Phishing-Welle: Kriminelle geben sich als BauÀmter aus
29.05.2026 - 04:23:20 | boerse-global.deDas FBI schlÀgt Alarm.
Die Bundespolizei FBI und mehrere Stadtverwaltungen haben am Donnerstag vor einer bundesweiten Phishing-Welle gewarnt. Betroffen sind BĂŒrger und Unternehmen, die aktuell Bau- oder Genehmigungsverfahren durchlaufen. Die TĂ€ter imitieren dabei tĂ€uschend echt lokale Behörden und verschicken gefĂ€lschte Rechnungen fĂŒr angebliche GenehmigungsgebĂŒhren.
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Hochprofessionelle TĂ€uschung mit echten Daten
Die betrĂŒgerischen E-Mails sind erschreckend detailliert. Die Kriminellen verwenden korrekte Adressen der betroffenen GrundstĂŒcke, echte Antragsnummern und sogar die Namen tatsĂ€chlicher Mitarbeiter der BauĂ€mter. Diese Informationen nutzen sie, um bei den EmpfĂ€ngern Vertrauen zu erwecken â insbesondere bei jenen, die tatsĂ€chlich laufende Verfahren haben.
Die Masche folgt einem klaren Muster: Die E-Mails erzeugen kĂŒnstlichen Zeitdruck. Sie drohen mit erheblichen Verzögerungen oder rechtlichen Konsequenzen, falls die geforderten GebĂŒhren nicht umgehend bezahlt werden. Die Zahlungen sollen dann per Ăberweisung, KryptowĂ€hrung oder ĂŒber mobile Bezahldienste wie Zelle, Venmo und CashApp erfolgen.
Ein entscheidendes Erkennungsmerkmal ist die Absenderadresse. Zwar enthalten die Nachrichten oft offizielle Stadtlogos und professionelle Signaturen, doch die Mails stammen von nicht-behördlichen Domains wie @usa.com â niemals von echten .gov-Adressen.
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StÀdte schlagen Alarm
Mehrere US-Kommunen meldeten in dieser Woche konkrete Angriffe. In Massachusetts warnten die StĂ€dte Hingham und Chatham am Donnerstag ihre BĂŒrger. Die örtlichen Behörden betonten, dass sie GebĂŒhren niemals per E-Mail anfordern. Wer eine solche Nachricht erhalte, solle umgehend die Polizei informieren.
In Chatham bezeichneten die Verantwortlichen die Phishing-Mails als âhochgradig ĂŒberzeugendâ, da sie tatsĂ€chliche, aktuelle Genehmigungsdaten enthielten. Auch im Park County in Colorado registrierte die Verwaltung Ă€hnliche VorfĂ€lle. Die Behörde stellte klar: SĂ€mtliche offizielle Kommunikation erfolge ausschlieĂlich ĂŒber die Domain @parkcountyco.gov. Zudem fordere die Verwaltung niemals Zahlungen per Ăberweisung oder ĂŒber Bezahldienste.
Die Behörden empfehlen: Wer einen unerwarteten Zahlungsaufforderung erhĂ€lt, sollte direkt beim zustĂ€ndigen Bauamt anrufen â und zwar ausschlieĂlich ĂŒber die auf der offiziellen Website genannte Telefonnummer. VerdachtsfĂ€lle können zudem beim Internet Crime Complaint Center (IC3) des FBI gemeldet werden.
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