PowerToys, Microsoft

PowerToys 0.100.2: Microsoft schließt Privilegienausweitung

Veröffentlicht: 05.07.2026 um 06:13 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsofts PowerToys 0.100.2 und GPU-Z 2.70.0 beheben Sicherheitslücken. Windows 11 erreicht 70 Prozent bei Steam-Nutzern.

PowerToys und GPU-Z: Updates schließen kritische Sicherheitslücken
Leuchtende Server und Netzwerkkabel in einem futuristischen Rechenzentrum, die Software-Updates und Systemsicherheit darstellen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft hat am Wochenende eine aktualisierte Version seiner beliebten Open-Source-Tool-Sammlung PowerToys veröffentlicht. Version 0.100.2 bringt nicht nur Feinschliff für die Windows-Anpassungswerkzeuge, sondern adressiert auch ein ernstzunehmendes Sicherheitsproblem.

PowerToys: Update gegen Privilegienausweitung

Die neue Version behebt eine Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht hätte, höhere Systemrechte zu erlangen. Der Fehler wurde von einem Sicherheitsforscher unter dem Pseudonym „Nightmare Eclipse" entdeckt – Microsofts Digital Crimes Unit war in die Untersuchung eingebunden. Interessanterweise fand der Fix keinen expliziten Eingang in die offiziellen Versionshinweise.

Das Update folgt auf den Juni-Patch-Tuesday, bei dem Microsoft über 200 Schwachstellen in seiner Softwarelandschaft schloss. PowerToys bleibt damit auf dem neuesten Stand – die Suite bietet weiterhin Funktionen wie den Keyboard Manager zum Neubelegen von Tasten und andere Anpassungswerkzeuge für Windows.

GPU-Z 2.70.0: Treibersicherheit im Fokus

Parallel dazu veröffentlichten die Entwickler des Grafikdiagnose-Tools GPU-Z die Version 2.70.0. Der Fokus liegt hier auf der Härtung der Kernel-Treibersicherheit. Das ist besonders relevant, da GPU-Z für Temperaturüberwachung, Taktfrequenz- und Speicherauslastung tief in die Hardware eingreifen muss.

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Der Schritt reiht sich in eine breitere Sicherheitsoffensive ein. Microsoft selbst hat kürzlich die Driver Quality Initiative gestartet – Teil einer größeren Kampagne zur Verbesserung der Windows-11-Stabilität, die auch modernisierte Benutzeroberflächen und Optimierungen für den Datei-Explorer umfasst.

Windows 11 erreicht 70-Prozent-Marke

Die Software-Updates fallen in eine Phase bedeutender Veränderungen im Microsoft-Ökosystem. Windows 11 hat einen neuen Meilenstein erreicht: Laut der Steam-Hardwareumfrage vom Juni 2026 läuft das Betriebssystem nun auf 70 Prozent der Spieler-PCs – ein leichter Anstieg zum Vormonat. Windows 10 fiel unterdessen auf rund 23,5 Prozent zurück.

Um diese Dynamik zu erhalten, hat Microsoft kürzlich eine neue Point-in-Time-Wiederherstellungsfunktion für Windows 11 per optionalem Update ausgerollt. Das Tool nutzt den Volume Shadow Copy Service, um alle 24 Stunden vollständige Systempartition-Snapshots zu erstellen. Nutzer können so ihren Systemzustand aus einem 72-Stunden-Fenster wiederherstellen – ein Sicherheitsnetz bei Softwarefehlern oder Datenkorruption.

Enterprise-Software: Support-Ende rückt näher

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Im Unternehmensbereich laufen mehrere Support-Fristen ab. Der SQL Server 2016 ist seit Anfang Juli in die Phase der erweiterten Sicherheitsupdates eingetreten. Für SharePoint Designer 2013 und InfoPath 2013 endet der Support am 14. Juli endgültig. Auch SharePoint 2016 und 2019 nähern sich dem Ende ihrer erweiterten Support-Zyklen.

Für Unternehmen bedeutet das: Wer noch auf diesen Versionen sitzt, sollte die Migration planen – oder zumindest die erweiterten Sicherheitsupdates für SQL Server 2016 rechtzeitig buchen.

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