Online-Lernen, Sicherheitsvorfälle

Online-Lernen: Fast 60 Prozent erleben digitale Sicherheitsvorfälle

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 00:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine Kaspersky-beauftragte Erhebung zeigt häufige Cybervorfälle beim digitalen Lernen und finanzielle Schäden bei einem Viertel der Betroffenen.

Kaspersky-Studie: Digitale Sicherheitsvorfälle beim Online-Lernen
Ein leerer, ruhig beleuchteter Hörsaal mit hölzernen Sitzreihen in einer Universität. Illustration mit AI erstellt.

Die zunehmende Digitalisierung von Bildungswegen birgt für Lernende erhebliche Sicherheitsrisiken. Wie aus einer von Kaspersky beauftragten Untersuchung eines Marktforschungszentrums aus dem August 2026 hervorgeht, sahen sich fast 60% der online oder hybrid Lernenden mit mindestens einem digitalen Vorfall konfrontiert.

Ein Viertel der Betroffenen, was etwa 1 von 7 aller Befragten entspricht, erlitt dadurch einen finanziellen Verlust. Für die Erhebung wurden 1.864 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren aus 18 Ländern befragt, die innerhalb der letzten 12 Monate Bildungsangebote im Internet genutzt hatten, wie Fachmedien am 24. September 2026 berichteten.

Insgesamt gaben 62% der Teilnehmenden an, in den vorangegangenen 12 Monaten Bildungsaktivitäten nachgegangen zu sein. Bei 45% fanden diese rein digital statt, während 40% auf hybride Modelle setzten.

Jüngere Generationen und vielfältige Angriffsvektoren

Auffällige Unterschiede zeigten sich beim Blick auf das Alter der Betroffenen: Vor allem jüngere Jahrgänge gerieten ins Visier von Cyberkriminellen. In der Generation Z verzeichneten 65% entsprechende Zwischenfälle, dicht gefolgt von den Millennials mit 64%. Bei der Generation X lag dieser Anteil hingegen bei 39%, während bei den Babyboomern 26% über Sicherheitsvorfälle berichteten.

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Die Bandbreite der registrierten Bedrohungen erwies sich als vielschichtig. Am häufigsten trafen die Lernenden auf verdächtige Nachrichten oder Links, was 27% der Vorfälle ausmachte. Gefälschte Anwendungen oder Websites wurden von 20% genannt. Betrugsmaschen über Online-Gemeinschaften oder Chatgruppen machten 18% aus, gefolgt von gefälschten Kursen oder Anbietern mit 17%.

Schadsoftware in Lernmaterialien oder zugehörigen Programmen registrierten 16% der Befragten. Ebenfalls 16% meldeten eine ungewollte Offenlegung eigener Daten. Das Ausstellen nicht anerkannter Zertifikate traf 14%, während unbefugte Kontoübernahmen 10% der erfassten Fälle betrafen.

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Konsequenzen für Betroffene und Geräteausstattung

Die Vorfälle hinterließen spürbare Spuren im Lernalltag: 47% der Betroffenen beklagten einen Verlust an Zeit, während 42% durch unerwünschte Werbeeinblendungen gestört wurden. Ein Vertrauensverlust in digitale Bildungsplattformen trat bei 34% der Befragten auf, 25% berichteten zudem über direkte monetäre Schäden.

Hinsichtlich der verwendeten Hardware setzt die Mehrheit der Lernenden auf klassische Arbeitsgeräte: 71% greifen für Bildungszwecke auf Windows-Rechner zurück. Vor diesem Hintergrund baut Kaspersky sein Schutzangebot weiter aus und erweitert das Portfolio auf ARM-basierte Windows-Geräte mit Prozessoren der Reihen Qualcomm Snapdragon X, X Plus und X Elite.

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