmen Forterra hat mit OASIS-OneLink eine offene Plattform zur Missionsintegration eingeführt. Das System bündelt die Steuerung autonomer Fahrzeuge sowie verschiedener Missionswerkzeuge in einer einheitlichen Bedienoberfläche.

Wie das Unternehmen aus Clarksburg im US-Bundesstaat Maryland in einem Bericht vom 12. Oktober 2026 mitteilte, wurde die Neuentwicklung im Rahmen der Fachkonferenz der Association of the United States Army vorgestellt.

Herstellerübergreifende Steuerung ohne individuellen Entwicklungsaufwand

Die Plattform baut technisch auf der bestehenden Architektur OASIS-Fabric auf. Sie ermöglicht es Streitkräften, unbemannte Trägerfahrzeuge, Nutzlasten und Softwareanwendungen unterschiedlicher Hersteller flexibel miteinander zu kombinieren.

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Ein wesentlicher Aspekt des Systems besteht darin, dass Anpassungen und der Austausch einzelner Komponenten auch während laufender Einsätze ohne zusätzlichen technischen Entwicklungsaufwand vorgenommen werden können.

Damit adressiert Forterra eine zentrale Herausforderung bei der militärischen Nutzung unbemannter Systeme, bei denen bislang oft proprietäre Einzellösungen für Hard- und Software den flexiblen Betrieb im Feld erschwerten. Durch die herstellerunabhängige Architektur soll die Integration neuer Teilsysteme beschleunigt werden.

Erprobung bei der U.S. Army und militärische Programme

Das System befindet sich bereits im praktischen Einsatz bei den US-Streitkräften. Laut Unternehmensangaben integriert OneLink unbemannte Systeme für das Joint Readiness Training Center der U.S. Army.

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Darüber hinaus fungiert Forterra als Hauptauftragnehmer für das militärische Beschaffungsprogramm Engineer Autonomous Breaching Capability, das auf autonome Pionier- und Durchbruchfähigkeiten abzielt. Für die Entwicklung autonomer Bodenfahrzeuge besteht zudem eine Kooperation mit dem Partnerunternehmen Hypercraft.

Offline-Betrieb und staatliche Förderung

Um auch unter anspruchsvollen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben, setzt Forterra auf native Desktop-Anwendungen. Diese Softwarestruktur gewährleistet, dass der Betrieb und die Steuerung der unbemannten Einheiten auch bei unterbrochener Netzwerkverbindung vollständig offline aufrechterhalten werden können.

Das Projekt profitiert von öffentlicher Unterstützung und wird von der Regierung der Vereinigten Staaten gefördert. Mit der Kombination aus staatlicher Förderung, behördlicher Erprobung und der Präsentation auf der AUSA-Konferenz positioniert das Unternehmen seine Integrationssoftware als standardisierte Plattform für künftige unbemannte Operationen der Streitkräfte.

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