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OneDrive: Microsoft stellt Sync für alte Windows-10-Versionen ein

Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 14:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ab August 2026 endet die OneDrive-Synchronisation für Windows-10-Builds vor 22H2. Microsoft rät zum Update.

Microsoft stoppt OneDrive-Sync für ältere Windows-10-Versionen
Stilisierte Wolke mit unterbrochenem Sync-Symbol über altem Windows-10-Logo, symbolisiert eingestellten OneDrive-Support. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ab Mitte August stellt Microsoft die Synchronisation für Windows-10-Versionen vor 22H2 ein. Nutzer älterer Builds müssen handeln.

Der US-Konzern zieht einen Schlussstrich unter die Kompatibilität mit veralteten Windows-10-Installationen. Ab dem 15. August 2026 stellt Microsoft sämtliche Updates, Fehlerbehebungen und Sicherheitspatches für OneDrive auf Windows-10-Versionen ein, die vor dem 22H2-Update veröffentlicht wurden. Der Desktop-Client wird dann keine Dateien mehr mit der Cloud abgleichen.

Was bedeutet das für betroffene Nutzer?

Wer sein System nicht auf Version 22H2 aktualisiert hat, verliert die lokale Synchronisation. Der Zugriff auf die eigenen Dateien bleibt jedoch über die OneDrive-Weboberfläche möglich. Microsoft empfiehlt betroffenen Anwendern, entweder auf Windows 10 22H2 zu aktualisieren oder auf Windows 11 umzusteigen. Die Unterstützung für Windows 10 22H2 läuft planmäßig noch bis zum 10. Oktober 2028.

Für Nutzer, die ihr Betriebssystem nicht aktualisieren können oder wollen, gibt es Alternativen. Drittanbieter-Lösungen wie Nextcloud unterstützen teilweise noch Windows-10-Builds ab Version 1809.

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Größere Umstellungen im Microsoft-Ökosystem

Die Einstellung des alten OneDrive-Syncs ist nur eine von mehreren Änderungen. Im mobilen Bereich wird voraussichtlich die Integration zwischen Samsung Gallery und OneDrive eingestellt.

Noch bedeutender: Microsoft bereitet die Ablösung des SharePoint-One-Time-Passcodes (OTP) vor. Ab dem 1. Oktober 2026 beginnt die schrittweise Abschaffung dieses Systems, die bis zum 31. Oktober 2026 abgeschlossen sein soll. Künftig ist für externe Freigaben ein Microsoft-Entra-B2B-Gastkonto erforderlich. Wer nicht umstellt, riskiert den Zugriff auf ältere freigegebene Links.

Eine gute Nachricht für IT-Administratoren: Die geplante Entfernung des Credential-Parameters aus Exchange Online PowerShell wurde von Mitte 2026 auf Dezember 2026 verschoben.

Ausblick: Weitere Produkte gehen in Rente

Der Oktober 2026 wird ein einschneidender Monat für Microsoft-Nutzer. Am 13. Oktober 2026 endet der Support für:

  • Windows 11 24H2 (Home und Pro)
  • Windows 10 Enterprise LTSB 2016
  • Windows Server 2022 (Mainstream-Support; Extended Support läuft bis 2031)
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Für Windows 10 Enterprise LTSB 2016 gibt es immerhin erweiterte Sicherheitsupdates für bis zu drei Jahre. Allen anderen rät Microsoft zum Umstieg auf Windows 11 25H2 oder Windows 11 Enterprise LTSC 2024.

Bereits mit dem Juli-2026-Patch-Day wurden 722 Sicherheitslücken geschlossen und der Support für SharePoint Server 2016, SharePoint Server 2019 sowie SQL Server 2016 eingestellt. Der Trend ist eindeutig: Microsoft räumt sein altes Portfolio auf – und zwingt Nutzer zum Umstieg.

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