Phishing-Welle: 82,6% der Mails werden KI-gestĂŒtzt erstellt
Veröffentlicht: 21.06.2026 um 16:55 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Die Masche ist besonders perfide: Die Absender-Adresse unterscheidet sich nur durch einen einzigen Buchstaben vom Original.
Optische TĂ€uschung als Einfallstor
Die Kriminellen nutzen die Domain â@eister.deâ statt der offiziellen Adresse â@elster.deâ. Ein vertauschtes âiâ statt âlâ reicht aus, um beim schnellen Lesen den Eindruck einer echten Nachricht zu erwecken.
Anzeige: 82,6 Prozent aller Phishing-Mails werden mittlerweile KI-gestĂŒtzt erstellt â und wirken tĂ€uschend echt. Die aktuelle Welle mit gefĂ€lschten Elster-Steuerbescheiden zeigt, wie schnell aus einem Klick der Verlust von Kontodaten und sogar Privatinsolvenz werden kann. Dieser kostenlose Report zeigt Ihnen den 3-Sekunden-Check, um jede Phishing-Mail sofort zu entlarven, und gibt konkrete Sofort-MaĂnahmen fĂŒr den Ernstfall. Jetzt kostenlosen Schutz-Report sichern
Die Mails tragen oft den Betreff âIhr elektronischer Steuerbescheid fĂŒr 2026 ist abrufbarâ. Den EmpfĂ€ngern wird eine konkrete RĂŒckerstattung von 221,50 Euro versprochen. Um das Geld zu erhalten, sollen sie einem Link folgen und ihre Bankdaten eingeben.
Die Verbraucherzentrale Hamburg beobachtet, dass die TĂ€ter verstĂ€rkt mit Zeitdruck arbeiten. Sie verweisen auf angebliche Zahlungsfristen, um die Opfer zu unĂŒberlegten Handlungen zu drĂ€ngen.
KI-gestĂŒtzte Angriffe auf dem Vormarsch
Die aktuelle Welle ist Teil eines gröĂeren Trends. Laut BKA-Lagebericht wurden 2025 bundesweit 333.922 FĂ€lle von CyberkriminalitĂ€t registriert.
Besonders alarmierend: 82,6 Prozent aller Phishing-Mails werden mittlerweile KI-gestĂŒtzt erstellt. Die Nachrichten wirken sprachlich fehlerfrei und tĂ€uschend echt.
Die Folgen eines erfolgreichen Angriffs sind gravierend. Neben dem Verlust von Kontodaten droht IdentitĂ€tsdiebstahl. Kriminelle können im Namen der Opfer Konten eröffnen oder Kredite aufnehmen. Das fĂŒhrt zu negativen Schufa-EintrĂ€gen und im Extremfall zur Privatinsolvenz.
Behörden warnen vor weiteren Maschen
Neben der Steuer-Masche gibt es derzeit vermehrt Betrugsversuche bei der Rentenversicherung und Sparkassen. In Sachsen hÀufen sich zudem FÀlle mit falschen Polizisten, die Wertsachen zur angeblichen Sicherung verlangen.
Anzeige: IdentitĂ€tsdiebstahl durch KI-Phishing: Kriminelle eröffnen Konten auf Ihren Namen und ruinieren Ihre BonitĂ€t â das passiert in Sekunden. Die Verbraucherzentrale warnt vor der neuen Zeitdruck-Masche mit angeblichen SteuerrĂŒckerstattungen. Statt blind zu klicken, sichern Sie sich jetzt die Checkliste âKonto- und BonitĂ€tsschutzâ â so bleiben Sie Herr Ihrer Daten. Checkliste jetzt kostenlos anfordern
Die Finanzbehörden stellen klar: Steuerbescheide werden niemals direkt per E-Mail verschickt. Auch zur Eingabe von Bankdaten auf Webseiten wird nie aufgefordert.
Bei verdÀchtigen Mails raten die Behörden:
- Sofort löschen, keine Links oder AnhÀnge öffnen
- Bei bereits erfolgter Datenpreisgabe: Bank informieren
- Vorfall bei der Polizei anzeigen
- RegelmĂ€Ăig KontoauszĂŒge und BonitĂ€tsauskĂŒnfte prĂŒfen
Die Bundesregierung bereitet einen neuen Gesetzentwurf zur Cybersicherheit vor. Die erste Lesung ist fĂŒr Ende Juni geplant.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Ănderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.
