OnePlus, OxygenOS

OnePlus: OxygenOS endet, RĂĽckzug aus Europa und Nordamerika

Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 15:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Xiaomi beendet Updates fĂĽr zehn Modelle, OnePlus zieht sich aus Europa zurĂĽck. Samsung treibt One UI 9 voran.

Android-Markt im Wandel: Support-Ende, RĂĽckzĂĽge und neue Updates
Eine Hand hält ein modernes Smartphone mit leuchtendem Bildschirm, der digitalen Code zeigt, symbolisch für Software-Updates und technologischen Wandel. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Mehrere große Hersteller haben diese Woche weitreichende Entscheidungen getroffen – von der Einstellung des Supports für ältere Flaggschiffe bis hin zum kompletten Rückzug aus wichtigen Märkten.

Xiaomi: Schlussstrich nach zehn Modellen

Seit dem 19. Juli 2026 erhalten zehn Xiaomi-Geräte keine Updates mehr. Das betrifft nicht nur Einsteiger-Handys, sondern auch ehemalige Vorzeigemodelle wie das Xiaomi 12, 12 Pro und das 12S Ultra. Auch die Tablets Pad 6 und Pad 6 Pro sind betroffen.

Die Liste der eingestellten Geräte umfasst zudem mehrere Modelle der Töchter Poco und Redmi:
- Poco X5 5G und Poco X5 Pro 5G
- Redmi Note 12T Pro, Redmi K60E und Redmi 10 5G

Für Besitzer dieser Geräte heißt das: Keine Sicherheitspatches mehr, keine neuen Betriebssystemversionen. Ein kalkuliertes Risiko, das bei älterer Hardware zunehmend schwerer wiegt.

OnePlus: Das Ende von OxygenOS und der RĂĽckzug aus Europa

Noch drastischer fällt die Nachricht vom 18. Juli aus. OnePlus stellt sein legendäres OxygenOS ein. Mit dem Start von Android 17 wechselt die gesamte Produktpalette auf ColorOS – die Software der Muttergesellschaft Oppo. Das Versprechen: schnellere Updates und mehr Stabilität. Ob die gewohnte „Stock-Android“-Nähe erhalten bleibt, darf bezweifelt werden.

Parallel dazu zieht sich OnePlus komplett aus Nordamerika und Europa zurück. Bestehende Kunden erhalten zwar weiterhin Updates und Garantieleistungen, doch die Community-Foren schließen bereits am 16. August 2026. Künftig konzentriert sich die Marke auf Indien und China. Für viele Fans in Deutschland und der EU dürfte das ein Schock sein – OnePlus war hier einst als „Flaggschiff-Killer“ gestartet.

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Samsung treibt One UI 9 voran – Motorola stellt klar

Während andere Hersteller schrumpfen, legt Samsung weiter zu. Seit dem 18. Juli ist die One UI 9 Beta 4 auf Basis von Android 17 für die Galaxy S26-Serie in Indien verfügbar. Das Update ist rund 3 Gigabyte schwer. Im Laufe des Jahres sollen auch das Galaxy Z Fold 7, Z Flip 7 und die A-Serie folgen. Besonders spannend: Die Entwicklung von One UI 9.0 für das Galaxy Z TriFold läuft bereits – die stabile Version wird kurz nach dem Launch neuer Falt-Handys am 22. Juli erwartet.

Motorola hingegen musste diese Woche für Klarheit sorgen. Nach widersprüchlichen Berichten bestätigte das Unternehmen am 17. Juli offiziell: Das Edge 70 Max erhält drei große Betriebssystem-Upgrades und fünf Jahre Sicherheitspatches. Zuvor hatten regionale Websites nur zwei OS-Updates und drei Jahre Sicherheit genannt. Das Design des Razer Fold mit seinem Scharnier und der strukturierten Rückseite wird zwar gelobt, doch die Verunsicherung um die Update-Politik bleibt ein Problem für die Marke.

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Ausbau in Indien – und ein Abschied vom Nothing Phone (1)

Während sich OnePlus aus dem Westen zurückzieht, drängt Lava in Indien nach vorne. Am 24. Juli 2026 sollen das Virat V1 und Virat V1 5G erscheinen. Die 5G-Version verspricht ein hochauflösendes Display und einen 6.000-mAh-Akku mit Android 16.

Ein emotionaler Moment für Tech-Fans: Das ursprüngliche Nothing Phone (1) hat im Juli 2026 sein letztes Update erhalten. Nach drei Jahren Android-Upgrades und vier Jahren Sicherheitssupport endet der Software-Lebenszyklus des ersten Nothing-Handys. Sein Nachfolger, das günstigere Nothing Phone (4b), startet mit einer Politik von drei Jahren OS-Updates und sechs Jahren Sicherheitspatches – doch die ersten Stimmen bemängeln die Hardware-Ausstattung im Vergleich zur Konkurrenz.

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