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Office 2019 für Mac: Microsoft stellt Support im August ein

Veröffentlicht am: 04.07.2026 um 20:55 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft beendet den Support für Office 2019 auf dem Mac. Nutzer müssen mit einem reinen Lesemodus und fehlenden Sicherheitsupdates rechnen.

Microsoft Office 2019 für Mac: Support endet im August 2026
Ein schwach beleuchteter MacBook-Bildschirm zeigt ein Word-Dokument mit der Meldung "Bearbeitung deaktiviert", eine Hand schwebt über der Tastatur. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Software-Riese stellt den Support für Office 2019 auf dem Mac ein. Nutzer müssen sich auf massive Einschränkungen gefasst machen.

Microsoft hat angekündigt, dass die Unterstützung für Office 2019 für Mac im August 2026 ausläuft. Wer die Software danach weiterverwendet, wird in einen Modus mit eingeschränkter Funktionalität versetzt. Das bedeutet: Keine Bearbeitung mehr, keine Sicherheitsupdates, keine neuen Features. Der Zugriff auf Dokumente wird zum reinen Lesemodus.

Das Ende einer Ära: Perpetual Licenses sterben aus

Der Schritt ist kein Einzelfall. Auch Office 2021 steht bereits in den Startlöchern: Am 13. Oktober 2026 endet auch hier der Support. Microsoft forciert damit den Wechsel zu seinen Microsoft 365-Abonnementmodellen. Nur wer regelmäßig zahlt, bekommt künftig volle Funktionalität und regelmäßige Sicherheitspatches.

Doch die Umstellung auf die neue, KI-gestützte Welt läuft offenbar schleppend. Zwar hat Microsoft 365 Copilot rund 20 Millionen bezahlte Nutzer erreicht, und GitHub Copilot kommt auf 4,7 Millionen. Doch die Gesamt-Adoptionsrate für Copilot liegt unter 4,5 Prozent. Die wöchentliche aktive Nutzung des KI-Assistenten bewegt sich zwischen 20 und 30 Prozent – für Microsofts Ansprüche ein eher durchwachsener Wert.

KI-Offensive: Copilot wird umgebaut

Parallel zum Support-Ende bündelt Microsoft seine KI-Angebote. Im August 2026 sollen die verschiedenen Copilot-Varianten in einer einzigen Anwendung zusammengeführt werden. Das hat Konsequenzen: Experimentelle Features wie Copilot Podcasts und Copilot Labs werden gestrichen. Stattdessen plant das Unternehmen eine neue, kostenpflichtige Stufe namens AutoPilot.

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Technisch gibt es auch Fortschritte: Microsoft hat einen Bug in der klassischen Outlook-Version für Windows behoben, der dazu führte, dass Copilot-Chat-Buttons bei Nutzern mit Basic-Lizenzen verschwanden. Der Fix wurde automatisch ausgerollt – macOS-Nutzer waren von dem Fehler ohnehin nicht betroffen.

Sicherheitsalarm: Kritische Lücke in SharePoint

Die Abkehr von alten Softwareversionen hat auch sicherheitspolitische Gründe. US-Behörden wurden angewiesen, bis zum 4. Juli eine kritische Sicherheitslücke in SharePoint zu schließen. Die Schwachstelle CVE-2026-45659 hat einen Schweregrad von 8,8 von 10 und betrifft SharePoint Server 2016, 2019 und die Subscription Edition. Microsoft hatte bereits im Frühjahr einen Patch veröffentlicht. Doch Sicherheitsforscher warnen: Die als Storm-2603 identifizierte Angreifergruppe nutzt die Lücke aktiv aus, um die Erpressungssoftware Warlock zu verbreiten.

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Konkurrenz schläft nicht

Während Microsoft sein Ökosystem umbaut, nutzen andere die Gelegenheit. Samsung hat am 4. Juli seinen Samsung Browser für Windows gestartet. Der Browser ist mit Windows 10 und 11 kompatibel und punktet mit geräteübergreifender Kontinuität sowie KI-Funktionen. Zunächst ist er nur in den USA und Südkorea verfügbar.

Auch Collabora Productivity mischt mit: Das Unternehmen veröffentlichte am 3. Juli ein Update seiner Open-Source-Office-Suite. Neu sind eine integrierte KI-Assistenz und eine verbesserte Kompatibilität mit Microsoft-Office-Formaten. Ein Zeichen, dass der Markt für Bürosoftware lebendiger ist als je zuvor.

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