Pilze, Experten

Pilze richtig garen: Experten nennen 15 bis 20 Minuten bei 70 bis 80 °C

Veröffentlicht am: 02.10.2026 um 16:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

BfR und Pilzexperten empfehlen gründliches Erhitzen, sichere Bestimmung und rasche Verarbeitung gesammelter Waldpilze.

Waldpilze sicher zubereiten: Garzeiten, Lagerung und wichtige Regeln
Frisch gesammelte Waldpilze liegen zur Vorbereitung auf einem rustikalen Holztisch in einer hellen Küche. Illustration mit AI erstellt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und Pilzsachverständige weisen darauf hin, dass gesammelte Waldpilze vor dem Verzehr ausreichend lange gegart werden müssen. Ein unzureichendes Erhitzen kann zu gesundheitlichen Beschwerden führen, weshalb bei der Zubereitung der beliebten Speisepilze strikte Vorgaben eingehalten werden sollten.

Ausreichende Garzeiten und Mindesttemperaturen

Um Beschwerden vorzubeugen, empfiehlt das BfR für jede Pilzmahlzeit eine Kochzeit von mindestens 15 Minuten. Pilzsachverständige raten in diesem Zusammenhang zu einer Garzeit von 15 bis 20 Minuten bei einer konstanten Temperatur von 70 bis 80 °C. Durch diese anhaltende Hitzezufuhr wird sichergestellt, dass die Speisen bekömmlich werden.

Für bestimmte Arten gelten dabei noch weitergehende Vorgaben: So sollte die Pilzart Hallimasch nach Angaben von Pilzsachverständigen volle 30 Minuten gegart werden, bevor sie verzehrt werden kann. Auch allgemeine Empfehlungen zur Zubereitung von Pilzgerichten betonen, dass eine Garzeit von mindestens 15 Minuten erforderlich ist, um Risiken zu minimieren.

Verzicht auf den Rohverzehr und sichere Bestimmung

Ein zentraler Punkt der Expertenhinweise betrifft den Verzehrzustand der Pilze. Sowohl das BfR als auch Pilzsachverständige stellen klar, dass Waldpilze keinesfalls roh gegessen werden dürfen. Viele wild wachsende Arten enthalten im rohen Zustand Substanzen, die erst durch vollständiges Durchgaren unschädlich gemacht werden.

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Wer gesammelte Waldpilze zubereitet, sollte die Garzeit nicht dem Gefühl überlassen: Das BfR empfiehlt mindestens 15 Minuten Kochzeit, Pilzsachverständige raten zu 15 bis 20 Minuten bei konstant 70 bis 80 °C. Unser kostenloser Guide fasst die wichtigsten Garzeiten, Temperaturangaben und Lagerregeln für Sie zusammen. Pilz-Guide jetzt kostenlos anfordern

Zudem gilt für das Sammeln und Verwenden von Wildpilzen der Grundsatz, ausschließlich Exemplare zu verarbeiten, die zweifelsfrei und sicher bestimmt werden konnten. Neben der eindeutigen Identifikation ist stets auf die Frische der Pilze zu achten.

Lagerung, Aufbewahrung und Haltbarkeit

Neben dem Kochvorgang spielt der sachgemäße Umgang vor und nach der Zubereitung eine wesentliche Rolle. Das BfR und Sachverständige empfehlen, gesammelte Waldpilze möglichst noch am selben Tag zu verarbeiten. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank sollte höchstens bis zum Folgetag erfolgen, da Pilze leicht verderblich sind.

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Roh dürfen Waldpilze nicht auf den Tisch — und nach dem Kochen entscheidet der richtige Umgang mit Resten darüber, ob die Mahlzeit bekömmlich bleibt. Der Guide zeigt, wie Sie Pilze rasch abkühlen, im Kühlschrank lagern und beim Aufwärmen vollständig erhitzen. Lager- und Aufwärm-Regeln jetzt sichern

Bleiben nach dem Kochen Reste einer Pilzmahlzeit übrig, sollten diese rasch abgekühlt und anschließend im Kühlschrank gelagert werden. Ein erneutes Aufwärmen ist nach Einschätzung von Fachleuten und Institutionen grundsätzlich möglich, sofern die Speisen bei der Wiederverwendung vollständig erhitzt werden. Werden frische Pilze eingefroren, beläuft sich ihre Haltbarkeit auf bis zu 1 Jahr.

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