OLED-MacBook, Prozessor-Upgrade

OLED-MacBook Pro: Bis 2027 soll ein Prozessor-Upgrade ausbleiben

Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 08:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Berichten zufolge entfÀllt die M6-Profi-Reihe; Apple plant den M7 mit Intel-Fertigung und bis zu 1,5 TB Speicher im M7 Ultra.
Ein hochdetailliertes Foto eines Halbleiter-Wafers mit sichtbaren Mikro-Schaltkreisen in einer sterilen Laborumgebung. Illustration mit AI erstellt.

Apple stellt seine interne Prozessorplanung neu auf und verzichtet bei der anstehenden Chipgeneration offenbar weitgehend auf die gewohnten Ausbaustufen fĂŒr Profi-Rechner. Wie Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtete, streicht das Unternehmen die Modelle M6 Pro, M6 Max sowie M6 Ultra vollstĂ€ndig aus dem Portfolio.

Lediglich der Basis-SoC des M6 soll fortgefĂŒhrt werden und durchlĂ€uft derzeit Tests in einer Basiskonfiguration des MacBook Pro. WĂ€hrend Gurman erklĂ€rte, dass Apples Entwicklungsarbeiten an den M6-Chips nahezu abgeschlossen seien, verlagert der Konzern personelle und finanzielle Ressourcen vorzeitig auf die M7-Generation sowie den Ausbau der eigenen KI-Infrastruktur.

Verbesserte Architektur und mehr Kerne im Basis-M6

Trotz des Verzichts auf die grĂ¶ĂŸeren Modellvarianten bringt der Basis-M6 deutliche technische Überarbeitungen mit sich. Der Prozessor verfĂŒgt laut Berichten ĂŒber eine optimierte CPU-Mikroarchitektur, eine leistungsstĂ€rkere Neural Processing Unit (NPU) fĂŒr lokale KI-Berechnungen sowie eine angepeilte Speicherbandbreite von etwa 200 GB/s. Beim VorgĂ€nger M5 lag dieser Wert im Einstiegsmodell noch bei 123 GB/s.

Ebenfalls angepasst wird die Grafikeinheit: Die integrierte GPU des Basis-M6 wĂ€chst im Vergleich zum VorgĂ€ngermodell um 20 Prozent auf zwölf Kerne, nachdem der M5 mit zehn Grafikkernen ausgestattet war. Im Mac mini ist der M6 bereits eingefĂŒhrt. DarĂŒber hinaus sind Umsetzungen fĂŒr den iMac sowie fĂŒr ein Einstiegsmodell des 14-Zoll-MacBook-Pro vorgesehen.

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Direkter Sprung auf M7 und Fertigungspartnerschaft mit Intel

Die leistungsstĂ€rkeren Modellreihen von Apple sollen die M6-Generation ĂŒberspringen und direkt vom M5 auf den M7 wechseln. FĂŒr das erste Halbjahr 2027 ist der Basis-M7 avisiert, der eine Speicherbandbreite von rund 240 GB/s erreichen soll.

Dieser Chip markiert zugleich einen technologischen Wendepunkt in der Produktion: Es handelt sich um das erste Apple-Silicon-Design, das von Intel im 18A-P-Node gefertigt wird.

Gegen Ende 2027 sollen die Varianten M7 Pro und M7 Max folgen, die fĂŒr neue High-End-Modelle des MacBook Pro mit Touch-FunktionalitĂ€t vorgesehen sind. Auch ein regulĂ€res Basis-MacBook-Pro mit M7 ist fĂŒr das Jahr 2027 eingeplant.

FĂŒr das MacBook Pro mit OLED-Display, das mit dem M5 Pro und M5 Max im MĂ€rz auf den Markt kommt, bedeutet dieser Zeitplan eine lĂ€ngere Pause: Das GerĂ€t soll bis 2027 kein Prozessor-Upgrade erhalten.

Extreme Speicherausstattung fĂŒr den M7 Ultra

FĂŒr professionelle Desktop-Rechner und Rechenzentren reicht der Planungszeitraum noch weiter in die Zukunft. Der M7 Ultra soll im Jahr 2028 fĂŒr den Mac Studio erscheinen, weshalb eine Aktualisierung dieser Desktop-Reihe im Jahr 2027 als unwahrscheinlich gilt.

Die Spezifikationen zielen vor allem auf bandbreiten- und speicherintensive Anwendungen ab: Vorgesehen ist eine Ausstattung mit bis zu 1,5 TB Unified Memory. Dies ĂŒbertrĂ€fe den M3 Ultra mit seinen 512 GB um mehr als das Dreifache und lĂ€ge etwa doppelt so hoch wie beim geplanten M5 Ultra mit 768 GB.

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Allerdings könnten anhaltende EngpĂ€sse und hohe Kosten im DRAM-Segment dazu fĂŒhren, dass Apple die Realisierung dieser Spitzenkonfiguration an die tatsĂ€chliche Marktlage anpassen muss.

FĂŒr das Jahr 2029 stehen zudem Serverlösungen auf dem Plan: Vorgesehen sind ein M5-Ultra-Server unter dem Codenamen J246 sowie ein eigenstĂ€ndiges KI-Serverprodukt auf Basis des M7 Ultra. Da die PlĂ€ne offiziell von Apple nicht bestĂ€tigt wurden und auf Insiderberichten sowie Podcast-Äußerungen basieren, bleibt der Zeitplan Anpassungen unterworfen.

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